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	<title>AkiraBlog &#187; other Stuff</title>
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	<description>Die Welt aus der Sicht der Nussschale.</description>
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		<title>Essay: Information überholt sich selbst.</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Apr 2011 18:24:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Akira</dc:creator>
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		<description><![CDATA[These: Durch einen gegen das absolute Maximum konvergierendem Informations- und Verhaltensmusterspeicher über Mensch und Ding wird man in fernerer Zukunft noch kommende Ereignisse treffsicher voraussagen respektive sogar errechnen können. Was ist Information? Information ist, dass „drei“ eine Zahl darstellt und „fünf“ eine. Information ist auch, dass beide addiert acht ergeben. – Obgleich man nur zwei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>These: Durch einen gegen das absolute Maximum konvergierendem Informations- und Verhaltensmusterspeicher über Mensch und Ding wird man in fernerer Zukunft noch kommende Ereignisse treffsicher voraussagen respektive sogar errechnen können.</strong></p>
<p><span id="more-628"></span>Was ist Information? Information ist, dass „drei“ eine Zahl darstellt und „fünf“ eine. Information ist auch, dass beide addiert acht ergeben. – Obgleich man nur zwei bekannte Ausgangspunkte hat, kann man auf den dritten schliessen. Die Mündung von James Bonds Pistole zielt auf die Stirn sei-nes Kontrahenten. Wie wir diese Filme kennen, wird er diesen nun entweder abschiessen oder sich aber auf ein endloses Gespräch einlassen, was ihm dann zum Verhängnis werden wird. Wenn wir die ganze Handlung vor dieser Szene kennen, wissen wir ziemlich genau, was passieren wird. Er tötet seinen Gegenspieler: Nicht nur aufgrund der vorhergegangenen Handlung, auch das DVD-Gerät zeigt bereits 144 Minuten an, das Ende zeichnet sich ab. Auch hier haben wir das Phänomen, dass mithilfe zweier offensichtlichen Angaben, aus einer sozusagen im Äther bestehende Informati-on, eine mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit zutreffende, handfeste konstruiert wird.</p>
<p>Wenn wir die Welt so betrachten, dann ist jedes Ereignis errechenbar. Alles, was geschehen kann und könnte, funktioniert in einem noch imaginären Zustand. Welcher das sein wird, kann man mit einer Wahrscheinlichkeit angeben; je mehr Grundvoraussetzungen gegeben sind, desto exakter der Output.</p>
<p>Der Gesamtuser, also alle Internetnutzer zusammen, bildet eine Masse von verschiedensten Persön-lichkeiten. So unterschiedlich nun jeder ist, so homogen wird der ganze Korpus daraus. Wissen-schaftliche Studien hielten fest, dass, je mehr Augen eine Information gesehen haben, desto präziser das Resultat wird. So können Datensätze mit einer enorm kleinen Abweichung von der effektiven Realität generiert und verwendet werden. Will auch heissen, dass man in einer noch ferneren Zukunft die Menschen noch besser durchleuchtet haben wird, noch mehr kontrollieren könnte. Über jeden ist absolut alles bekannt: Augenfarbe, Haarwachstumsgeschwindigkeit, politische Tendenzen, Immunsystem und Funktion der Gefühle. Aber es wird nicht nur jede Mücke darin registriert sein, sondern auch Verhaltensmuster der Menschen. Wenn Paulchen ein Eis kaufen geht, was tut Durchschnittsgesamtuserpaulchen als nächstes? Was ist Gesamtusers erste Assoziation zum Begriff „Präsident“ oder was ist das Lieblingsessen aller transsexuellen Katzen aus Finnland.</p>
<p>Dasselbe gilt für alle Dinge; schon heute gibt es praktisch kein Neuland mehr, es wurde einfach schon jeder Stein fünfundzwanzig Mal umgedreht. So wird man dann in  ebenjener ferneren Zu-kunft das gesamte Wissen, jede nur erdenklich zugängliche Information, in einem „Computeroi-den“ abspeichern können. Man erreicht quasi die maximale Sättigung vom Speicher. Von nun an muss er nur noch immerzu auf dem aktuellsten Stand gehalten werden, um Lücken im System zu unterbinden.</p>
<p>Mit einem solchen Superrechner kann jetzt derjenige, der ihn bedient, so gut wie jedes Ereignis voraussagen. Als Beispiel könnte man die Präsidentschaftswahlen von Amerika angeben. Das Ein-fache Muster von Bush Senior, Republikaner, Clinton, Demokrat, Bush Junior, Republikaner, Oba-ma Demokrat, lässt sich schon eine Voraussage treffen, die sich mit einer einfach Strömung-Gegenströmung-These bestätigen lässt. Nun gab es aber auch oft zweimal eine republikanische oder demokratische Tendenz in Folge. Sofern der Speicher alle möglichen Kandidaten kennt, die Ideologie des Volkes, die momentanen Versprechen und Tumulte der Propagandisten und die Kookkurrenz verschiedener präsidenten-technisch theoretisch unvereinbaren Aufkommen, kann nun wie in einer simplen Rechnung der Nachfolger mit Name und Profil erstellt und prophezeit werden.</p>
<p>Ich sehe diese Idee als sehr wahrscheinlich an, da sie in einer nicht allzu pittoresken Landschaft von Zukunftsvisionen Hand in Hand mit einer Kontrollvollmacht einer Vereinigung geht. Meine Über-legung endet aber in einer Redundanz von Information: Gehen wir davon aus, dass wirklich jedes Ereignis durch die totale und absolute Transparenz eines jeden zielsicher menetekelt (wenns denn wirklich dystopisch ist), dann dürfte dieses Resultat ja auch niemand erfahren. Denn sobald das Wissen nicht mehr in seinem pursten und unverfälschtesten Zustand existiert, ist auch die Voraus-sage nicht mehr rein genug, d. h. die Wahrscheinlichkeit sinkt von einer nahezu gegen unendlich konvergierenden Eventualität in einen Zustand der Leere respektive des Kreisschlusses. Würde nämlich derjenige, der weiss, dass Paulchen am Eisstand in eine Laterne marschieren würde, eben-diesem das annoncieren würde, würde dann Paulchen nicht mehr Acht geben, dass ihm das nicht widerfährt? Wenn man diesen Gedanken skeptisch weiterverfolgt, würde man fragen, ob denn diese Möglichkeit vom Kalkulator nicht hätte berechnet werden müssen, dass der Eingeweihte Paulchen einen Tipp geben würde. Das hat er, unser Computer, aber er hätte ja dann errechnet, dass Paulchen nicht in die Laterne gehen würde, weil ihm das jemand sagen würde, was aber zur Folge hätte, dass er ja von ganz Anfang her gar nicht konstatiert hätte, dass er es tun würde, und so auch der Benutzer nicht auf die Idee gekommen wäre, es Paulchen zu melden. Voilà, wir haben einen Zirkelschluss.</p>
<p>Die Konklusion liegt eigentlich nahe, dass die Informationshandhabung und -verwendung stark in diese beschriebene Richtung tendieren wird. Wenn man nicht gar unkt (oder frohlockt, der Um-stand ist ja Ansichtsache, ob er sich positiv oder negativ auswirken wird), dann wird die Möglich-keit in die Zukunft zu blicken, nur sehr beschränkt möglich sein, als guter Vergleich möge vielleicht der Wetterbericht herhalten oder Modeprognosen. Jedoch sollte man sich in Acht nehmen, vor der totalen Ablegung aller Informationen bei einer einzigen Quelle, da diese dann einer zu grossen Versuchung ausgesetzt wäre, das Gesamte in einem negativ behafteten Rahmen ausnutzt.</p>
<p>In die Zukunft sehen kann durchaus nützlich sein und wenn es ganz ohne künstliche Intelligenz auch klappt, sondern nur mit „simplen“ Rechnungen, ist es sogar noch cool.</p>
<p>&#8212;</p>
<p>rate or hate, seriöser Text, gewagte These, die es zu vertreten galt, den Schiffen gefiels. Kein Smiley.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Man feiert Dekadenz</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Feb 2011 17:34:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Akira</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit einer Vollpackung am Rücken (Schlafsack, Pyjama, Badetuch und Badehosen), einem Plastikbeutel links (Schokolade, Gottfried Keller, externe Festplatte) und einem zur rechten (1kg Spätzle, 800g Tomaten-Geschlabber-Zeugs, Salat und Poulet) marschieren Michael Jordan und ich nach der Hochburg der Dekadenz, dem Gipfel der Faulheit, jawohl, nach Örke (geschrieben „Örke“, gesprochen „Ürkheim“, nicht umgekehrt. Beim Schreiben will [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit einer Vollpackung am Rücken (Schlafsack, Pyjama, Badetuch und Badehosen), einem Plastikbeutel links (Schokolade, Gottfried Keller, externe Festplatte) und einem zur rechten (1kg Spätzle, 800g Tomaten-Geschlabber-Zeugs, Salat und Poulet) marschieren Michael Jordan und ich nach der Hochburg der Dekadenz, dem Gipfel der Faulheit, jawohl, nach Örke (geschrieben „Örke“, gesprochen „Ürkheim“, nicht umgekehrt. Beim Schreiben will man ja Platz sparen, wenig tippen, also nimmt man die Kurzversion. Wenn man es aber ausspricht, hat man ja Zeit und kann das „-heim“ elegant von der Zunge gehen lassen). In den Gefilden des Salvador kommt man nach einigem Per-Telefon-lotsen dann schliesslich an und wird begrüsst von Fräulein Tabi und einem gewissen Herrn L., mit denen allen man heute Abend ein festlich Mahl speisen wollte und so richtig mal einen durchgeben.</p>
<p><span id="more-624"></span></p>
<p>Das Kochen kommt langsam in Gange, obwohl zuerst niemand recht weiss, was man denn nun mit all den Zutaten zu machen vorgesehen hatte. Scharf soll es auch noch sein? Neinein, bloss nicht, Peperoni braten, zerschneiden oder nicht, Jordan an den Pfannen, ich an den Restlichen und den Tomaten, die einen bereiten Salate und Aperitifs und die vierten schauen nur zu resp. managen alles, das will ja auch gemacht sein. Frisch fröhlich schmeissen wir die Tomaten überall rein, die Peperoni werden zu gross geschnitten für mein Kaliber von Mund und es riecht super, sieht aber zum reihern aus. Aber das tut ja alles, was man kocht. Eigentlich.</p>
<p>Auf dem Tisch steht schliesslich Folgendes: Als Aperitif sind Toastbrötchen mit ebensogrossen Salamischnitten angesagt, Vorspeise I und II sind Tomatensuppe mit Rahm und Salat. Als Hauptgang folgen dann die Tomateneierspätzle an einer Peperoni-Curry-Tomaten-Sauce mit Pouletgeschnetzeltem. Indeed eine feine Angelegenheit. Die ersten vier „Gänge“ sind vorüber, bis sich das Zeugs gesetzt hat im Magen, kommen wir doch noch zum gemütlichen Teil, pardon, <em>noch gemütlicheren</em> Teil des Abends: Draussen wartet ein 24/7 auf 39°C gehaltenes Whirlpool für, nachdem Fräulein Tabi nach Hause gegangen war, vier Personen, der imaginäre Sklave Klatsch-Klatsch steht mit einem Champagner bereit. Wie die Epikure räkeln wir uns in das wohltuende Nass, durchlaucht vom sanften Sprudel der Zeit unter unseren dicken Gesässen dahinbrausend, das Champagnerglas in der Hand. Ein Hoch auf das Sein, wie schön! … Mit kleinen Intermezzos gespickt (in der -7°C kalten Luft wie die Kängurus rumhüpfen und dann unter Tortur wieder ins Pool klettern) verbringt man so ohne weiteres eine gute Stunde draussen („draussen“), wonach man sich wieder in die Wärme (die „andere“ Wärme) hinein begibt.</p>
<p>Alsdann bot der Abend keine wirklichen Überraschungen mehr; wir haben Vanillesauce (-Crème, -Püree … was auch immer) verspeist, dazu wiedermal Pulp Fiction angeschaut und es uns auf den Chaiselongues (hahahaha, wie die Cesaren, echt) bequem gemacht. Und wie bequem musste es gemacht werden … denn welch kinematographisch zu dieser Tageszeit verstörendes Meisterwerk an langweilig-abstraktem Humor einer unverstandenen Gesellschaft (der japanischen) mussten wir uns noch antun? Sogar eines mit Überlänge. Oh Graus, 2.5h Funky Forest, ein als äusserst schräger Film in die Annalen eingehen werdender. Gottseidank kann man danach um 05.00 Uhr schlafen gehen … und tut dies dann auch, bis die Sirenentests stattfinden. Klein-Akira öffnet ein Auge. Hmm. Sirenen. Entweder ist jetzt Krieg und Frieden oder ein Test. Hm. Gähnt. Bestimmt ein Test. Wartet. Verdammtnochmal, kann man das nicht ausmachen?! Wartet. Wieso bin ich nicht so müde. Hm. Sirenentests sind doch um 09.00 Uhr oder so jeweils. Handy? Dondestas? 5m weg vom Bett. Aufstehen. Nö. Liegenbleiben. Sirenen zum zweiten. Rast. Okay, geht zum Handy rüber.</p>
<p>13.49 Uhr.</p>
<p>And I was like: Lolwut?</p>
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		<title>Orangenkerzen</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Oct 2010 19:22:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Akira</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zurzeit herrschen ja wieder mal die Ferien vor, da draussen, in der Welt der Schüler, Studenten, der kalten und lernsamen. Für alle diejenigen die nächste Woche nicht allzu sehr (oder vielleicht noch mehr?) vergammeln wollen, sich ein wenig von Schlimmerem ablenken wollen oder, das soll es ja auch geben, einfach bastelbegeistert sind, habe ich hier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zurzeit herrschen ja wieder mal die Ferien vor, da draussen, in der Welt der Schüler, Studenten, der kalten und lernsamen. Für alle diejenigen die nächste Woche nicht allzu sehr (oder vielleicht noch mehr?) vergammeln wollen, sich ein wenig von Schlimmerem ablenken wollen oder, das soll es ja auch geben, einfach bastelbegeistert sind, habe ich hier ein tolles Bastelrezeptdingsbums.</p>
<p><span id="more-598"></span></p>
<p>Es ist relativ selbsterklärend.</p>
<p style="text-align: center;">Man braucht dazu:</p>
<div id="attachment_589" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://akirablog.ch/wp-content/uploads/2010/10/DSC00184.jpg"><img class="size-medium wp-image-589   " title="Orange" src="http://akirablog.ch/wp-content/uploads/2010/10/DSC00184-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Eine Orange</p></div>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_590" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://akirablog.ch/wp-content/uploads/2010/10/DSC00186.jpg"><img class="size-medium wp-image-590" title="pressobjekt" src="http://akirablog.ch/wp-content/uploads/2010/10/DSC00186-300x225.jpg" alt="Ein mysteriöses Press-Objekt" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Ein mysteriöses Press-Objekt.</p></div>
<p style="text-align: center;">Die Stochastiker haben nun schon begonnen zu rechnen, wie man nun Gegenstände der Menge x=2 auf wieviele Arten verbinden kann. Probier erst ein bisschen aus &#8230; wenn du nicht auf die Lösung kommst, dann kannst du das nächste Bild konsultieren.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_591" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://akirablog.ch/wp-content/uploads/2010/10/DSC00187.jpg"><img class="size-medium wp-image-591" title="pressed" src="http://akirablog.ch/wp-content/uploads/2010/10/DSC00187-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Wenn man nun ein bisschen Kombinatorik angewandt hat, dann weiss man, wie ich auf das vorliegende Resultat gekommen bin. Wenn du findest, dass das eine deiner leichtesten Übungen war, Dr. Watson, geh weiter zum nächsten Schritt. (Den Orangensaft hab ich übrigens verwertet)</p></div>
<div id="attachment_592" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://akirablog.ch/wp-content/uploads/2010/10/DSC00191.jpg"><img class="size-medium wp-image-592" title="DSC00191" src="http://akirablog.ch/wp-content/uploads/2010/10/DSC00191-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Des Weiteren einen tausend Kilometer langen Faden und Streich- alias Zündhölzer. (Ja, ich hab von nun an im Garten hantiert!)</p></div>
<div id="attachment_593" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://akirablog.ch/wp-content/uploads/2010/10/DSC00194.jpg"><img class="size-medium wp-image-593" title="ito" src="http://akirablog.ch/wp-content/uploads/2010/10/DSC00194-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Nun kommt der schwerste Teil. Wie man sieht hatte ich einen gar widerspänstigen Faden erwischt und ihn dann auch gleich verloren. Das Aufliren wie man im Schweizerdeutschen so schön sagt muss man möglichst gleichmässig angehen. Die untersten 5mm etwa vom Stöckchen kann man abbrechen.</p></div>
<div id="attachment_594" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><a href="http://akirablog.ch/wp-content/uploads/2010/10/DSC00195.jpg"><img class="size-medium wp-image-594" title="DSC00195" src="http://akirablog.ch/wp-content/uploads/2010/10/DSC00195-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Jetzt rammt man den unteren Teil in den Orangenboden (achtung, nicht, und ich betone, NICHT, die falsche Seite des Streichholzes nehmen. Ich erinnere mich - der arme Onkel Thommen in den 70er einmal. Grausam ...)</p></div>
<div id="attachment_595" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://akirablog.ch/wp-content/uploads/2010/10/DSC00197.jpg"><img class="size-medium wp-image-595" title="DSC00197" src="http://akirablog.ch/wp-content/uploads/2010/10/DSC00197-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Nun muss man vorsichtig ein bisschen Öl in die Orange giessen. Ich habe Sonnenblumenöl von der Migros (M-Classic) genommen. Man sollte es auf einer Unterlage oder eben draussen machen, weil Öl kann eine riesen Sauerei (*hust*) geben. Die Oberfläche sollte gerade bis unter den Kopf des Streichholz kommen.</p></div>
<div id="attachment_596" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://akirablog.ch/wp-content/uploads/2010/10/DSC00199.jpg"><img class="size-medium wp-image-596" title="DSC00199" src="http://akirablog.ch/wp-content/uploads/2010/10/DSC00199-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Das Finale: Nun kann man das Ganze mal anzünden. Es brennt und brennt und brennt unglaublich lange. Im Süden der Orangenhälfte sieht man aber schon den Anflug einer Sauerei.</p></div>
<div id="attachment_597" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://akirablog.ch/wp-content/uploads/2010/10/DSC00201.jpg"><img class="size-medium wp-image-597" title="DSC00201" src="http://akirablog.ch/wp-content/uploads/2010/10/DSC00201-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Ta-daa!</p></div>
<p>So, es ist vollbracht! Dies hier ist mein zweiter Anlauf &#8230; jawohl, es gibt ja meistens auch gleich zwei Orangenhälften und so &#8230; nuja. Mit einer Avocado hab ich es auch noch versucht, ging aber denkbar schlecht, weil man das Streichholz nirgendwo reinstecken kann. Für die Funktion braucht es also nicht wirklich eine Orange, es ist einfach a) stylisch und b) praktisch. Zur Verbrennung trägt sie nichts bei und ganz fein duften nach Orange &#8230; nein, selbst das tuts nicht. Aber ich hab die beiden dann draussen aufgestellt und zusammen mit einem ziemlichen Ölfleck auf der Terrasse gabs auch noch Warm und einen ästhetischen Blick in den Garten. Gebrannt hat es etwa 4,5h am Stück, auch bei Wind, ist also stärker als dieser und man kann es ohne weiteres einfach nachfüllen. Es ist einfach supertoll! :)</p>
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		<title>Frappé und Kuchen</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Apr 2010 15:27:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Akira</dc:creator>
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		<description><![CDATA[That’s it. Nach langem Suchen und Hin und Her, Nervositäten, Ängsten, Notorietäten und so fort, trifft man letztendlich doch noch eine Entscheidung, was das ominöse Frappéfest, die mysteriöse Einladung oder das einfache Treffen angeht (oder so), jawohl, am Freitag machen wirs. Mein Task (oder vielleicht eher Quest? Abenteuer?) besteht darin, einen „Kuchen“ zu backen, den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>That’s it. Nach langem Suchen und Hin und Her, Nervositäten, Ängsten, Notorietäten und so fort, trifft man letztendlich doch noch eine Entscheidung, was das ominöse Frappéfest, die mysteriöse Einladung oder das einfache Treffen angeht (oder so), jawohl, am Freitag machen wirs.</p>
<p><span id="more-541"></span></p>
<p>Mein Task (oder vielleicht eher Quest? Abenteuer?) besteht darin, einen „Kuchen“ zu <em>backen,</em> den man dann ebenfalls als Beilage zu den Frappés essen könnte. Jawohl, und es war super!</p>
<p>Zuerst wieder mal einkaufen(also, das heisst nicht, dass ich seit den <a href="../other/aprikosen-und-weihnachten/">Aprico-Soldiers</a> niemer einkaufen war!), dann den Teig machen:</p>
<p><strong>Teig</strong></p>
<table style="height: 186px;" border="1" cellspacing="0" cellpadding="4" width="442">
<tbody>
<tr>
<td width="76" valign="top">5</td>
<td width="113" valign="top">Eier</td>
<td width="419" valign="top">Man tue (*hach*) die Eier in eine appropriate Schüssel schmeissen.</td>
</tr>
<tr>
<td width="76" valign="top">420g</td>
<td width="113" valign="top">Zucker</td>
<td width="419" valign="top">Man fülle den Zucker ebenfalls rein und mische dann solange, „bis die   Masse hell wird“.</td>
</tr>
<tr>
<td width="76" valign="top">3 – 4 TL</td>
<td width="113" valign="top">Vanillinzucker</td>
<td width="419" valign="top">Man füge bei.</td>
</tr>
<tr>
<td width="76" valign="top">3 – 4 EL</td>
<td width="113" valign="top">Kakaopulver</td>
<td width="419" valign="top">Ebenfalls. (Aus Erfahrung vielleicht noch 1-3 Löffel mehr).</td>
</tr>
<tr>
<td width="76" valign="top">5dl</td>
<td width="113" valign="top">Milch</td>
<td width="419" valign="top">Man rühre darunter.</td>
</tr>
<tr>
<td width="76" valign="top">500g</td>
<td width="113" valign="top">Mehl</td>
<td width="419" valign="top">Achtung, es stäubt! Am besten reinsieben.</td>
</tr>
<tr>
<td width="76" valign="top">3 – 4 TL</td>
<td width="113" valign="top">Backpulver</td>
<td width="419" valign="top">Beifügen.</td>
</tr>
<tr>
<td width="76" valign="top">330g</td>
<td width="113" valign="top">Margarine</td>
<td width="419" valign="top">Beifügen. Sie muss flüssig sein, aber schon etwas ausgekühlt!</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Den Teig schütte man nun in ein Blech, ausgelegt mit Backpapier, an den Rändern noch mit ein Bisschen Fett/Butter einstreichen, damits nachher besser wieder rauskommt.</p>
<p>Backen: Ungefähr 15min im schon vorgeheizten Ofen (ca. 473K) auf der untersten Rille backen lassen.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Tipps (aus eigener Erfahrung)</strong></p>
<p>- Man achte darauf, die Margarine schon früh aufzuwärmen, weil sie noch auskühlen muss. Wenn man eine Mikrowelle benützen kann, sollte man eine Abdeckung drauftun (*rolleyes*, ja) und keine metallenen oder goldenen Gefässe verwenden.</p>
<p>- Den Ofen am besten am Anfang schon vorheizen.</p>
<p>- Die Esslöffel sind die grossen, die Teelöffel die kleinen!</p>
<p>Nach dem Backen rausnehmen und Ofen ausschalten (wichtig!). Nach einer kleinen Abkühlung kann man ein anderes Blech zu Hilfe nehmen und das Biskuit dann da rein stürzen (damit man das Papier los ist), danach, je nach dem, welche Seite des Kuchens schöner ist, auf der Oberseite lassen oder zurückstürzen.</p>
<p><strong>Glasur</strong></p>
<table border="1" cellspacing="0" cellpadding="4">
<tbody>
<tr>
<td width="227" valign="top">330g</td>
<td width="227" valign="top">Puderzucker</td>
<td width="227" valign="top"></td>
</tr>
<tr>
<td width="227" valign="top">3 – 4 EL</td>
<td width="227" valign="top">Kakaopulver</td>
<td width="227" valign="top"></td>
</tr>
<tr>
<td width="227" valign="top">3 – 4 TL</td>
<td width="227" valign="top">Vanillinzucker</td>
<td width="227" valign="top">Man tue alles rein.</td>
</tr>
<tr>
<td width="227" valign="top">80g</td>
<td width="227" valign="top">Margarine</td>
<td width="227" valign="top">(wieder flüssig, ausgekühlt)</td>
</tr>
<tr>
<td width="227" valign="top">8 EL</td>
<td width="227" valign="top">Espresso/Kaffee</td>
<td width="227" valign="top">Auch kalt!</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><a href="http://www.akirablog.ch/wp-content/uploads/2010/04/glasur.jpg">Alles zusammenrühren</a>, den Kaffee vielleicht schon am Anfang der Prozedur machen, nicht in den Kühlschrank stellen, heisse Dinge sollte man da nicht reintun (wichtig!).</p>
<p>Nun kann man die Glasur auf den nur noch lauwarmen Kuchen drauf giessen und nach belieben verstreichen oder so.</p>
<p>Jetzt kommt noch eine Packung Kokosnuss-Raspel ins Spiel, den man nach Belieben auf der Glasur verteilen kann (solange diese noch feucht ist, sonst hält das nicht und es gibt eine Sauerei!).</p>
<div id="attachment_553" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://akirablog.ch/wp-content/uploads/2010/04/ende.jpg"><img class="size-medium wp-image-553" title="Endresultat" src="http://akirablog.ch/wp-content/uploads/2010/04/ende-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Endresultat, mmmh :)</p></div>
<p>Ich hab den Kuchen dann verteilt, und er kam nicht so schlecht an wie ich Angst hatte, er könnte. Hier noch ein grosses Dankeschön an Micha, der mir das Rezept bereitstellen konnte und noch den einen oder anderen Tipp gegeben hat. Liv, Adr, Sab, Car, deren Dad und Bro, meinem Dad möchte ich für das Kosten, Bewerten und Sein im offiziellen Testgremium der internationalen Kuchen-, Cake- und Frappé-Bewerter und Bewerterinnen (TIKCFB) (und ersteren vieren resp. teilweise sechsen für einen köstlichen Nachmittag bei Frappé und Kuchen ;)) und meiner Mom, die mir beim Zubereiten dieses für meine Verhältnisse recht grosse kulinarische Monument auch sehr geholfen hat, danken und nochmals danken.</p>
<p>Jup, kochen macht Spass, … hmm … ja, doch, machts :-)</p>
<p>Akira.</p>
<p>Angehängsel: Wer das Rezept noch ohne viel Text-Kram möchte, weil er/sie (GM?) es wirklich selber machen möchte, kann es <a href="http://akirablog.ch/wp-content/uploads/2010/08/Schokoladenwürfel-Rezept-normales-Blech.pdf">hier als PDF runterladen</a>. Es gab ja auch Leute, die die <a href="http://akirablog.ch/other/aprikosen-und-weihnachten/">Aprico-Soldiers</a> gemacht haben (!!), was ich übrigens ziemlich cool fand, darum hab ichs jetzt nochmals „rein“ geschrieben.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Der einen coolen Namen tragende Vulkan auf Island</title>
		<link>http://akirablog.ch/other/eyjafjallajokull/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Apr 2010 17:27:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Akira</dc:creator>
				<category><![CDATA[other Stuff]]></category>
		<category><![CDATA[Eruption]]></category>
		<category><![CDATA[Eyjafjalla. Eyja]]></category>
		<category><![CDATA[Eyjafjallajökull]]></category>
		<category><![CDATA[fjalla]]></category>
		<category><![CDATA[Gletscher]]></category>
		<category><![CDATA[Island]]></category>
		<category><![CDATA[Isländisch]]></category>
		<category><![CDATA[jökull]]></category>
		<category><![CDATA[Lithosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Platten]]></category>
		<category><![CDATA[subglazialer]]></category>
		<category><![CDATA[Tektonik]]></category>
		<category><![CDATA[Vulkan]]></category>

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		<description><![CDATA[Da ich Vulkanismus und komplizierte Namen gleichwohl sehr interessant finde, schreib ich hier mal über was Wissenschaftliches; kein Garant, wie es rauskommt. Seit einigen Tagen tobt auf Island der „grässliche“ Vulkan, der fast den gesamten Flugverkehr lahmlegt und stinkt und eine Naturkatastrophe ist. Tote resp. Verunglückte durch diesen erneuten Zuschlag der Natur gabs bisher, soweit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da ich Vulkanismus und komplizierte Namen gleichwohl sehr interessant finde, schreib ich hier mal über was Wissenschaftliches; kein Garant, wie es rauskommt.</p>
<p>Seit einigen Tagen tobt auf Island der „grässliche“ Vulkan, der fast den gesamten Flugverkehr lahmlegt und stinkt und eine Naturkatastrophe ist. Tote resp. Verunglückte durch diesen erneuten Zuschlag der Natur gabs bisher, soweit ich weiss, keine.</p>
<p><span id="more-513"></span></p>
<p><strong>Eyjafjallajökull</strong></p>
<p>Erstmal zum Namen. Das Spassige ist ja, dass man in den Medien effektiv praktisch nur über den „Vulkan auf Island“, die „gigantische Aschewolke“ oder vom „Vulkan E.“ (Nachtrag: Der Blick schreibt, wie ich heute in der Volg gesehen habe, „Höllenwolke“!) spricht. Und wenn mal ein Name steht, dann oft im Kontext „Der Ausbruch des Eyjafjallajökull“ – aber wie verkehrt! Das erste Problem ist mal, dass 700 Millionen – 300.000 (Isländer) = 699.700.000 Leute in Europa, die kein Isländisch können, nicht wissen, dass Jökull zu Deutsch schlicht „Gletscher“ heisst. Und da der Gletscher <em>nicht</em> eine Eruption tut, kann auch nicht die Rede von „Der Ausbruch des Eyjafjalla<em>jökull</em> 2010“ sein. Vielmehr ist dies ja der Gletscher, unter dem der Vulkanberg liegt. (Ein „subglazialer Vulkan“, mehr dazu weiter unten) und ein Geltscher kann ja bekanntlich nicht wirklich &#8220;ausbrechen&#8221; (höchstens erbrechen?).</p>
<p>Zur weiteren Etymologie: Der Vulkan selbst hat eigentlich weniger einen Namen, eher ist es einfach der Berg, der einen Namen trägt. Eyja bedeutet simplerweise „Insel“ und steht sogar im Nominativ (genau, es gibt auch Kasus im Isländischen). Des weiteren heisst fjalla (Genitiv resp. ist möglicherweise ein Infix zu einer Art Assimilation) resp. fjall (Nominativ) Berg, so heisst der Mount Everest bei den Isländern halt „Everestfjall“ und ist 8850 „metrar“ hoch. Jökull zum Schluss heisst wie gesagt Gletscher.</p>
<p>Die Aussprache ist noch etwas vertrackter, ich habe in den Nachrichten bis heute noch keinen gehört, den Namen aussprechen. Wenn, dann vermutlich mit „deutscher“ Aussprache. Die Phonetik bei den Isländern ist nämlich ganz verrückt. Wenn sie ein doppel-l haben, wird der Laut, sofern es kein importiertes Fremdwort ist, zu einem explosiven Laut, das heisst man spricht es etwa wie ein &lt;dl&gt; oder &lt;tl&gt; aus. Vom &lt;u&gt; gibt es auch mehrere, nämlich ein &lt;u&gt; und ein &lt;ú&gt;. Das akzentuierte ist ein u wie in „G<strong>u</strong>tenachtgeschichte“, das andere ein deutsches &lt;ü&gt;.</p>
<p><span style="font-size: large;">&lt;Eyjafjatlajökütl&gt;</span></p>
<p>danke, lieber Nachrichtensprecher von heute Abend, bereite dich vor :-)</p>
<p>(Nachtrag 2: Im Japanischen (und im Russischen (und einigen anderen Sprachen)), die die ausländischen Wörter 1:1 phonetisch wiedergeben, sieht man recht gut, was gemeint ist: エ(e)イ(i)ヤ(ya)フィ(fi)ヤ(ya)ット(tto)ラ(ra/la)ヨー(yoo)ク(ku)ト(to)ル(ru/lu), EIYAFIYATTLAYOOKUTOLU -&gt; EIYAFIYATTLAYOKUTL. Mal die überflüssigen Konsonanten und Vokale weggelassen erkennt man die tl’s recht gut. Das u/ü-Problem konnte aber auch nicht befriedigend gelöst werden.)</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Funktionsweise</strong></p>
<p>Was ist ein <strong>Hotspot</strong>? Erstmal eine kleine Einführung in die Plattentektonik. Die Eurasische Platte (Europa und der grösste Teil von Russland) divergiert zur Nordamerikanischen Platte, das heisst, sie driften auseinander. So entsteht ein Spalt, bei dem Magma an die Oberfläche dringen kann und zu neuem „Boden“ wird. Es entsteht also neue Platte, wie am Fliessband. Der Vorgang heisst „Seafloor spreading“ und in unserem konkreten Fall entsteht der sogenannte „<a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/76/Mid-atlantic_ridge.jpg">Mittelatlantische Rücken</a>“ (das Bild kennt man in etwa).  An einer solchen Ritze im Gefüge der Platten hat es eine äusserst hohe vulkanische Aktivität, unter anderem auch eben diese Hotspots. Ein Hotspot ist eine heisse Quelle von Magma unter der Plattenschicht (Lithosphäre) und lässt sehr heisse Schmelze aufsteigen (je heisser, desto geringer die Dichte, desto besser steigt es auf). Die Platten können sich jetzt oberhalb weiterbewegen, der Hotspot bleibt allerdings fix. So entstehen Vulkane am laufenden Band.</p>
<p>Der Clou ist nun, dass Island der einzige grössere Ort ist, an dem der Mittelatlantische Rücken an die Oberfläche kommt und es einen Hotspot drunter hat.<strong> </strong></p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 389px"><strong><strong><img title="Hotspot Grafik" src="http://oceanexplorer.noaa.gov/explorations/03mountains/background/geology/media/chain_600.jpg" alt="Hotspot Grafik" width="379" height="290" /></strong></strong><p class="wp-caption-text">Hotspot bei Hawaii. Quelle: http://oceanexplorer.noaa.gov/</p></div>
<p><strong> </strong></p>
<p>Ein <strong>subglazialer Vulkan</strong> ist ein nicht so schwierig zu erklärendes Phänomen. Sub, unter, glazial, glacies, Glace, Eis. Der Vulkan liegt einfach unter einer dicken Eisschicht. Wenn nun Lava ausströmt schmilzt das Eis oben weg und es gibt eine Vertiefung. Irgendwann wird es immer dünner, kracht zusammen und wir haben den Salat. Denn das kalte Wasser des Eises und die Lava mögen sich nicht, zweiteres erstarrt schockartig, ersteres verdampft blitzschnell; dabei gibt es einen Knall und eine grosse Explosion, ein riesiger Haufen Asche und Gase werden rausgeschleudert und verstopfen gerne Flugzeugtriebwerke und behindern Atemwege. Das liegt in der Natur der Sache.</p>
<p>Eine Gefahr besteht aber weniger in der Eruption selbst, sondern aus dem Schmelzwasser. Denn in der Entstehungsphase der Eruption wird extrem viel Wasser geschmolzen und bleibt unter der Eisschicht. Irgendwann kommt eine grosse Masse aus Schlamm und Wasser und Asche und so raus und ist reichlich unlustig für Umstehenden respektive stürzt sich verhängnisvoll ins Vulkantale.</p>
<p>Des Weiteren ist ja der ganze Flugverkehr lahmgelegt, Asche kommt runter und Island verdient Geld mit den Touristen &#8211; das wäre dann eher ein Blogeintrag bei einem Wirtschaftsheini, der ich leider nicht bin. Was ich noch anmerken kann ist, dass die Gefahr wohl nicht ausgestanden ist, denn neben dem Eyjafjalla Vulkan liegt ein zweiter, grösserer, der Katla. In der Regel brach der Katla immer kurz (für geologische Zeiträume) nach dem Eyjafjalla aus. Nur, wie gesagt, ist dieser gefährlicher und es müssten diverse Dörfer evakuiert werden und das eingenommene Touristengeld ginge wieder flöten (haha, &#8220;flöten&#8221;). Termin Katla: 2010/2011. (Oder 2012 und er explodiert förmlich und zapft die gesamte Flüssigkeit im Erdinnern an und pumpt alles in die Atmosphäre und wir sterben alle daran und 2012 ist doch wahr (was ich natürlich nie in Frage stellen würde &#8230;)).</p>
<p>Ju, soweit so gut. Ich bin mal gespannt, wie es weiter geht mit der Asche.</p>
<p>Bis dahin, ferien-reiche Grüsse, geniessen Sie es ;-)</p>
<p>Akira.</p>
<p>Kurzes aber cooles Video:<a href="http://www.youtube.com/watch?v=qVWiL7yzIvI"></p>
<p>http://www.youtube.com/watch?v=qVWiL7yzIvI</a></p>
<p>und: wow<a href="http://antwrp.gsfc.nasa.gov/apod/image/1004/icevolcano_fulle_big.jpg"></p>
<p>http://antwrp.gsfc.nasa.gov/apod/image/1004/icevolcano_fulle_big.jpg</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>One:Zero</title>
		<link>http://akirablog.ch/other/one_zer/</link>
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		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 20:48:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Akira</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Joke]]></category>
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		<description><![CDATA[Reaction time &#8230; Chemistry? Physics? Psychology? &#8230; or the impact of a wit? The guy at the left is probably the target of this (maybe dirty?) joke &#8230; &#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Reaction time &#8230; Chemistry? Physics? Psychology?</p>
<p>&#8230; or the impact of a wit?</p>
<p style="text-align: left;">
<div id="attachment_470" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><a href="http://akirablog.ch/wp-content/uploads/2010/01/haha.png"><img class="size-full wp-image-470" title="Reaktionszeit" src="http://akirablog.ch/wp-content/uploads/2010/01/haha.png" alt="" width="400" height="264" /></a><p class="wp-caption-text">Reaction time of a joke.</p></div>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">
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<p style="text-align: left;">
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<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">The guy at the left is probably the target of this (maybe dirty?) joke &#8230;</p>
<p style="text-align: left;"><span id="more-471"></span></p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">
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<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: center;">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">
<div id="attachment_478" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://akirablog.ch/wp-content/uploads/2010/01/Ich-bin-schön.png"><img class="size-medium wp-image-478" title="You failed!" src="http://akirablog.ch/wp-content/uploads/2010/01/Ich-bin-schön-300x261.png" alt="" width="300" height="261" /></a><p class="wp-caption-text">did he?</p></div>
<p style="text-align: center;">
]]></content:encoded>
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		<title>Aprikosen und Weihnachten</title>
		<link>http://akirablog.ch/other/aprikosen-und-weihnachten/</link>
		<comments>http://akirablog.ch/other/aprikosen-und-weihnachten/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 23 Dec 2009 13:48:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Akira</dc:creator>
				<category><![CDATA[other Stuff]]></category>
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		<description><![CDATA[Es ist kurz vor Weihnachten, Kekse werden gebacken, Weihnachtsenten, -gänsen, -pferde, -elefanten (?) werden geschlachtet und tellergerecht zugeschnitten, die Omis und Opis machen sich auf den Weg, um dann am 24. rechtzeitig anzukommen und die kleinen Geschwister warten auf ihr Lego Technics Bionicle (Bionicles, kennt ihr noch? :D), die älteren auf einen Computer, Games oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist kurz vor Weihnachten, Kekse werden gebacken, Weihnachtsenten, -gänsen, -pferde, -elefanten (?) werden geschlachtet und tellergerecht zugeschnitten, die Omis und Opis machen sich auf den Weg, um dann am 24. rechtzeitig anzukommen und die kleinen Geschwister warten auf ihr Lego Technics Bionicle (Bionicles, kennt ihr noch? :D), die älteren auf einen Computer, Games oder eine Spiegelreflexkamera.</p>
<p><span id="more-446"></span></p>
<p>Es herrscht Stress bis an den Bach runter (es ist zum den Bach rauf und runter gehen), auf Facebook beinhaltet jede 2. Statusmitteilung Ankündigungen, man müsse noch Weihnachtsgeschenke kaufen, jemand meint sogar, dass er keine haben wird, seine Familie ihn hassen („But maybe i&#8217;ll have a blue christmas because i&#8217;ve no presents for my family and everyone will hate me, i have to start buying them&#8230;“ (sic! (haha))) und ich poste frisch fröhlich meine dauernden Keksexperimente, die ich in den letzten Tagen vollbracht habe … nicht schlecht – oder doch?</p>
<p>Gut, bei uns ist Weihnachten eh ein wenig anders. Ich, erbarmungslos Einzelkind, keine Grosis und Opae mehr, zu Onkeln und Tanten wenig Kontakt respektive auch verstorben und die haben auch keine Nachkommenschaft wie im 17. Jahrhundert, sprich keine 10 Kinder, die mit 16 Jahren schon wieder jeweils 10 Kinder haben, nein. Wir haben dieses Jahr ebenfalls keinen Tannenbaum; ABER dafür einen Adventskranz.</p>
<p>Wir sparen uns eigentlich den Stress um Weihnachten herum, denn schlussendlich ist es ja nicht der Sinn, dass man so fast Vögel kriegt (ui, eine Wortwendung sondergleichen), nur um ein paar sinnfreie Geschenke zu machen (ich stell ja nichts in Frage, aber ein Geschenk um des Geschenkes Willen ist, to be honest, kein wirkliches Geschenk, oder?) und zu Heilig Abend fröhlich unter einer Tanne zu sitzen und Weihnachtslieder zu singen (macht ihr das zuhause noch? :D), bringts nicht wirklich.</p>
<p>Eher sollte man sich ein wenig besinnlich zeigen, ob nun religiös oder nicht, und vielleicht $Geschenke = 1 anstatt $Geschenke = 100, dafür $Nettigkeit = 100 … joa, haha, ich hab mich ja heute dafür auch eingesetzt und „myriads of legions of aprico-soldiers“ gemacht, mit für meine Verhältnisse fantastischem Ergebnis:</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_450" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://akirablog.ch/wp-content/uploads/2009/12/aprico1.jpg"><img class="size-medium wp-image-450 " title="Aprico" src="http://akirablog.ch/wp-content/uploads/2009/12/aprico1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">myriads of legions of aprico-soldiers</p></div>
<p>Wer auch solche wundervollen Aprico-Soldiers (nein, ich hab keine Ahnung wie sie heissen. Meine Mom nennt sie Aprikosen-Praliné, wie einfallslos ;D) machen möchte, hier ist mein &#8230;</p>
<p><strong>Rezept:</strong></p>
<ul>
<li>2 Pack gedörrte Aprikosen (z.B. M-Classic) für 2.80 CHF à 300g</li>
<li>1 Pack geschälte Mandeln für 3.70 CHF à 200g</li>
<li>1 Beutel Kuchenglasur hell oder dunke, 1.80 CHF à 125g</li>
</ul>
<p>Nun der schwierige Teil, dieser 11.10 CHF teuren Aktion.</p>
<ul>
<li>„Man nehme“ (wie lange ich gewartet habe, um dieses legendäre „man nehme“ schreiben zu können) den Beutel Kuchenglasur und tut ihn in eine Pfanne mit leicht kochendem Wasser.</li>
<li>„Man warte“ (wir sind im Land der Konjunktive), bis die „Masse hell“ … ääh, <strong>weich</strong> ist.</li>
<li>Nun „schneide“ man die obere hälfte des Beutels weg.</li>
<li>Jetzt „nehme“ man eine Aprikose, „presse“ eine Mandel darauf und „tunke“ (haha) sie in den Beutel.</li>
<li>Vorsicht: Nur bis zur Hälfte rein!</li>
<li>Nun „lege“ man das Ganze auf eine Backfolie, unter welcher vortrefflicherweise ein Blech zu finden sei.</li>
<li>If($Anzahl_Aprikosen != 0) Then{gotoAndStop @ Schritt 4} else{ leave loop }</li>
<li>Nun ist man fertig!</li>
</ul>
<hr />Annemarie Wildeisen (*still remembers her* haha) würde jetzt wohl “en guete wönsche”, ich sag mal … hmm … was sag ich denn … … … hmm … *am Kopf kratz* …</p>
<p>„There’s the enemy! Search and destroy, go and <strong>EAT ’EM ALL!</strong>”</p>
<p>Frohe und erholsame Festtage,</p>
<p>Bis dann,</p>
<p>Akira.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Michael Jackson; homicide</title>
		<link>http://akirablog.ch/other/michael-jackson-homicide/</link>
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		<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 20:39:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Akira</dc:creator>
				<category><![CDATA[other Stuff]]></category>
		<category><![CDATA[humicide]]></category>
		<category><![CDATA[Jackson]]></category>
		<category><![CDATA[Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Mord]]></category>
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		<category><![CDATA[tot]]></category>
		<category><![CDATA[Totschlag]]></category>

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		<description><![CDATA[Folgendes: Ich habe gerade gelesen, dass der grösste Popstar (was auch eine verkrüppelte Kuh mit rostigen Ohren erkennt) aller Zeiten nun halt doch nicht gestorben ist, sondern gestorben worden ist. Schwer zu sagen, was ich dazu sagen soll. Ich mein, Mord ist immer kacke, egal ob jetzt Gertrude Oberkrausebart oder il papa das Opfer ist. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Folgendes: Ich habe gerade <a title="gelesen" href="http://www.bild.de/BILD/unterhaltung/leute/2009/08/28/michael-jackson-getoetet/ueberdosis-propofol-protokoll-tod.html">gelesen</a>, dass der grösste Popstar (was auch eine verkrüppelte Kuh mit rostigen Ohren erkennt) aller Zeiten nun halt doch nicht gestorben ist, sondern gestorben <em>worden </em>ist.  Schwer zu sagen, was ich dazu sagen soll. Ich mein, Mord ist immer kacke, egal ob jetzt Gertrude Oberkrausebart oder il papa das Opfer ist. Der Corpus delicti sei ein Medikament (Propofol), das ihm in letaler Dosis intrawoauchimemr verabreicht wurde.<br />
Mord ist in 100% aller Angelegenheiten keine Lösung, da ist auch MJ keine Ausnahme, wollt ich nur sagen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Die Klugheit ist stärker als die Gewalt, und die Milde mächtiger als der Mord.&#8221;</p></blockquote>
<p>Karl May, Satan und Ischariot III, 1897, S. 466</p>
<p>Deine Meinung dazu?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
	</channel>
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