Kategorie-Archiv: !NKSA

Ereignisse in und rund um die NKSA.

Japan Präsentation

Datum: Dienstag, 8. Dezember 2009

Wann: 15.45 Uhr bis 16.30 Uhr

Wo: NKSA, Aula Konferenzzimmer, Aarau

FB-Veranstaltungslink: Event

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Jetzt ist es schon einige Wochen nach den Herbstferien und es ist noch nicht vorbei: Nach meinem zweiwöchigen Japanaufenthalt (Wie’s kam: http://akirablog.ch/japan/intro/), der mich ja von A bis Z begeistert hatte, möchte ich nun die ganze Thematik … oder nein, nicht Thematik, „Reise“, etwas näher bringen. Es wird eine Präsentation von einer Dreiviertelstunde, allerdings nicht im hochkonventionellen Sinne. Grundsätzliche werde ich nur die Highlights rauspicken, die Details und speziellen Eigenheiten – wie ich es auf meinem Blog eigentlich schon immer versuche und versucht habe.

Ich werde viele Bilder zeigen und auf Fragen direkt eingehen und ein wenig aus dem Nähkästchen (also Anekdoten ;)) erzählen und schildern, was mir dort drüben alles so widerfahren ist.

Ich würde mich auf eine reg frequentierte Präsentation freuen, ich werde mein bestes geben.

Bin gespannt, bis dann, sayōnara.  :-)

Stefan, G2e.

Der Berg Fuji, ein Symbol Japans.

Keba – Ein Drama in 5 Akten

Es. Ist. Unglaublich … oder besser: Es .Ist. Ein. Drama!

Ich stelle uns mal vor, eine kleine Exposition sozusagen. Der Tragödie erster Teil begann am Mittwoch. Eine Dramenprüfung die in einer Tragödie endete. Oder eine Komödie? Nach dieser und einem guten weiteren Tagesgeschehen kommt der Freitag. Nach Freytag sind wir jetzt schon auf halber Höhe, ja es ist erregend, ja sogar sehr erregend. An diesem Morgen hat man KEBA. Ominös, was sich hinter diesem äusserst furchterregenden Akronym verbirgt. Kunst Eis Bahn Aarau. Jawohl, man muss auf die KEBA!

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Die SPF

Schlichter Titel, schwere, ja äusserst schwere Frage; oder schwerwiegend? Ja, das auch. „Das SchwerPunktFach prägt das persönliche Ausbildungsprofil der Studierenden am stärksten.“, wie es so schön da im Infozettel steht. Sechs Wochenlektionen und das über zwei Jahre. Ein Wechsel ist nicht möglich und zur Auswahl stehen zehn Optionen, alle gespickt mir Vor- und Nachteilen …

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Die Händewaschkonfliktskonstellation

Ja, es gibt einen Konflikt; vielleicht gar ein Problem, und zwar an unserer Schule. Sie trägt die Doppel-Null. (lies das kurz, ist von Belang, was 00 ist ;)) Ja, genau.
Aber erstmal eine kleine Visualisierung der Fragestellung:

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Polygame und –sportive

Tod und Verderben, kaputt und kaputter, mühsam, heiss und aufopferungswürdig. Unser alljährlicher polysportiver Grossevent der Schule hat wieder einmal stattgefunden. Manometer war das eine nicht nur schlimme, nein, gar auch gefährliche Angelegenheit. Erster negativer Erscheinungspunkt, jedenfalls aus den Augen meinerseits, war, dass man halt nicht um 11.00 oder so, schön spät, nein, um 8.10 sich zu melden hat. Man? Also der Esel, Michael A. Jackson und Michael Jordan. War also von Michis umringt. Nicht weiter schlimm, vor allem da wir ja differente Partitionen vom Triathlon absolvieren mussten. Jeder jeweils zwei, um genau zu sein. Ich hab mich natürlich um das Schwimmen rumgemogelt, das tu ich irgendwie denkbar „nicht gerne“, haha …

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Den Bach runter gehen …

Das war wieder ein Erlebnis. Dieses mit meiner Meinung nach mit viel zu vielen Wochenstunden bestückte Sportfach, vor allem in den Sommermonaten (Diese kackierte Hitze … http://akirablog.ch/nksa/cette-chaleur-sacree/), hat es einfach in sich. Obwohl ich eigentlich nicht immer mit der grössten Motivation hin gehe, wird fast immer eine Challenge daraus. Will heissen: Irgendeine anspruchsvolle und energieraubende Aufgabe exzessiv bis zum bitteren Ende durchführen. Nuja, das Teil haben wir jeweils Freitag … ich nenne ihn den Todesstossfreitag. Nach dem heftigsten Tag der Woche (Donnerstag …) gleich nochmals einen drauf setzen und am Morgen, in aller Frühe in den „Schachen“ (die hiesige Sportanlage), um irgendwas wie zB. hunderttausend Längen schwimmen.
Wie dem auch sein mag, heute war es ein wenig anders. Wir gingen nicht in das kalte Wasser im Becken und schwammen um (oder besser unter) unser Leben und versuchten die gegenwärtige, persönliche Bestzeit zu unterbieten, nein, wir gingen in den noch kälteren Fluss, die Aare, und gaben dort unser Bestes.

Cette chaleur sacrée!

Mais „sacré“ n’est pas « heilig », mais « verdammt » …  zut alors !

Diese vermaledeite Hitze : Es. Ist. Unglaublich. Aber ich schmelze fast.  Natürlich ist klein-Akira schon 2h vor normalem Schulbeginn im Bildungsinstitut, um, nein, nicht einfach Präsenz zu markieren, sondern, in den Gitarrenunterricht zu gehen. Gut, um diese Uhrzeit (haha, es war doch schon 8.36 Uhr) ist es noch nicht so heiss. (Verflucht ist das schwierig mit einer konventionellen Tastatur schnell zu schreiben … *rolleyes*) Aber trotzdem kann man, also ich, doch schon ohne dieses sagenumwobene, fast bei mir omnipräsente „Unterleibchen“, herumlaufen … will ja bei mir was heissen, da ich ja dieses ubiquitäre Kleidungsstück schon fast in meine Epidermis integriert habe. (wie toll, ich habe beide coolen Synonyme für „allgegenwärtig“ in einen Satz gewurstet, aber Word kannte 0% von ihnen ;D) …

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Über von hier nach entfernteren Ortes.

„Der schlechte Blogger erlebt etwas, lügt etwas dazu, und schreibt es hernieder. Der durchschnittliche Blogger richtet seine Erlebnisse so, dass er nicht lügen muss, diese aber trotzdem spannend bleiben, und schreibt sie hernieder. Der gute Blogger lässt seine Erlebnisse vom Umfeld richten, dass er nicht zu lügen braucht, diese aber trotzdem interessant bleiben, und schreibt sie hernieder.“ – Berühmter Blogger.



So gut wird er nicht gewesen sein, wenn er einen solchen Stil hat, wie es dort steht *rolleyes*.

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Aber: Es. Ist. Unglaublich. In was bin ich da reingeraten? Der Hölle Fanfaren ertönen, die Hörner der Daimonen erschüttern meiner Brust Gebeine, die Erde bebt, die Qualen des Universums, das unsterbliche Konstrukt des Bösen. (Auch das könnte des Sophokles Feder entsprungen sein; Ödipus, was hast du angerichtet?)

Aber wie kommt das Ganze?

„Am schmerzlichsten sind jene Qualen, die man frei sich selbst erschuf“ – Ödipus Rex, 1230f

(Jetzt aber weg von diesem); aber ja, da kann ich nur beipflichten.

Was hat klein-Akira gemacht, dass er in einer solch Trunkenheit des Leidens sich befindet?

Es. Ist. Unglaublich. Wie wir ja wissen, gibt es nicht lange nach den Ferien, diesen ätzenden Triathlon respektive die Seeüberquerung. Tja, da ich ein nicht gerade miserabler, aber doch vielleicht annehmbar ungeschickter Schwimmer und eher Hobbyplantscher bin, habe ich mich schon mal nicht für die Seeüberquerung beworben. Beim Triathlon konnte ich mich ebenfalls vom Schwimmen freimogeln. Geschickt, das schon, aber das Velofahren (für unsere Deutschen: Velo = Fahrrad) und herumrennen ist ja schliesslich auch nicht ohne. Und weil ich die Challenge liebe und mir die Ereignisse für einen Blog herrichten lassen wollte, loste ich um mein Leben: Von oben bis unten (siehe Bild) wurden die Nachbardörfer im Umkreis von 5km nummeriert und den Rest hat random.org erledigt. Meine Angstorte warten natürlich klar die äusseren Bezirke aber ich hatte keine Wahl. Was kam raus? Die selbe Zahl, die ich gestern beim Kinoplatz hatte (wie sich Lewis noch erinnern wird): Die Nummer 10. Nicht schlecht, da kann man stupide dem Bach entlang fahren; alles gerade aus … so, alles bereit, ich sattelte mein Drahtesel und trampte los. Aber welch Misere erwartete mich, ganz ohne Karte, Kompass oder Navigationsgerät ich mich in dies frevelhafte Abenteuer zu stürzen versuchte. Am Anfang alles aber noch super: Mit Green Day in den Ohren, einem motivierendem Song komme ich schnell vorwärts, ich rase förmlich (jedenfalls für meine (vielleicht ein wenig bescheidenen, aber dennoch) Verhältnisse) die Strasse entlang. Die minimale Steigung macht mir aber spätestens nach 2km zu schaffen, nein Scherz, bis nach Boniswil hab ichs noch gepackt. Jedenfalls fast. Da ich den Feldern entlang fuhr, musste ich nachher noch hochtrampen, was auch einem durchtrainierten Oberbikerguru in die Beine gegangen wäre. Haha, man ist da.



Um meine orientier-technischen Fähigkeiten (in denen ich relativ miserabel bin) ein wenig zu trainieren, habe ich mir vor der Abfahrt einige Strasse von Boniswil gemerkt, ebenso die „Landkarte“ dazu und diese versucht zu finden. Nach zehn bis 20 Minuten effizientem mehr Durchstreifen also punktuellem Suchen, bin ich dann an meine Mühlemattstr., Föhrenweg und Falkenweg gekommen … aber siehe da, der Himmel färbt sich schwarz, nicht etwa wegen einer periselenen Katastrophe oder anderem, nein, es ward regnerisch. Ich, klug genug einen Regenschutz mitzunehmen, klug genug ihn nicht anzuziehen. Ich dachte mir, dass das schon reichen würde. Also fährt man los. In den Ohren trällert eine Carmina Burana ähnliche Apokalypsenmelodie, während ich dem absoluten Untergang aller Ultimata des Petrus entgegenreite, oder respektive „fahre“; Schmerz in den Beinen aber dennoch am weitertrampen als ob „des Teufels Grossmutter auf Stelzen“ hinter mir her gewesen wäre, von oben her ist’s am donnern, nichts Gutes verheissend, und plötzlich beginnt es zu regnen, dass es eine wahre Freude ist (man möge hier bitte, bitte die Ambiguität des Satzes sehen). Zu allem Unglück habe ich das Gefühl, dass ich nicht nur auf dem Hinweg, nein, auch jetzt auf dem Rückweg ein Gefälle habe, das gegen mich arbeitet; man sieht, die ganze Natur, die moderne Physik nach Einstein, absolut alles widerstrebt sich gegen mir, obzwar ich nichts böses im Schilde führte, da scheint auch gar nichts von gnädigem Agapismus vorhanden gewesen zu sein, nein, eher Agapissmus ;)





Wuuüää.



Eine gute Dreiviertelstunde hat der ganze Spass gedauert, morgen geh ich wieder, und ich werde diese Zeit unterbieten. Zudem hoffe ich natürlich, dass es nicht regnen wird und wer weiss, vielleicht gibt’s morgen auch keine Erdbeben oder andere grässliche Dinge, die mir die Anfahrt erschweren könnten.

Ich hab mal gerechnet, es waren wohl ungefähr 10km und ich muss sagen, es geht schon. Ich habe wohl schon einen rechten Kopf (also ein sogenannter „Grend“) gemacht, als ich wieder zu Hause war, aber nach einer kalten Dusche war auch alles wieder besser.





Falls irgendjemand auch mal mitkommen will, soll sich melden unter www.täglichvonmirnachboniswilmitdemvelo.ch … haha, ich freu mich ;-)



Bis dann und falls du die Exaggerations nicht verstanden hast, dann hast du wohl in deinem Leben irgendwas Grundlegendes über Ironie nicht mitgekriegt, ^__^



Akira.




Wirkliches P.S.: Ich entschuldige mich bei allen, denen der „epische Drama-Stil“ nicht gefallen hat. Ich weiss auch nicht, mir hat er’s noch angetan. Aber das flaut auch wieder ab und schreib wieder schwierige Wörter, das hat alles seine Phasen.




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P.P.S.: So, manchmal ergibt es sich, dass man verdammtnochmals 4 Wochen Blogflaute hat, dann aber gleich mehrere hintereinander. Also; ich war heute wieder in dem Dorf-das-nicht-genannt-werden-darf. Heute mit einer sagenhaften Zeitverbesserung von 7min. Aber heute war auch das Wetter schön, die Steigung nicht so krass und ich habe diesen vermaledeiten (haha, was für ein Wort ;)) Föhrenweg auf Anhieb gefunden. Dafür bin ich dann noch einmal die XY_Strasse raufgerast, nur blöd, dass ich kurz vor dem Zenit, also oben, leer ging, und fast absteigen musste. Danach kam ich zum sogenannten Ried(…?)weg, von dem ich wusste, dass er wieder in meine Richtung führte. Also nochmals zurück, Föhrenweg, unten durch, mit vollem Garacho (gibt’s dieses Wort nicht? Word jedenfalls ist damit überfordert) wieder hoch und dann Ablenkung, einem sich im Hadron-Collider befindenden Teilchen gleich, nach rechts, Riedweg eingebaht, 600 Mio. Kollisionen, nein, falsch, keine einzige, und BAM! DURCHGESTARTET! Ich muss anmerken, dass man das schon gesehen haben muss, ansonsten kann man sich das schlecht vorstellen … war schon cool … bis auf das, was dann folgte: Aus irgendwelchen, unerfindlichen, oberunglücklichen Gründen landete ich auf einem Feldweg, einem Feldweg. Es. Ist. Unglaublich. Keine Ahnung wie, aber ich musste über „Stock und Stein“ à la Globi rattern und meinem Velo tat das wohl gar nichts zum Wohle. Bei jeder blöden Abzweigung musste ich teichoskopisch aufstehen, weil diese riesigen Maise so hoch waren, dass ich nichts sah und einmal beinahe unter die Räder, oder was auch immer, eines Traktors gekommen wäre.


Und weißt du, wann ich morgen gehe? Um halb 10 … morgens! Der Grund, weil mir der Coiffeur absolut keinen anderen Termin geben konnte, als Samstagmorgen zu gar bestialischer Zeit. Gut, wenn das so ist, geh ich gleich nachher, wenn alle (, die so gerne schlafen wie ich) noch schlafen, der Zugslinie entlang, jedenfalls mehr oder minder, nach Boniswil.



Bis dann :-)

Jahresblog

So, so, so. Ein ganzes, verflixtes Jahr ist also schon um. Ich glaube, ich muss mich daran gewöhnen, dass die Zeit sich für mich nicht nur physisch, also wegen der Grösse meiner selbst und der Gravitation der Erde, nein auch psychisch empfunden, verändern, sofern ich hier im Futur sprechen darf, wird. Es ist vollbracht, das erste Jahr: Kummer und Freude, diese, denen ich Prägung und Kenntnisse verdanke sind verstrichen. Ein. Ganzes. Jahr. Es. Ist. Unglaublich. Danke!


Was hat aber klein-Akira-sensei hier so tolles ausgegraben, dass er ein solch Aufruhr auszulösen vermag? (Mist, ich merk, dass Ödipus Rex mir betreffend dem Satzbau zugesetzt hat ;)). Tja, ich habe ein verschollenes Dokument wiedergefunden. Die Bergungsaktion hat am 21. Juli 2009 begonnen und am selbigen Tage auch wieder aufgehört: Ein vereinsamtes Word-File in einem Ordner namens NKSA … mit einem Bericht der Empfindungen meinerseits des ersten und dritten Schultages an der ominösen „Schule“.


Ich habe damals, vor knapp einem Jahr, einfach alle meine Rezeptionen herausgenommen und am Mittag im EG-PC-Raum niedergeschrieben. Naja, weder Rücksicht auf irgendwer noch Personenschutz oder Sonstiges ist von mir vorgenommen worden, d. h. voll Rohr auf den Magen, schlicht nur für mich, und nicht die Öffentlichkeit. Doof, dass ich mich jetzt dennoch entschieden habe, es zu publizieren. Cool, ne? Na, ich fühlte mich gezwungen, einige Phrasen herauszukürzen, da ich denke, dass sie schon frech oder gemein sind, so sind sie weg … viele (aber nur viele ;)) sind eh nur Vorurteile …


Scheisse, ich muss sagen, manchmal musste ich beim durchlesen schon lachen. Ich habe nichts verändert und/oder angefügt, einfach so gelassen. Es ist quasi die Urform des Akira-Schreibstils. Ich finde es echt faszinierend, wie ich eine Metamorphose betreffend allem Geschriebenen durchgemacht habe, wohl nicht zuletzt zu Danke dem General. (Wer das ist, wirst du schon noch feststellen).

Zensuren sind […] und verdecken von einzelnen Wörtern bis ganze Abschnitte.


1. Tag

Und das ist das Episodchen, von meinem erneuten ersten Schultag an einer vollkommen neuen Schule, von der ich aber nicht weiss, wie man sie am besten in das sehr beschränkte Hochdeutsch übersetzen könnte, geschweige denn die korrekte Transkription derselben. Und wenn ich sie wüsste (natürlich hab ich geflunkert, ich kenn den Namen ;)), dann würde ich sie, oder lassen wir den Konjunktiv, ich sag’s euch schlicht nicht, da man sonst mein Alter annähern könnte. Danke für das Verständnis.

Wie dem auch sei, am Morgen trifft man sich am Bahnhof mit … nein alleine halt. Aber wer trifft man? Yeah, Dominik unser Drummer steht auch am Bahnhof, auf den Zug ins für mich neue, für ihn gewohnte Schicksal wartend. Nebenbei: Dominik besucht nicht dieselbe Schule wie ich, sondern übt einen Beruf aus. Wie dem auch sei, nach ungefähr einer halben Stunde Fahrt trennen sich unsere Wege und ich zieh von dannen Richtung meines Schulareals. Der Rektor und der Prorektor versprachen in einem verheissungsvollen Brief, dass es eine mindestens dreiviertelstündige Rede geben wird, was mich zum einen beeindruckt und […]. Dem Prorektor seine Augen huschen in der Menge von einer relativ grossen Anzahl Schüler umher, sucht Blickkontakt, […]. Nach einigem administrativen […]werden wir dem Abteilungslehrer zugeteilt, beziehungsweise heruntergelesen, wo wir schon eingeteilt waren.

In den Klassenlokalitäten angekommen, stellt sich uns unser Abteilungslehrer als Herrn Zeta (Name von der Redaktion, sprich von mir, Akira, geändert) vor und weiter geht’s mit Formularen ausfüllen. Alle Schüler sehr nachdenklich und scheu gestimmt, bringt er einen Kalauer gefolgt von dem nächsten. Zugegeben, manchmal waren sie sogar keine Kalauern, sondern wirklich lustig. – Wir haben Männlein und Weiblein fast gleichermassen vertreten, […]

Herr Zeta führt uns durch die ganzen Gebäuden und Turnhallen, Musikzimmer und Aulen. Er marschiert wie ein General; sowie er auch spricht, sehr laut, sehr gutes Hochdeutsch und immer was Disziplinierendes im Unterton. So erklärt er uns Regeln, was wir dann und dann tun sollen und dürfen bzw lassen können und müssen. Nach diesem kleinen Rundgang durch das pädagogische Institut, welches übrigens als eines der Besten gilt, oder von den Rektoren nur als das beschworen wird, geht’s ab zum Mittagessen in der Mensa. Man trifft einen alten Bekannten der Volksschule, der auch das schmeisst, was ich da tu. Gesellig setze ich mich zu ihm, da sich die anderen meiner Klasse scheinbar alle zum Invisible Touch höchstpersönlich mutiert haben. Für wenig Geld kann ich eine grosszügig geschöpfte Portion SchniPo geniessen, wobei mein Kollege A17 an von zu Hause mitgebrachtem Was-auch-immer-es-war sich zu erfreuen versuchte.

Nach dem Essen watscheln wir ein wenig unbeholfen auf dem grossen Schulgelände umher, um uns danach im Informatik-Zimmer 16 wiederzufinden, wo ich des späteren nachmittags dasselbige Fach erfahren werde. In Zwischenzeiten, wo man nichts zu tun hat, ist es gestattet an die Computer zu sitzen und die Zeit mit irgendwelchen hirnlosen Internetseiten zu verbringen … tja, wenn man nur das Passwort unserer Klasse wüsste, wäre das wohl auch die unsrige Beschäftigung der nächsten 15min gewesen, bis mein Unterricht hier und des Kollegen A17’s seinen in seinem jeweiligen Zimmer begänne; aber man wusste es schlicht nicht. So wird halt die fünfzehnminütige Pause zu einer Halbwertszeit eines Uran238atoms. (Was diese beträgt, lässt sich im Internet nachschlagen ;)).

Nach weiteren 4,468 Milliarden Jahren (oh nein, jetzt hab ichs noch verraten …) kommt der Lehrer herein und wir beginnen 2h lang eine sehr anödende Informatik-Lektion mit weiteren Formularen und Email-Adressen-Umleitungen.

Mein Zug nach Hause fährt genau 5min nach Schulschluss. Ergo müsste ich sehr pressieren … wäre hier nicht wiederum ein fieser Konjunktiv! Nein, der Lehrer lässt uns, aus welchen Gründen auch immer, gute 6min eher raus, und für mich reicht es, vom Schulhaus bis zum Bahnhof zu marschieren (ich hab mächtig ausgeholt, immerhin 7min und 36sek; bei meinem Schritttempo, gleich des Generals seinem.) Nach ein wenig Verwirrung am Bahnhof reicht es mir aber schön um den Zug zu besteigen und nach Hause zu rasen. […]

Comments per PM/IRC oder anderen Instant Messengern ;)


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3. Tag

Der zweite Tag geht dem Ende zu. Nein, Scherz, wir haben Mittag. Am Morgen gab’s schon die erste ganz tiefe Verunsicherung und Frustration. Als ich, ein wenig sicherer als bis anhin, den Altbau aufsuche, und in dessen UG marschierte, kam auch sogleich die Aufklärung. Herr Beta, mein Lateinlehrer sei krank. Keine Ahnung warum mir das erst jetzt mitgeteilt wurde … Kacke. Also eine Stunde zu früh in der Schule. Irgendwo in der Mensa trifft man ein zweites verlassenes Schäflein, besser bekannt als Thomas. (yah, der heisst Thomas!). Wie mir erklärt wird, ist er immer schon eher hier als alle anderen, denn er möge das Gehetze morgen früh nicht.

Perge, perge. […]. Wir schlagen im Strafgesetzbuch ein paar Dinge nach, und die Stunde ist so jäh vorbei, wie sie angefangen hatte. Im nachfolgenden Fach, nämlich Französisch, was das ganze nicht so einfach. Zwei Stunden bei einem coolen Lehrer. Er ist der Miraculix der Wirklichkeit mit einem kleinen Touch von George Washington im Gesicht. Nicht schlecht staunen wir, als er uns nonstop mit unverständlichen französischen Wörtern vollpredigt. Ich versuche mich gleich ranzuhalten und das Beste aus dem Fach zu machen. Nicht schlecht. Am Ende lesen wir L’Ordinatuer […].




Wie gesagt, die Zensur ist einfach nicht für die Öffentlichkeit, auch wenn sie grösstenteils nur aus Vorurteilen gesteht. „Akira ist ein riesiges A[…].“ … mag vielleicht eine ein- bis zweideutige Zensur sein, jedoch ist sie nur ein Vorurteil (resp beschimpfe ich mich nicht selber, man ist ja kein masochistisch veranlagter Selbstgeissler …)


Stichworte sind zB das beschränkte Hochdeutsch, der ewige Konjunktiv, der mässige Sarkasmus, Thomas‘ resp Alphas „immer-füher-dort-sein“.


Und so weiter und so fort et cetera et cetera und gegbenenfalls perge, perge. Ich erwarte von jedem Blogleser ein Comment der entweder eine Kritik, ein nostalgisches „An-den-ersten-Schultag-zurückdenken“ oder eine sonstige Form von Selbstbemerksamkeit! :-)





See you,

Akira.