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	<title>AkiraBlog &#187; !NKSA</title>
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	<description>Die Welt aus der Sicht der Nussschale.</description>
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		<title>Man feiert Dekadenz</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Feb 2011 17:34:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Akira</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit einer Vollpackung am Rücken (Schlafsack, Pyjama, Badetuch und Badehosen), einem Plastikbeutel links (Schokolade, Gottfried Keller, externe Festplatte) und einem zur rechten (1kg Spätzle, 800g Tomaten-Geschlabber-Zeugs, Salat und Poulet) marschieren Michael Jordan und ich nach der Hochburg der Dekadenz, dem Gipfel der Faulheit, jawohl, nach Örke (geschrieben „Örke“, gesprochen „Ürkheim“, nicht umgekehrt. Beim Schreiben will man ja Platz sparen, wenig tippen, also nimmt man die Kurzversion. Wenn man es aber ausspricht, hat man ja Zeit und kann das „-heim“ elegant von der Zunge gehen lassen). In den Gefilden des Salvador kommt man nach einigem Per-Telefon-lotsen dann schliesslich an und wird begrüsst von Fräulein Tabi und einem gewissen Herrn L., mit denen allen man heute Abend ein festlich Mahl speisen wollte und so richtig mal einen durchgeben.</p>
<p><span id="more-624"></span></p>
<p>Das Kochen kommt langsam in Gange, obwohl zuerst niemand recht weiss, was man denn nun mit all den Zutaten zu machen vorgesehen hatte. Scharf soll es auch noch sein? Neinein, bloss nicht, Peperoni braten, zerschneiden oder nicht, Jordan an den Pfannen, ich an den Restlichen und den Tomaten, die einen bereiten Salate und Aperitifs und die vierten schauen nur zu resp. managen alles, das will ja auch gemacht sein. Frisch fröhlich schmeissen wir die Tomaten überall rein, die Peperoni werden zu gross geschnitten für mein Kaliber von Mund und es riecht super, sieht aber zum reihern aus. Aber das tut ja alles, was man kocht. Eigentlich.</p>
<p>Auf dem Tisch steht schliesslich Folgendes: Als Aperitif sind Toastbrötchen mit ebensogrossen Salamischnitten angesagt, Vorspeise I und II sind Tomatensuppe mit Rahm und Salat. Als Hauptgang folgen dann die Tomateneierspätzle an einer Peperoni-Curry-Tomaten-Sauce mit Pouletgeschnetzeltem. Indeed eine feine Angelegenheit. Die ersten vier „Gänge“ sind vorüber, bis sich das Zeugs gesetzt hat im Magen, kommen wir doch noch zum gemütlichen Teil, pardon, <em>noch gemütlicheren</em> Teil des Abends: Draussen wartet ein 24/7 auf 39°C gehaltenes Whirlpool für, nachdem Fräulein Tabi nach Hause gegangen war, vier Personen, der imaginäre Sklave Klatsch-Klatsch steht mit einem Champagner bereit. Wie die Epikure räkeln wir uns in das wohltuende Nass, durchlaucht vom sanften Sprudel der Zeit unter unseren dicken Gesässen dahinbrausend, das Champagnerglas in der Hand. Ein Hoch auf das Sein, wie schön! … Mit kleinen Intermezzos gespickt (in der -7°C kalten Luft wie die Kängurus rumhüpfen und dann unter Tortur wieder ins Pool klettern) verbringt man so ohne weiteres eine gute Stunde draussen („draussen“), wonach man sich wieder in die Wärme (die „andere“ Wärme) hinein begibt.</p>
<p>Alsdann bot der Abend keine wirklichen Überraschungen mehr; wir haben Vanillesauce (-Crème, -Püree … was auch immer) verspeist, dazu wiedermal Pulp Fiction angeschaut und es uns auf den Chaiselongues (hahahaha, wie die Cesaren, echt) bequem gemacht. Und wie bequem musste es gemacht werden … denn welch kinematographisch zu dieser Tageszeit verstörendes Meisterwerk an langweilig-abstraktem Humor einer unverstandenen Gesellschaft (der japanischen) mussten wir uns noch antun? Sogar eines mit Überlänge. Oh Graus, 2.5h Funky Forest, ein als äusserst schräger Film in die Annalen eingehen werdender. Gottseidank kann man danach um 05.00 Uhr schlafen gehen … und tut dies dann auch, bis die Sirenentests stattfinden. Klein-Akira öffnet ein Auge. Hmm. Sirenen. Entweder ist jetzt Krieg und Frieden oder ein Test. Hm. Gähnt. Bestimmt ein Test. Wartet. Verdammtnochmal, kann man das nicht ausmachen?! Wartet. Wieso bin ich nicht so müde. Hm. Sirenentests sind doch um 09.00 Uhr oder so jeweils. Handy? Dondestas? 5m weg vom Bett. Aufstehen. Nö. Liegenbleiben. Sirenen zum zweiten. Rast. Okay, geht zum Handy rüber.</p>
<p>13.49 Uhr.</p>
<p>And I was like: Lolwut?</p>
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		<title>Der Dach Mann</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Jan 2011 19:54:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Akira</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hier nun mein finaler Poetry Slam und wohl auch letzter für die nächsten siebzehn Jahrzehnten, vo da her auch in extended Version, mit Erläuterung im Anhang, damit auch jeder der vertrackt komische Schluss verstehen kann. Der Dach Mann Es war einmal ein einsamer Mann, der irgendwo in einer Kleinstadt lebte und sein ruhiges Leben zubrachte. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier nun mein finaler Poetry Slam und wohl auch letzter für die nächsten siebzehn Jahrzehnten, vo da her auch in extended Version, mit Erläuterung im Anhang, damit auch jeder der vertrackt komische Schluss verstehen kann.</p>
<p><span id="more-616"></span></p>
<h2><strong>Der Dach Mann</strong></h2>
<p>Es war einmal ein einsamer Mann, der irgendwo in einer Kleinstadt lebte und sein ruhiges Leben zubrachte. Gross Verwandte hatte er nicht, auch weder Frau noch Freunde waren ihm beschert, er lebte  einfach sein bescheidenes Leben in seiner Wohnung.</p>
<p><em>Er stand am Morgen auf, stellte seinen alten Wecker aus, stieg aus dem Bett und schlüpfte in die Pantoffeln. Er setzte sich an den Tisch auf den Stuhl und ass Frühstück. Er bestrich sein Brot mit Butter und wenn er fertig war, ging er zum Ofen und schaute, ob er noch brannte, man weiss ja nie, plötzlich brennts.</em></p>
<p>Das Leben wurde immer uninteressanter, er wurde immer einsamer &#8230; doch da kam ihm plötzlich eine Idee: Er könnte doch anfangen, Wörter auszutauschen. Wörter mit anderen Wörtern. Er könnte ja … dem Bett Stuhl sagen und dem Stuhl Bett, dem Tisch aber Teppich! Warum heissts Brot und nicht Kamm? Kissen für Ofen?</p>
<p><em>So stand er am Morgen auf, stellte seinen alten Wecker aus, stiegt aus dem Stuhl und schlüpfte in die Pantoffeln. Er setzte sich an den Teppich auf den Tisch und ass Frühstück. Er bestrich sein Kamm mit Butter und wenn er fertig war, ging er zum Kissen und schaute, ob es noch brannte, man weiss ja nie, plötzlich brennts.</em></p>
<p>Er war ganz aufgeregt. Die Sache gefiel ihm, er freute sich. Er lernte den ganzen Tag die neuen Wörter, um auch alles nicht zu verwechseln. Dem Wecker konnte er ja auch Hund sagen und dem Hund Baum. Die Butter ist ein Brot und …!? Ganz begierig wartete er auf den neuen Tag, wartete auf das Frühstück, das Kind des Morgens, schloss sich ganz ein und er freute sich, denn er sah, dass es gut war.</p>
<p><em>So stand er am Morgen auf, stellte seinen alten Hund aus, stiegt aus dem Stuhl und schlüpfte in die Pantoffeln. Er setzte sich an den Teppich auf den Tisch und ass das Kind. Er bestrich sein Kamm mit Brot und wenn er fertig war, ging er zum Kissen und schaute, ob es noch brannte, man weiss ja nie, plötzlich brennts.</em></p>
<p>Immer mehr wollte er tauschen, kein Wort mehr am Platze lassen: Er begann nun auch die tun-Wörter zu ersetzen, die wie-Wörter ebenfalls, er nahm sein grosses Wörterbuch alles austauschen. Er vergass die alten Bedeutungen der Gegenstände vollends, nun gab es nur noch: Morgen ist Topf, aufstehen eingehen, ausstellen ist ausnehmen, alt will dick sein und essen ist schlagen und so weiter, und so fort …</p>
<p><em>So ging er am Topf ein, nahm seinen dicken Hund aus, stiegt aus dem Stuhl und schlüpfte in die Pantoffeln. Er setzte sich an den Teppich auf den Tisch und schlug das Kind. Er bestrich sein Kamm mit Brot und wenn er fertig war, ging er zum Kissen und schüttelte, ob es noch brannte, man weiss ja nie, plötzlich brennts.</em></p>
<p><em>Am nächsten Tag ging er am Topf ein, nahm seinen dicken Hund aus, stiegt aus dem Stuhl und rannte in die Wand. Er legte sich an den Teppich auf den Tisch und schlug das Kind. Er unterwarf seinen Kamm mit Brot und wenn er fertig war, trank er zum Kissen und schüttelte, ob es noch dachte, man weiss ja nie, plötzlich denkts. Es denkt? Dachte? Dach … te?</em></p>
<p>Er rannte zum Telefon, Nummer, wo, was, wo sollte er anrufen: Zum Bogen, zum Bogen! Das Dach stürzt ein, das Dach stürzt ein!</p>
<p>&#8230;</p>
<p>&#8230;</p>
<p>Jemand wusste nicht, was los war, jemand ging vorbei, was beim einsamen Mann wohl los ist? Jemand betrat das Wohnzimmer; das Dach ist intakt, alles in Ordnung, jedoch der Mann neben dem Ofen liegend, mit Blumen überwuchert.</p>
<p>____</p>
<p><strong>Entschlüsselung</strong></p>
<p>Der Mann ist, wie einige Male erwähnt, sehr einsam, er beginnt mit sich selbst zu sprechen, er gibt Dingen andere Namen. Allerdings ist ihm das nicht wirklich bewusst, er tut es einfach aus sich heraus, einem inneren Reize zu Liebe stimuliert er sich selber mit den Neuschaffungen.</p>
<p>Der Schluss, der vor allem Fragen aufwirft ist folgendermassen auszulegen: Er replaziert ja alle Wörter mit anderen, nicht nur die paar, die wir aufgelistet sehen. Auch das Wort &#8220;Einsamkeit&#8221; (oder etwas in dem Stil) wird ersetzt, nämlich durch &#8220;Dach&#8221;. &#8220;Brennen&#8221; bedeutet, wie unschwer zu merken &#8220;denken&#8221;, und als er unweigerlich das Partizip davon bildet &#8220;dachte&#8221;, überkommt es ihn wie ein Schlag: Das DACH, die Einsamkeit, à la: &#8220;Was mach ich hier eigentlich?&#8221; So versucht er dann einer &#8220;jemand&#8221; anzurufen und meint, dass das Dach einstürzt, die Einsamkeit holt ihn ein. &#8220;Einstützen&#8221; heisst wohl irgendwas im Sinne wie gesagt &#8220;einholen&#8221;&#8216;s. Zum Bogen heisst wohl &#8220;zu Hilfe!&#8221;.</p>
<p>Der Mann stirbt in der Einsamkeit auf der stelle, besser: er vergeht. Wir sehen hier eine Parallele mit den Blumen an die antike Sage von Narzissus, der sich, als er merkt, dass er sich selber nicht lieben kann, in eine Narzisse (brainstew!!) verwandelt. Ob die Blumen nun in &#8220;unserer&#8221; Sprache sind oder auch etwas ersetzen, und wenn, was, oder was sie gemeinhin symbolisieren ist dem Leser überlassen und hat mit der Rezeptionsästhetik zu tun, jeder vollendet den Slam für sich selbst.</p>
<p>Ein bisschen schwer für einen Slam, dass man das gerade aufsaugen kann, auch geschrieben wärs schon hardcore, das ist klar, von daher ungeeignet. Das Coole am Präsentieren dieses Exemplar liegt darin, die sich wiederholenden Passagen in einem Ferraritempo darniederzuprätschen.</p>
<p>Anmerkung: Ich habe von einigen (Lewis, Salvador, M und Co. KG) einen Hinweis bekommen, dass es sowas schon geben tut/könnte. Ich hab ein langes Gesicht gezogen, als M mir das zuerst mitgeteilt hat, haha. Ich würde mich freuen, wenn mir jemand den anderen Urheber dieser Idee zeigen könnte; es gibt wahrscheinlich schon einige solche Ideen, die umgesetzt wurden, aber scheinbar eine berühmte?</p>
<p><span style="color: #888888;">Okay, wir haben ihn gefunden (danke an Sa): Peter Bichsel heisst der Mann: </span>http://www.yolanthe.de/stories/bichsel01.htm, <span style="color: #888888;">der eine ähnliche Geschichte geschrieben hat.<span style="color: #888888;"> </span></span><span style="color: #888888;">Ungünstig für mich, Bichsel wird mir nicht abgeschrieben haben, umgekehrt seh ich jetzt natürlich scheisse aus, haha.</span></p>
<p>Feedback, Schokoladeneier und Kekse erwünscht :)</p>
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		<title>Hallelujah und so.</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Dec 2010 20:58:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Akira</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wiedermal ein gewöhnlicher Freitag und einer dieser Tage, an denen Lektionen stattfinden, die es des Öftesten in diesen Blog schafften bisher. Musik und Turnen. Jah, in dieser Reihenfolge; seit langem war nämlich wiedermal ein Vorsingen fällig. Wir, die uns wochewöchentlich (als Pendant: tagtäglich) in den Musikunterricht stürzen und sowieso schon viel ärmer seien, als die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wiedermal ein gewöhnlicher Freitag und einer dieser Tage, an denen Lektionen stattfinden, die es des Öftesten in diesen Blog schafften bisher. Musik und Turnen. Jah, in dieser Reihenfolge; seit langem war nämlich wiedermal ein Vorsingen fällig.</p>
<p><span id="more-609"></span></p>
<p>Wir, die uns wochewöchentlich (als Pendant: tagtäglich) in den Musikunterricht stürzen und sowieso schon viel ärmer seien, als die *adjektiv* BiG-Leute, müssen nun auch dieses untergehen, durchstehen, so gesehen einquartieren (im Geniste der Qual … oder so). Früh morgendlich, noch gähnend, frierend, weil es draussen mindestens minus fünfzehntausend Kelivinatoren hat, kommt man nun in die Vorhofkammer des dunklen Herzes des Vokalgesanges, dem Einsingen. Nach Verschiedensten kommt auch klein-Akira an die Reihe und muss sich dem Schicksal stellen. Champs-Elysees und Hallelujah wird geträllert, gewurstelt, ersteres mit unglaublicher Performance, (fast-)Tanzeinlage, Textphrasierungen und Pfeifen, letzteres immerhin mit hörbar Mr. Villazon nacheifernder Stimme. Das Mittel aus dem Kabarett und fünfmaligem Tonlagenwechsel (wohlgemerkt: im gleichen Song) beträgt 4.5, jaja, nicht gerade ein Orpheus der Unterwelt, aber im Underground war das Geschäft ja schon immer mies, Orpheus der Scheibenwelt, tahaha.</p>
<p>So, weiter im Text resp. vielleicht eher weg vom Text, Gesang und Büchern Richtung Turnen und Gymnastik und dem Zeugs. Da man die letzte (reguläre) Stunde vor den Ferien bestreiten wird, soll wiedermal mehr Spiel als Brot vorherrschen, Ostrakismos (Ostrazismus für den Lateiner) bestimmt Basketball, so spielen wir dann Fussball. For the Lord, God omnipotent reigneth, y can’t you destroy this g.damn indoor football? Nach 20min wird abgebrochen. Höh? Was ist denn jetzt los? Ui, Immortal Müller hat eine Idee, wiedermal solche Turneskapaden (nicht feucht-fröhlich oder tanzend-taktil), Schabernacke und Kapriolen, eine eisig-frostige Schneeballschlacht, in Turntenue.Es geht 4.314159 Sekunden und die gesamte Mannschaft ist vom Scheitel bis zu den baren Füssen motiviert, sich eisigen Mutes in den Schnee zu stürzen, welch Freude herrscht! Es vergeht etwa eine Minute und man spürt im smartiesstangenhohen Schnee seine Füsse nicht mehr. Nicht mehr, einfach so. Nach zwei Minuten also gehen wir wieder rein und lassen uns unter der Dusche kuhnageln. Freute obsiegte!</p>
<p>Nachher geht’s dann dem Gesange wahrhaftig an Leib und Substanz, die Chorprobe für die diesjährige Weihnachtsfeier liegt in den Startlöchern, der Chor zumindest schon beim Queue für ebenerwähnte Löcher. So tönts dann auch, als zum ersten Mal die 200 Spartiaten zum heiligen Gebrülle ansetzten. HA! Lelujah. HA! Leluja. … sollte man prononcieren, nach Chef’s Gusto. Vom kleinsten Vibratum meiner Stimmbänder aus, hinausfliegend, nach oben, an die Luft, ans Licht, unterhalb die Zunge, vorbeirauschend, knapp zwischen den Zähnen durchzischend, in den Saal raus, schwingt der Schall in fast imaginären Teilchenbewegungen und ertönt in einem Widerhall von Wand und Leuten, zu zweihundertst, so erklinget der Wohlfahrt Klang, des Händels Hallelujah, auf dem Ha akzentuiert, nach dem siebten Durchlauf war es auch schon ganz cool und knackig, tight, wie man sagt. Ich freu mich auf den Event. Leider fällt dann das Dienstagsturnen aus ;-)</p>
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		<title>Ein Geständnis und der Versenkungsblog II</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 18:55:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Akira</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Warum schreibt er nicht? Hat er Blasen an den Fingern, bluten die Kappen derer, gar der Computer selbst? Hat er keine Zeit? Was ist Zeit? Zu viele Kinder um ihn herum? Nein, man hat bemerkt, dass ich in letzter Zeit fast nichts geschrieben habe, auch die letzten paar Ein träge waren ja keine klassischen, was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Warum schreibt er nicht? Hat er Blasen an den Fingern, bluten die Kappen derer, gar der Computer selbst? Hat er keine Zeit? Was ist Zeit? Zu viele Kinder um ihn herum?</p>
<p><span id="more-579"></span></p>
<p>Nein, man hat bemerkt, dass ich in letzter Zeit fast nichts geschrieben habe, auch die letzten paar Ein träge waren ja keine klassischen, was mehrere Gründe hat. Zum einen bin ich im Moment noch mit einem anderen schreib-technischen etwas umfangreicheren Werk beschäftigt, das aber wohl nie an die Öffentlichkeit kommen wird, bis ich nicht zumindest sechsunddreissig Jahre auf dem Gebein habe. Des Weiteren habe ich irgendwie auch sonst nicht gerade sehr viel Zeit übrig, da sich irgendwie in den letzten Monaten mein Kalender verdichtet hat – mit so allem Möglichen halt. Und der dritte Grund, eigentlich der für mich am vertrackteste ist, dass ich eine kleine Selbstfindungsstörung in Sachen Schreiben habe, irgendwie. (haha). Ich schrieb (Konj.) resp. würde sehr gerne so episch und geschwollen schreiben, dass selbst Sophokles die Augäpfel eintrocknen würden, andererseits den Stil beibehalten … das Problem ist, dass durch die fehlende Routine ich einen gewissen Drive eingebüsst habe, den ich mir erstmal wiedererarbeiten muss. Ich sass jetzt schon einige Male da, und hab nach 50 Wörtern aufgehört zu schreiben, weil mir das Teil einfach nicht gefiel. (Nachtrag +1h: Die Flechten könnten mich zu einem zweiseitigen Hasstiraden-Blogpost verleiten &gt;:D)</p>
<p>Jah, das vie ist dur und ich versuche wieder mehr zu machen, verzeiht mir dann zuweilen die doofen Arien von alsgar nicht ohne Gekälbe darniedersitzenden Holden, Antlitzes mein, und (… jaja, genau das eben) und auch Texte mit verzweifelt versuchtem Witz, der nicht klappt oder so. Einfach, keep reading, irgendwann wird’s wieder toll oder noch toller oder gar nichts mehr, aber was solls, irgendwie geht alles ;-)</p>
<p>(Wenn ich einmal ein Feedback brauchen konnte, war es jetzt, auch per Mail möglich, wäre dankbar :))</p>
<p>Aaaaaber nun noch zur anderen Sache: Wer erinnert sich an den ersten Schultag an der Kanti? Jah, der sogenannte Versenkungsblog: <a href="../nksa/jahresblog-archiv/">http://akirablog.ch/nksa/jahresblog-archiv/</a> &#8211; sprich ein Bericht der ersten Tage vom 1. Jahr, konserviert, vergessen, aber ein Jahr später wieder geöffnet. Das hab ich natürlich wieder gemacht vor einem Jahr … hier sollte es nun sein, wie damals, die […]-Stellen musste ich im Nachhinein ein Stückchen zensieren, pardon. ^^</p>
<p>Et voilà:</p>
<p><em>1 Woche;</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Ein sogenannter Versenkungsblog. Er wird, ja, in der Versenkung verschwinden. Wie war die erste Woche im 3. Semester? Fragmentweise</em></p>
<p><em>¿? ¿?</em></p>
<p><em>Sagt das genug? ¿Ja? Erste Impressionen vom Spansich … Eine Lehrerin, in Kleider gehüllt, die bei uns an coole Vorhänge erinnern, […] Highheels […], die dieses klaustrophobische „Klack, Klack, Klack“ auf den Gängen verursachen und eine unheimlich grossartige Art und Weise, Spanisch zu sprechen. Haha, eine interessante Mischung also, ich freu mich eigentlich sehr darauf, auch wenn ich nicht sicher bin, was mich da erwartet. Ebenfalls wars halt ein Kippentscheid aufgrund meines grossen schon vorhandenen Pensums an Latein/Musik/andere … nuja, wen interessieren 3h, haha?</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Unsere Klasse hat sich weitgehend nicht verändert, zwei Neue, Herren, von oben, mal schauen. Noch schwierig schon was zu sagen; sie haben sich aber langsam gut eingelebt. Zu wundern brachte uns aber auch die erneute erste Infcom. Wer ist es? Wie sehen sie aus? Was wollen sie? Und vor allem: Was machen sie? Die Antwort ist einfach; sie sind ein kleiner (bis mittlerer) Haufen Erstkantiler, wie wir sie waren, unsicher und, bedauerlicherweise, grossteils mit einem Mac unterwegs. Nach ersten Annäherungsversuchen meiner- und Alpha seitens stellt sich aber heraus, dass sie schon recht, wie soll ich sagen, schlagfertig? sind. *rolleyes*. Mal sehen, was sich da entwickelt.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Die Woche geht weiter, es wird Donnerstag. Aber nicht nur irgendein Donnerstag, nein, sondern der in der Woche periodisch wiederkehrende, grauenvolle, anmassende, überaus anstrengende, von der kalkhischen Skala verhasste und wahrscheinlich vom Dämon der gemeinen Stundenplankonstellationen ebenfalls, (grauenvoll hatten wir schon?), Donnerstag, der für mich, ~weise nicht weniger als 10h , davon 4 Doppelstunden, Sprache (und 1 Geschichte) enthält. Das bei 30° im Schatten.</em></p>
<p><em>Ich sterbe.</em></p>
<p><em>Nuja, ich bin dann, ich bin gottenfroh darüber, doch nicht gestorben. Tja, klein-Akira ist nicht nur klein, er ist auch resilient! Ha! … aber gut, der Donnerstag ist trotzdem eine Challenge. Am Anfang geht man in den Keller, um in Literatur Ödipus-Stellen zu reinterpretieren. (Das sollt ich mal mit Salvador machen … das würd’ ein Gaudi ;)), wenig später wird man rausgeschmissen, weil der Raum anderweitig gebraucht wird. Mäh, egal, weiter mit 2h für meine Erzählung recht irrelevantes Englisch, worauf der Mittag folgt. Dann, Spansich, die Eindrücke lassen sich n Zeilen weiter oben nachlesen … sicher ist, dass ich danach sehr geschwächt war; diese Hitze (<a href="http://www.akirablog.ch/nksa/chaleur">www.akirablog.ch/nksa/chaleur</a>) war einfach unglaublich. Danach Geschichte; ein „grausiges“ Altbauzimmer sorgt dafür, dass man nicht gerade fröhlich ins nächste Fach, Franz geht. Das war dann schon fast der Todesstoss. Wir plagen uns, (wir habens uns wohl fast selbst zu verschulden), mit Texten rum, schreiben, schwitzen, es gab sogar noch einen lustigen Zwischenfall, den unsere [...][Lehrerin] entweder nicht drôle oder, was eher der Fall war, sie hat den Gag nicht comprendu, parce qu’il est un „insider“ de notre classe. Tja, aber dann: Fertig, 8h hinter uns. Alle kommen raus und beklagen respektive freuen sich, dass sie fertig haben. Fertig, einfach fertig. Und wer steht daneben und heult? Ja, ich.</em></p>
<p><em>Flat heisst das Wort. Freifach Latein.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Ich glaube, ich kann mir jede weitere Erläuterung sparen, oder?</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Mann, war das grausam</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>:-)</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<p>Fazit, ein Jahr später: Die absolut besch… eidene Kalkhilation der Lateinstunden hat sich keinen Drec … ähm, Deut gebessert … aber dafür ist Latein cool, also!</p>
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		<title>Ein ausserordentliches Päckchen Nichts</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 20:19:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Akira</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Querschnitt sondergleichen. Aber wie will ein solcher schon sonderbar sein, Querschnitt, Durchschnitt, Ausschnitt und deren Plüräle und wieso hab ich eigentlich (um hier einen Stilbruch zu machen) schon lange nichts mehr geschrieben? Sind Kinder in den Weg gekommen? Komma’ die Tanten zu besuch? Physiker am Werk? Grosse, kleine, Baden, Hürdenlauf, Männchen mit Triangelsonnenbrillengläsern? Ceci [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Querschnitt sondergleichen. Aber wie will ein solcher schon sonderbar sein, Querschnitt, Durchschnitt, Ausschnitt und deren Plüräle und wieso hab ich eigentlich (um hier einen Stilbruch zu machen) schon lange nichts mehr geschrieben? Sind Kinder in den Weg gekommen? Komma’ die Tanten zu besuch? Physiker am Werk? Grosse, kleine, Baden, Hürdenlauf, Männchen mit Triangelsonnenbrillengläsern?</p>
<p>Ceci n’est pas une pipe.</p>
<p><span id="more-566"></span></p>
<p>Es war sehr spassig in letzter Zeit. Ich fühl mich zwar immer schlecht, wenn ich sowas annonciere, aber ich muss eingestehen, dass es mir gut geht. Wirklich sehr gut. Und in letzter Zeit sitze ich da und das Leben zieht vorbei und alles ist spassig und es ist einfach unglaublicherweise unglaublich unglaublich viele Kinder zu kriegen, einfach so, ohne Warnung (lacht). Es stellt eine rechte Herausforderung dar, beim Würstlistand-Softie-Gedudel der Beach Boys meine Gedanken zu einem linguistischen Gebilde zu fassen, vor allem, weil Glück nicht einfach zu schildern ist.</p>
<p>Die Grammatik hat den Spassfaktor des Seins zum Beispiel wiedermal um hundertfünfundvierzigtausend Prozent eleviert, ja, wenn da nicht diese Sprachrichtigkeit nicht abwesend wäre, also hier ist. Von Volümen, dem sogenannten Umlaute-Plural (derselbige von demselbigen wäre dann Ümläüteplüräl, danke Alpha), ward gesprochen (von oberen Rängen, wahrhaftig), Facebookstati diskutiert. Man, setzt Kommatas und deren, Tantens an, willkürlichen Orten. Die Semikolonnen, also (was, Word korrigiert Semikolonnen nichtmal?!) die Strichpunkte sind sowieso mal légèrement verteilt worden und im Bio schauen wir Bilder von Hunden an, die von Stachelschweinen verdrescht worden waren, hach, ein herrlicher Plusquamperfekt (Nach „nachdem“ folgt Plusquamperfekt, Person XY!!). Jahwe, was gibt’s noch? Man sollte einen messingern (wie bildet man um Himmels willen und Mano’s Meter denn ein Beschaffenheitsadjektiv zu Messing? Messingig?) Affen nicht nacht draussen schicken (Idiomatik: „Cold enough to freeze the balls off a brass monkey“) und „bordel!“, französisch, meint Leo, dass es Sauhaufen (also Säühaufen) heisst. -; (Gedankensemikolon), in der Zeitung reden sie von Fussgängerinnenstreifen und Ärtzinpraxis, Patientinnenzimmer und Quarkinnen, von denen ich noch nie gehört habe, generisches Femininum, wir kommen, ahoi. (Ironischerweise ist Femininum und Maskulinum einem resp. dem Neutrum-Genus unterworfen). Das hat ja nicht mehr viel mit Emanzipationinnen zu tun; bestätigten mir auch diverse Frauen.</p>
<p>Turnen ist auch so eine Sache … es ist eine Beziehung zwischen mir und dieser Gymnastik. Eine Hassliebe würde ich es am treffendsten bezeichnen. Als wild disturbierter (nein, winde dich nicht, das Wort gibt’s nicht, lässt sich aber erahnen) und denkmethodischer Dadaist und Masochist (haha, pardon) in jeglicher sportlichen Richtung, muss ich natürlich immer jegliche Leistung voll reingeben, unter des Immortalen Fittichen, deren dauerhafte Drilldronen dir desöfteren direkte <em>Dilemmata </em>durch deine dreisterweise doch diskret durchtrainierten, dünnen Draufgängermuskeln dröhnen (Deklariertes Drama: A- (<strong>D</strong>ARN!!) lliterationen). // Eben, beim Sport (ja klar, bei dir ist ja jetzt fast keine Zeit vergangen, aber ich habe gerade gefühlte hundertfünfundvierzigtausend Millionen Jahre alliterierend verbracht, darum hab ich den Faden verloren … (rollt die Augen, oculos flectans)) ist es ja so, dass ich mich anstrenge. Und am Mittwoch haben wir Hürdenlauf gemacht und es war, ich schäme mich ja so das zu sagen, toll. Ich, der ich da stehend, wartend auf den nächsten Lauf, mir so, und nicht der anderen Weiten, überlege, was denn wäre, wenn dort unter dem Rasen eine kolossal grosse Maschine wäre, die … und so weiter, ja genau da, da kommt es über mich, wie aus dem Nichts, Chuzpe-like (ja, ich hörs (lacht)): Hürden, laufen, das, (das berühmte poetische Komma) ist toll.</p>
<p>Aber das Sportdrama (à propos Drama: Ein solches <a href="http://akirablog.ch/nksa/kebadrama/">par ex.</a>) kommt erst am Freitag, also heute. Wir gehen in den Schache, das heisst schwimmen, das heisst des Todes Ängste (ich merk, klägliches und episch dahinsiechendes Schildern liegt mir eher; es ist fürchterlich (grinst)), einer Kothurne ebenjenes Untergeschnallt und kolportierend dahingleitend ähnlich und man könne denken, alsgar man nicht erwarten es würde: Es ist schlimm. Weil Schachten bedeutet, dass werter Herr Alpha und ich mit dem Fahrrad nach Aarau pendeln (nun gut, pendeln, der Ausdruck wertet das Wort, nicht wahr?). Das sind nicht einer nicht zwei, nicht elf oder zwölf oder 14, nein 15, fünfzehn, XV KILO Meter. Die Krämpfe setzen beim sogetauften Schachenhübeli (Schanzrain heisst die Stelle. Entschuldigung für alle Nichthiesigen: Wenn man von der Hauptstrasse in den Schachen runter muss, von der Turnhalle her kommen, ist ja dieser steile Abhang mit zwei Schikanen drin …) ein; grausam, schrecklich; wahnsinnig – tapfer, weise, besonnen – wahrhaftig! Fast als müsste man jeden Tag ein Glas Abwaschmittel essen, ääh, trinken.</p>
<p>Und um es nicht zu vergessen, die Heimfahrt war sowieso ein Fiasko weil es wohl etwa hunderttausend Grad Kelvin draussen war, wir fahren heit-er, schneller, „ad fontes“-mässig rebussig noch mit Infix -s-, (Mist, war der zu schwer?) nach der letzten Stunde des Tages noch nach Hause.</p>
<p>Übrigens zu dieser letzten Stunde: es war gar nicht so schlimm, wir hatten gute Unterhaltung.</p>
<p>Und so ist’s lanciert, die Outroduction, danke fürs Zuhören, es war heute ein wenig ein gar wirrer Text, aber ich musste mich ein bisschen austoben nach dieser längeren Schreibabstinenz, aber ich schaff wiedermal was Normales … hoffe ich …</p>
<p>Bis soweit, noch ein Wort: Katakyklos (nicht -klysmus), bis dann,</p>
<p>ein weinerlicher und verwirrter Akira, K.</p>
<p>P.S.: Und wenn du jetzt so lange gelesen hast und das Gefühl hast jetzt, nichts gelesen zu haben, entschuldige ich mich dafür. :)</p>
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		<title>Man tanzt.</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 19:55:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Akira</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es war ein Ball. Und nur dass es gerade klar ist, Ball kommt nicht von Ball sondern von lateinisch „ballare“, tanzen, und es war spassig. Aber wie und warum das Ganze, vornehm in Kleidung geworfen, des Mondes Willen oder nicht? Kantiball 2010. Als ich meinen Kittel aus dem Schrank nahm, ein schönes Hemd zurechtlegte und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war ein Ball. Und nur dass es gerade klar ist, Ball kommt nicht von Ball sondern von lateinisch „ballare“, tanzen, und es war spassig. Aber wie und warum das Ganze, vornehm in Kleidung geworfen, des Mondes Willen oder nicht? Kantiball 2010.</p>
<p><span id="more-506"></span></p>
<p>Als ich meinen Kittel aus dem Schrank nahm, ein schönes Hemd zurechtlegte und die Hosen auf Lochlosigkeit prüfte dachte ich wieder mal, wie einfach es Männer doch haben, wenn es um Kleidung geht. Dresscode war in etwa „festlich elegant“. Das heisst für mich ja nichts weiter als einen Anzug. Für unsere Pendants, den Frauen, müsste das ja schon schwieriger sein, was ich mir dann auch noch bestätigen liess resp. sogar noch dazu erfuhr, dass selbst das Haar stimmen muss, woran ich irgendwie bis am Abend vorher noch gar nicht gedacht hatte, als Kurzhaarträger, und freute mich erneut, dass es so einfach ist für mich, als Nichtmodepapst, lernte aber auch, dass sich gewisse Leute scheinbar schon lange darauf, also den Anlass, vorbereitet hatten betreffend Kleidung etc., aber es doch immer noch manche Knackpunkte (w.g. Frisur) gäbe, ganz zum Unmute derjenigen (Gen.) Schlafes.</p>
<p>(P.S.: Aber ich muss sagen, es hat sich gelohnt, die Damen sahen sehr hübsch aus, Kompliment :))</p>
<p>(Leider gibt’s kein Foto). Jesses Maria hab ich mich gefreut, als ich das Tenue „tenierte“, also trug. „Chick“, dachte ich ziemlich narzisstisch, und machte mich auf den Weg. Beim Bahnhof trifft man ein gleichsamer Kitteltragender, eine Station weiter nimmt die Durchsetzung des Umweltpersonals mit Fräcken zu, weiters noch mehr, bis es eine gar homogene Masse aus „schwarzen Herren“ (dyk? Graue Herren, Momo) war und sich langsam in Richtung Ballsaal dislozierte. Die Menge verflüchtigte sich dann schnell mal im grossen Areal, gut, wir waren auch schon um 20.00 Uhr da; ist ja peinlich so früh zu kommen …</p>
<p>Schön, ein Cüpli für gratis, trotzdem kaum jemand da, den man kennt, der Anlass ward überschwemmt von Fremden, unsere Kameraden waren wohl zu gut, einmal im Jahr schön gekleidet herumzustehen, das „oh-ich-hab-kein-Geld-und-der-Eintritt-ist-teuer“-Argument zieht da jedenfalls nicht. Nun gut, wir marschieren halt zu dritt in der Gegend rum, zumindest bis die Vorband vom Hauptakt kommt. Allesamt mehr oder weniger Bekannte von uns, geht man natürlich unterstützen. Opportunistischerweise spielen sie verspätet, da die Halle noch fast leer ist. Aber es war grausam: Mit einem Mischer der Spezies Tomatenohr und Fortuna alles andere auf ihrer „Saite“ gab es schon bald die ersten Missgeschicke: Die Drums und Gesang zu leise abgemischt, Gitarre fast ohne Tone und den Lautstärkeregler auf 20% unten. Dann reisst eine Gitarrensaite, oh Herrgott, ich dachte einfach, möge es enden, es war so undankbar. Gen Ende heiterte es dann ein wenig auf, aber immer noch vor einer leeren Halle, ihrer fast nicht würdig. Das war schade.</p>
<p>Erneut spassig wird es dann eine halbe Stunde später, als eine fast zehnköpfige Coverband namens Mr. Ray’s Class auftritt. Es werden die 70’ und die 80’ durchgekaut, allesamt coole Titel, von YMCA bis Everybody needs somebody war alles da … und wir haben getanzt – oder zumindest so getan als ob. In einer ziemlich bewegten Meute von gehenden Anzügen und wandelnden Cocktails bewegt man sich im Rhythmus der geklimperten Musik. Hier ein Schritt, da ein Schritt, rauf, runter (hach, da kommt mir Mom, in den Sinn; „Stefan, komm, wir lernen tanzen.“) und so weiter. Ich denke, man hat mich nicht gesehen, zu dicht die Umschar.</p>
<p>Es gibt dann noch die einen oder anderen Misère, einen Umschwung der Musik um 01.30 Uhr und ich bekomme Komplexe von ebenjener. Bass auf der höchsten Stufe wird ein Charts-Techno-Dance-was-weiss-ich-elektronische-Musik gespielt, die ich personellement nicht so mag … wir gingen dann mal an die Frische und wollten so gegen halb 3 gehen. Leider war dann der Shuttle-Bus ausgefallen und wir gingen wieder rein, zur diesmal in die Atzen-Musik (geht’s schlimmer?) durchflutete Halle, mussten nochmals eine Dreiviertelstunde warten, niemand war mehr da, ich verlor meine Crew, es ward Zeit und ich fiel erneut in ein Dilemma, weil ich sterben würde, wenn sie ohne mich gingen und ich nicht mehr nach Hause käme und setze mich noch zu ein paaren die ich dann doch noch ein bisschen kannte, sah dann aber wieder ein Fragment meiner Freunde, verabschiedete mich rasch und rannte hinterher, den Bus erwischend, jedoch dann auf halber Strecke, dort wo wir umsteigen müssen auf non-Shuttle-Bus, nochmals 45min wartend, weil wir den letzten Anschluss verpasst hatten und als er dann kam, mussten wir nochmals einen anderen Anschluss abwarten und hatten nochmals 20min zu viel und froren und froren und hungerten und waren dann etwa um halb 5 im Wohlvertrauten.</p>
<p>Dementsprechend bin ich müde jetzt, von daher, verzeiht die Unkomplexheit. ;)</p>
<p>Akira.</p>
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		<title>Romeo und seine Julia</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 16:36:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Akira</dc:creator>
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		<description><![CDATA[… nicht nur einmal, nein zweimal anders. Sozusagen sehr umwerfend; nein, was red ich, geradezu 27 exorbitant. Die Theatergruppe tat ein, jawohl, Theater. Gut … „tun“ ist untertrieben, inszenieren wohl auch fast – die letzten zwei, drei, vier, fünf Wochen hört man ja nichts anderes mehr, als Romeo, Rolf und Julia, Proben und, i wo [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>… nicht nur einmal, nein zweimal anders. Sozusagen sehr umwerfend; nein, was red ich, geradezu 27 exorbitant.</p>
<p><span id="more-500"></span></p>
<p>Die Theatergruppe tat ein, jawohl, Theater. Gut … „tun“ ist untertrieben, inszenieren wohl auch fast – die letzten zwei, drei, vier, fünf Wochen hört man ja nichts anderes mehr, als Romeo, Rolf und Julia, Proben und, i wo auch, natürlich Kaffee. Nicht zu übersehen die Absperrbänder, die ihre Hängenden Gärten von Ba…arau inszenieren, als Dekoration versteht sich, ganz zum Verdruss der Zweimetermenschen. Seit Neuestem steht nun auch ein Setzkasten Sitzplätze im Foyer, die Bühne ist die Bühne ist die Bühne, wie Trudi es zu sagen gepflegt hätte.</p>
<p>Es ist Freitagabend. Nun geht es aber langsam zur Sache, nachdem er verschlungen hatte die kleine Made ohne Gnade, schade, ich mein wir und ein Nachtessen, gings ab in die Vorstellung, genau, 19:30 Uhr, man hat schon die Tickets resp. die Sticker, auf welchen Romeo, der eigentlich Rolf heisst, (oder Julia) steht und beginnt sich auf das Kommende einzustimmen, als es auf einmal stante pede dunkel wird und irgendwer dahinten herkommt und „im Aargau sind zwöi Liebi“ (welch grandiose Ironie übrigens) summt, im Bademantel, und aussieht wie Herr S. – oder Moment, es IST ja Herr S. – daherkommt und den Abwart spielt (er spielt, was er ist – wie toll ist das denn?), das Licht angeht und man die Bühne zu sehen beginnt, tut ebendies auch das Spiel, auf welches wir uns nun schon so lange vorgefreut hatten.</p>
<p>Gestreckte Haare, Augenringe, T-Shirts und Shakespeare. Ein armer Rolf und noch ärmere Julia entzweit durch die rivalisierenden Gruppen – eine urkomische und ebenfalls traurige Situation. Ich fands dadurch recht umwerfend, dass es einerseits, hauptsächlich, zum lachen war, aber die romantische und doch teilweise traurige Grundstimmung beibehalten war. Das Ende könnte eins zu eins aus Brechts Werk stammen und verkörpert eigentlich den gesamten Positivismus der Theater Kompanie. Trotz hervorragend inszenierten Scheren (Tibor) in Köpfen und skurrilen Verrücktheiten (umwerfend: Dr. Laurenz (das Barhockerraumschiff war überwältigend) und „Detlef“) Gesangseinlagen (wow, da können Leute ja singen, von denen ichs nicht im Geringsten erwartet hätte … R?) und Tanz- und/oder Musikeinlagen, war … oder nein, nicht konzessiv, kausal: wegen all diesen Punkten, war die Vorstellung ein absolutes Theater vom Feinsten.</p>
<p>Danke den Schauspielern und dem Staff, ihr wart praktisch durchs Band grossartig; eine Empfehlung an jeden, der noch in der Nähe ist.</p>
<p>Joa, und wirklich, es ist nicht einfach, wie schon gesagt, ein „super gemacht“, wie man es zu jedem sagt, der sich zumindest traut vor Leuten etwas vorzutragen, nein, sondern es war wirklich „breathtakingly overwhelming“.</p>
<p>Adé<em>mersi.</em></p>
<p><a href="http://nksa.ch/julia/">http://nksa.ch/julia/</a></p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 234px"><img title="Romeon und Julia" src="http://nksa.ch/julia/images/flyer-v.gif" alt="Romeon und Julia" width="224" height="315" /><p class="wp-caption-text">Romeon und Julia</p></div>
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		<title>Die Mensa, ein Grund!</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 14:26:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Akira</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Man lästert, man flucht, jeder verdammt sie, kalorienvoll und bösartig, tote Tiere und auch Fische, Pizzas und Fladen, Zöpfli mit Ei oder Tyrotessinerli, in der Pause auf eine Milchschnitte oder ein Schoggigepfeli, Salate hier, Salate dort, teuer und erbarmungslos? Grauenvoll mag sie manchmal sein, … aber wer vermisst sie nicht? Draussen vor der Vitrine tummeln [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man lästert, man flucht, jeder verdammt sie, kalorienvoll und bösartig, tote Tiere und auch Fische, Pizzas und Fladen, Zöpfli mit Ei oder Tyrotessinerli, in der Pause auf eine Milchschnitte oder ein Schoggigepfeli, Salate hier, Salate dort, teuer und erbarmungslos? Grauenvoll mag sie manchmal sein, … aber wer vermisst sie nicht?</p>
<p><span id="more-491"></span></p>
<p>Draussen vor der Vitrine tummeln sich um 12:05 Uhr die Leute … was gibt’s heute? Pazifischer Fisch aus Deutschland? Kackiges Gemüse? Fladen? Ja herrlich, diese Fladen. Wochenrückblick par excellence, Montag Tomatensalat, Dienstag Tomatensauce auf den Teigwaren und donnerstags sind die Tomaten im Fladen, zusammen mit dem ganzen anderen Rest der Woche … ja, vielleicht hatte es mal in deinem ein Stück Spargelblätzli (lebe jeden (Vormit)Tag, als seis dein Letzter!). Aber … ah, nein, Donnerstag ist ja Pizzatag! Eine Hawaii für mich, vielleicht noch ein Elvis-Eistee oder gar ein SV Hausgemachter? An der Kasse geht’s erstaunlich schnell vorwärts. Klar: Frau S. „Bazelifrau“ B. kassiert – schneller als man schöpfen kann, geschweige denn noch ein Zöpfli aus dem Regal zu nehmen.</p>
<p>&#8212;</p>
<p>„Einmal Tagesteller, bitte“</p>
<p>„Und Sie?“</p>
<p>„Ja, eben, ein Tagesteller“</p>
<p>„mit oder ohne Käse?“</p>
<p>„ohne bitte“</p>
<p>„Und Sie?“</p>
<p>„*grml, ein drittes Mal ignoriert sie mich nicht!* <em>Hallo</em>! Ohne Käse, hier bitte!“</p>
<p>„Ahja, hier.“</p>
<p>Schlussendlich hatte es Gemüse anstatt Salat drauf und Käse anstatt kein Käse … unglaublich.</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Wem das Essen zu sehr wider ist, kann sich ja auch noch an einem Sandwich gütlich tun. Ob ein Tyrotessinerli oder ein Zöpfli mit Ei, ab 3.90 CHF bist du dabei, hast zwar nicht genug, aber was solls … allenfalls noch ein Gang am überteuren Salatbuffet vorbei, von dem sich die Lehrer teilweise mit nicht genug gehäuften Tellern wieder wegbewegen können.</p>
<p>Jaja, die Mensa. Wo wären wir heute ohne sie? Sie ist doch ein guter Grund, sich auf morgen zu freuen, ansonsten gibt’s ja noch den Sportunterricht, die Prüfungen, das Frühaufstehen und eine ganze Palette weiterer nicht reizvollen Gründen für Montag – aber Positives gibt’s mehr, oder? Und seis nur drum, die Leute wieder zu sehen ;)</p>
<p>Bis morgen, erst auf 9:30, hurra (alles ist super, alles ist wunderbar)!</p>
<p>S.</p>
<p>P.S.: Mensaessen? MENSAESSEN!? Die ganze Schule riecht doch nach Mensaessen, das ist doch nicht die Wendla!</p>
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		<title>Über Sport … und so</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 18:38:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Akira</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Man hatte den Spieltag. Welch blasphemischer Terminus für dieses doch fast unredlich, indelikate (undelikate) Festival der Bewegung, des Sports und des Spiels. Ja, ich komm mir fast vor wie zu alten Zeiten (also … sehr alt, nicht so was wie „gestern“), zu Zeiten von panis et circenses, Brot und Spiele. Nur ist es hier wohl [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man hatte den Spieltag. Welch blasphemischer Terminus für dieses doch fast unredlich, indelikate (undelikate) Festival der Bewegung, des Sports und des Spiels. Ja, ich komm mir fast vor wie zu alten Zeiten (also … sehr alt, nicht so was wie „gestern“), zu Zeiten von panis et circenses, Brot und Spiele. Nur ist es hier wohl eher panis cum circenses, Brot MIT Spielen, das Spiel selbst als Mittel zu Zweck der Unterdrückung, des Verdrusses und der Milderung des Pöbels Zorn! Zorn! Ja, gegen was denn? Ahja, gegen die Spiele … ;-)</p>
<p><span id="more-464"></span></p>
<p>Wie gesagt, wir hatten Spieltag … und wir spielten Volleyball. Volleyball? Joa; und das komische ist ja noch, dass es eigentlich Spass macht … eigentlich, im Prinzip, mehrheitlich, ja, aber heute?</p>
<p>Wir trafen uns um die Mittagsstunden zur Turnhalle (und schliefen des Morgens (wohl) aus (… ich jedenfalls bestimmt)) und meldeten uns fürs Spiel. Mit Michael A. Jackson als Spielpartner konnten wir nur gewinnen, beflügelt durch extrinsische Inhärenz, die gnadenlose Ballungskraft der in uns innewohnenden Kräfte, Mächte und sonstigen Säften, zu schleudern auf des Gegners Haupte, verfrachtet und übertragen durch Ball und Netz, zu Gegners Verderben … respektive Verlust von Spielpunkten. Soweit so gut. Leider waren wir am Anfang irgendwie nicht so im Saft (wenn wir ja schon dabei sind ;D) und verloren die ersten beiden Spiele gleich … merde alors! Was war bloss los?</p>
<p>Acht Gruppe kämpften ums nackte Überleben, wir liessen und keinen Bären aufbinden und sägten uns somit also auch nicht den eigenen Ast ab. Trotzdem mussten wir, um es durch die Blume zu sagen, den Gang nach Canossa machen, … unter dem Damoklesschwert … nun aber genug der Haarspalterei, kommen wir zum Geschehen.</p>
<p>Die nächste Gruppe war irgendwodurch demotiviert, um es gelinde auszudrücken. Man sah ihnen den wohl fast kolossalen Anschiss förmlich an (drsh) – und so spielten sie denn auch. Es hat keinen Spass gemacht, keine Freude, keine Kekse, nichts, einfach verloren (also <em>sie</em> haben verloren, hain) und nachher gleich nochmals so eine Gruppe. Schlussendlich hatten alle unseren Infcömlerchen gleich viele Punkte und die Differenzen entschieden. Und ebendiese entschieden gegen uns, das Orkrakel war gegen uns; wir kamen in die Absteigergruppe, was bedeutete, dass wir fett nochmals gegen <em>beide</em> diese motivierten Gruppen „kämpfen“ konnten. *rolleyes*</p>
<p><strong>Über Sport</strong></p>
<p>Sport ist Mord, isn’t it? Ich bin zwar noch selten dran gestorben, dafür schon mehrmals im kleineren Rahmen annäherungsweise.</p>
<p>Grosse modo mache ich eigentlich gerne irgendwelche Sportarten, nur nicht exzessiv. Ich spiele weder im Verein noch sonst „freiwillig“. Schulsport ist meine grosse Leidenschaft (Leidenschaft, die Leiden schafft) und wird sie vorläufig auch bleiben. Solange es Spass macht und man nicht gerade gegen den halben Fussballclub spielt (hartes Los in der Schule damals, hach, immer als letzter gewählt zu werden war schon hart … haha, nein Scherz ;D).</p>
<p>Allerdings geht es mir gehörig auf den Senkel (auf den Senkel gehen, Manometer (Manometer!)), wenn man nicht „anständig“ spiel. Wenn jemand einfach schlecht ist, ist das das eine, sofern aber die Kontrahenten nur mit exponentiell niedrigem Elan sich zu schlagen wissen, lässt das den Spassfaktor auch gegen Null konvergieren, kurz: es ist Kacke.</p>
<p>Ich hoffe, die meisten hatten einen coolen Spieltag, ihr habt euch richtig schön ausgetobt und genosst den freien Morgen. Ich werde auch den morgigen geniessen, 2h später Schule, und wünsche somit noch einen schönen Abend &#8230; bis zum nächsten Event: <a href="http://akirablog.ch/nksa/polygame-und-sportive/">PGuS 2010</a> ;-)</p>
<p>Akira.</p>
<p>Wirkliches P.S.: Es nähme mich noch wunder, was für eine Sportart DU spielst, und weshalb :)</p>
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		<item>
		<title>Propter magnam scholam</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Dec 2009 16:39:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Akira</dc:creator>
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		<description><![CDATA[… oder eben propter magnam gloria und so weiter, man frage doch den Kantichor. Gloria, Gloria &#8230; In der Stadtkirche Aarau hat man gesungen, aus vollen Hälsen, den kranken und gesunden, teils des Halstuches umschlungen, gestanden der Frau oder des Mannes Beine in den Korpus, quasi einem gigantischen Chor von Päpsten, wenns denn mehr als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>… oder eben propter magnam gloria und so weiter, man frage doch den Kantichor.</p>
<p>Gloria, Gloria &#8230;<br />
In der Stadtkirche Aarau hat man gesungen, aus vollen Hälsen, den kranken und gesunden, teils des Halstuches umschlungen, gestanden der Frau oder des Mannes Beine in den Korpus, quasi einem gigantischen Chor von Päpsten, wenns denn mehr als einen gäbe …</p>
<p><span id="more-441"></span></p>
<p>Vivaldi auf der einen Seite, mit einem Gewicht von 589 Kilogramm und seit, es ist unglaublich, 1678 nach Christus ungeschlagener Champion im Ba-rocken. In der anderen Ecke, meine Damen und Herren, _der_ Koloss, 250 Köpfe, jedem Abgeschlagenen entwachsen 3 Neue, unter Dompteur Schraner und Gepeitsche von Nacht und Wind, ohne Kind(er), bereit auf das Harmageddon.</p>
<p>Orchester in Sicht, die Geigerinnen und Geiger frohlocken das 15- , welch grausige Zahl, -taktige Vorspiel an und dann ertönt ein exorbitantes, kolossales, ja gar Mark und Bein erschütterndes Cluster von Stimmen um Ton D (Sopran, Bass), F und A (Alt und Tenor) herum, gar nicht FAD, und dringt darnieder bis in die Gefilde der Toten und Verdammten, sowie in die höchsten Höhen, altissimus, Superlativ (nicht der Adverbialkasus), Jesu Christe, ein Vokativ, Katharsis, Manometer! Ein Ten-Thunder’s Song … ouff, „Song“ … sagen wir „Stück“, das man wohl bis an die NKSA hoch gehört hat.</p>
<p>„Nei Seich“, eigentlich wollte ich nur „gratias agimus tibi“ -&gt; „Gratias ago vobis“, ich danke euch – für das coole Jahr und wünsch euch allen einen tollen und schlaf- resp. erholreichen Start in die Weihnachtsferien, nach dem ganzen (vielleicht ja nur Schein-) Stress :-)</p>
<p>Valete,</p>
<p>Stephanus Akira Vivens</p>
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