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	<title>AkiraBlog</title>
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	<description>Die Welt aus der Sicht der Nussschale.</description>
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		<title>Essay: Information überholt sich selbst.</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Apr 2011 18:24:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Akira</dc:creator>
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		<description><![CDATA[These: Durch einen gegen das absolute Maximum konvergierendem Informations- und Verhaltensmusterspeicher über Mensch und Ding wird man in fernerer Zukunft noch kommende Ereignisse treffsicher voraussagen respektive sogar errechnen können. Was ist Information? Information ist, dass „drei“ eine Zahl darstellt und „fünf“ eine. Information ist auch, dass beide addiert acht ergeben. – Obgleich man nur zwei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>These: Durch einen gegen das absolute Maximum konvergierendem Informations- und Verhaltensmusterspeicher über Mensch und Ding wird man in fernerer Zukunft noch kommende Ereignisse treffsicher voraussagen respektive sogar errechnen können.</strong></p>
<p><span id="more-628"></span>Was ist Information? Information ist, dass „drei“ eine Zahl darstellt und „fünf“ eine. Information ist auch, dass beide addiert acht ergeben. – Obgleich man nur zwei bekannte Ausgangspunkte hat, kann man auf den dritten schliessen. Die Mündung von James Bonds Pistole zielt auf die Stirn sei-nes Kontrahenten. Wie wir diese Filme kennen, wird er diesen nun entweder abschiessen oder sich aber auf ein endloses Gespräch einlassen, was ihm dann zum Verhängnis werden wird. Wenn wir die ganze Handlung vor dieser Szene kennen, wissen wir ziemlich genau, was passieren wird. Er tötet seinen Gegenspieler: Nicht nur aufgrund der vorhergegangenen Handlung, auch das DVD-Gerät zeigt bereits 144 Minuten an, das Ende zeichnet sich ab. Auch hier haben wir das Phänomen, dass mithilfe zweier offensichtlichen Angaben, aus einer sozusagen im Äther bestehende Informati-on, eine mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit zutreffende, handfeste konstruiert wird.</p>
<p>Wenn wir die Welt so betrachten, dann ist jedes Ereignis errechenbar. Alles, was geschehen kann und könnte, funktioniert in einem noch imaginären Zustand. Welcher das sein wird, kann man mit einer Wahrscheinlichkeit angeben; je mehr Grundvoraussetzungen gegeben sind, desto exakter der Output.</p>
<p>Der Gesamtuser, also alle Internetnutzer zusammen, bildet eine Masse von verschiedensten Persön-lichkeiten. So unterschiedlich nun jeder ist, so homogen wird der ganze Korpus daraus. Wissen-schaftliche Studien hielten fest, dass, je mehr Augen eine Information gesehen haben, desto präziser das Resultat wird. So können Datensätze mit einer enorm kleinen Abweichung von der effektiven Realität generiert und verwendet werden. Will auch heissen, dass man in einer noch ferneren Zukunft die Menschen noch besser durchleuchtet haben wird, noch mehr kontrollieren könnte. Über jeden ist absolut alles bekannt: Augenfarbe, Haarwachstumsgeschwindigkeit, politische Tendenzen, Immunsystem und Funktion der Gefühle. Aber es wird nicht nur jede Mücke darin registriert sein, sondern auch Verhaltensmuster der Menschen. Wenn Paulchen ein Eis kaufen geht, was tut Durchschnittsgesamtuserpaulchen als nächstes? Was ist Gesamtusers erste Assoziation zum Begriff „Präsident“ oder was ist das Lieblingsessen aller transsexuellen Katzen aus Finnland.</p>
<p>Dasselbe gilt für alle Dinge; schon heute gibt es praktisch kein Neuland mehr, es wurde einfach schon jeder Stein fünfundzwanzig Mal umgedreht. So wird man dann in  ebenjener ferneren Zu-kunft das gesamte Wissen, jede nur erdenklich zugängliche Information, in einem „Computeroi-den“ abspeichern können. Man erreicht quasi die maximale Sättigung vom Speicher. Von nun an muss er nur noch immerzu auf dem aktuellsten Stand gehalten werden, um Lücken im System zu unterbinden.</p>
<p>Mit einem solchen Superrechner kann jetzt derjenige, der ihn bedient, so gut wie jedes Ereignis voraussagen. Als Beispiel könnte man die Präsidentschaftswahlen von Amerika angeben. Das Ein-fache Muster von Bush Senior, Republikaner, Clinton, Demokrat, Bush Junior, Republikaner, Oba-ma Demokrat, lässt sich schon eine Voraussage treffen, die sich mit einer einfach Strömung-Gegenströmung-These bestätigen lässt. Nun gab es aber auch oft zweimal eine republikanische oder demokratische Tendenz in Folge. Sofern der Speicher alle möglichen Kandidaten kennt, die Ideologie des Volkes, die momentanen Versprechen und Tumulte der Propagandisten und die Kookkurrenz verschiedener präsidenten-technisch theoretisch unvereinbaren Aufkommen, kann nun wie in einer simplen Rechnung der Nachfolger mit Name und Profil erstellt und prophezeit werden.</p>
<p>Ich sehe diese Idee als sehr wahrscheinlich an, da sie in einer nicht allzu pittoresken Landschaft von Zukunftsvisionen Hand in Hand mit einer Kontrollvollmacht einer Vereinigung geht. Meine Über-legung endet aber in einer Redundanz von Information: Gehen wir davon aus, dass wirklich jedes Ereignis durch die totale und absolute Transparenz eines jeden zielsicher menetekelt (wenns denn wirklich dystopisch ist), dann dürfte dieses Resultat ja auch niemand erfahren. Denn sobald das Wissen nicht mehr in seinem pursten und unverfälschtesten Zustand existiert, ist auch die Voraus-sage nicht mehr rein genug, d. h. die Wahrscheinlichkeit sinkt von einer nahezu gegen unendlich konvergierenden Eventualität in einen Zustand der Leere respektive des Kreisschlusses. Würde nämlich derjenige, der weiss, dass Paulchen am Eisstand in eine Laterne marschieren würde, eben-diesem das annoncieren würde, würde dann Paulchen nicht mehr Acht geben, dass ihm das nicht widerfährt? Wenn man diesen Gedanken skeptisch weiterverfolgt, würde man fragen, ob denn diese Möglichkeit vom Kalkulator nicht hätte berechnet werden müssen, dass der Eingeweihte Paulchen einen Tipp geben würde. Das hat er, unser Computer, aber er hätte ja dann errechnet, dass Paulchen nicht in die Laterne gehen würde, weil ihm das jemand sagen würde, was aber zur Folge hätte, dass er ja von ganz Anfang her gar nicht konstatiert hätte, dass er es tun würde, und so auch der Benutzer nicht auf die Idee gekommen wäre, es Paulchen zu melden. Voilà, wir haben einen Zirkelschluss.</p>
<p>Die Konklusion liegt eigentlich nahe, dass die Informationshandhabung und -verwendung stark in diese beschriebene Richtung tendieren wird. Wenn man nicht gar unkt (oder frohlockt, der Um-stand ist ja Ansichtsache, ob er sich positiv oder negativ auswirken wird), dann wird die Möglich-keit in die Zukunft zu blicken, nur sehr beschränkt möglich sein, als guter Vergleich möge vielleicht der Wetterbericht herhalten oder Modeprognosen. Jedoch sollte man sich in Acht nehmen, vor der totalen Ablegung aller Informationen bei einer einzigen Quelle, da diese dann einer zu grossen Versuchung ausgesetzt wäre, das Gesamte in einem negativ behafteten Rahmen ausnutzt.</p>
<p>In die Zukunft sehen kann durchaus nützlich sein und wenn es ganz ohne künstliche Intelligenz auch klappt, sondern nur mit „simplen“ Rechnungen, ist es sogar noch cool.</p>
<p>&#8212;</p>
<p>rate or hate, seriöser Text, gewagte These, die es zu vertreten galt, den Schiffen gefiels. Kein Smiley.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Man feiert Dekadenz</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Feb 2011 17:34:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Akira</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit einer Vollpackung am Rücken (Schlafsack, Pyjama, Badetuch und Badehosen), einem Plastikbeutel links (Schokolade, Gottfried Keller, externe Festplatte) und einem zur rechten (1kg Spätzle, 800g Tomaten-Geschlabber-Zeugs, Salat und Poulet) marschieren Michael Jordan und ich nach der Hochburg der Dekadenz, dem Gipfel der Faulheit, jawohl, nach Örke (geschrieben „Örke“, gesprochen „Ürkheim“, nicht umgekehrt. Beim Schreiben will man ja Platz sparen, wenig tippen, also nimmt man die Kurzversion. Wenn man es aber ausspricht, hat man ja Zeit und kann das „-heim“ elegant von der Zunge gehen lassen). In den Gefilden des Salvador kommt man nach einigem Per-Telefon-lotsen dann schliesslich an und wird begrüsst von Fräulein Tabi und einem gewissen Herrn L., mit denen allen man heute Abend ein festlich Mahl speisen wollte und so richtig mal einen durchgeben.</p>
<p><span id="more-624"></span></p>
<p>Das Kochen kommt langsam in Gange, obwohl zuerst niemand recht weiss, was man denn nun mit all den Zutaten zu machen vorgesehen hatte. Scharf soll es auch noch sein? Neinein, bloss nicht, Peperoni braten, zerschneiden oder nicht, Jordan an den Pfannen, ich an den Restlichen und den Tomaten, die einen bereiten Salate und Aperitifs und die vierten schauen nur zu resp. managen alles, das will ja auch gemacht sein. Frisch fröhlich schmeissen wir die Tomaten überall rein, die Peperoni werden zu gross geschnitten für mein Kaliber von Mund und es riecht super, sieht aber zum reihern aus. Aber das tut ja alles, was man kocht. Eigentlich.</p>
<p>Auf dem Tisch steht schliesslich Folgendes: Als Aperitif sind Toastbrötchen mit ebensogrossen Salamischnitten angesagt, Vorspeise I und II sind Tomatensuppe mit Rahm und Salat. Als Hauptgang folgen dann die Tomateneierspätzle an einer Peperoni-Curry-Tomaten-Sauce mit Pouletgeschnetzeltem. Indeed eine feine Angelegenheit. Die ersten vier „Gänge“ sind vorüber, bis sich das Zeugs gesetzt hat im Magen, kommen wir doch noch zum gemütlichen Teil, pardon, <em>noch gemütlicheren</em> Teil des Abends: Draussen wartet ein 24/7 auf 39°C gehaltenes Whirlpool für, nachdem Fräulein Tabi nach Hause gegangen war, vier Personen, der imaginäre Sklave Klatsch-Klatsch steht mit einem Champagner bereit. Wie die Epikure räkeln wir uns in das wohltuende Nass, durchlaucht vom sanften Sprudel der Zeit unter unseren dicken Gesässen dahinbrausend, das Champagnerglas in der Hand. Ein Hoch auf das Sein, wie schön! … Mit kleinen Intermezzos gespickt (in der -7°C kalten Luft wie die Kängurus rumhüpfen und dann unter Tortur wieder ins Pool klettern) verbringt man so ohne weiteres eine gute Stunde draussen („draussen“), wonach man sich wieder in die Wärme (die „andere“ Wärme) hinein begibt.</p>
<p>Alsdann bot der Abend keine wirklichen Überraschungen mehr; wir haben Vanillesauce (-Crème, -Püree … was auch immer) verspeist, dazu wiedermal Pulp Fiction angeschaut und es uns auf den Chaiselongues (hahahaha, wie die Cesaren, echt) bequem gemacht. Und wie bequem musste es gemacht werden … denn welch kinematographisch zu dieser Tageszeit verstörendes Meisterwerk an langweilig-abstraktem Humor einer unverstandenen Gesellschaft (der japanischen) mussten wir uns noch antun? Sogar eines mit Überlänge. Oh Graus, 2.5h Funky Forest, ein als äusserst schräger Film in die Annalen eingehen werdender. Gottseidank kann man danach um 05.00 Uhr schlafen gehen … und tut dies dann auch, bis die Sirenentests stattfinden. Klein-Akira öffnet ein Auge. Hmm. Sirenen. Entweder ist jetzt Krieg und Frieden oder ein Test. Hm. Gähnt. Bestimmt ein Test. Wartet. Verdammtnochmal, kann man das nicht ausmachen?! Wartet. Wieso bin ich nicht so müde. Hm. Sirenentests sind doch um 09.00 Uhr oder so jeweils. Handy? Dondestas? 5m weg vom Bett. Aufstehen. Nö. Liegenbleiben. Sirenen zum zweiten. Rast. Okay, geht zum Handy rüber.</p>
<p>13.49 Uhr.</p>
<p>And I was like: Lolwut?</p>
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		<title>Der Dach Mann</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Jan 2011 19:54:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Akira</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hier nun mein finaler Poetry Slam und wohl auch letzter für die nächsten siebzehn Jahrzehnten, vo da her auch in extended Version, mit Erläuterung im Anhang, damit auch jeder der vertrackt komische Schluss verstehen kann. Der Dach Mann Es war einmal ein einsamer Mann, der irgendwo in einer Kleinstadt lebte und sein ruhiges Leben zubrachte. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier nun mein finaler Poetry Slam und wohl auch letzter für die nächsten siebzehn Jahrzehnten, vo da her auch in extended Version, mit Erläuterung im Anhang, damit auch jeder der vertrackt komische Schluss verstehen kann.</p>
<p><span id="more-616"></span></p>
<h2><strong>Der Dach Mann</strong></h2>
<p>Es war einmal ein einsamer Mann, der irgendwo in einer Kleinstadt lebte und sein ruhiges Leben zubrachte. Gross Verwandte hatte er nicht, auch weder Frau noch Freunde waren ihm beschert, er lebte  einfach sein bescheidenes Leben in seiner Wohnung.</p>
<p><em>Er stand am Morgen auf, stellte seinen alten Wecker aus, stieg aus dem Bett und schlüpfte in die Pantoffeln. Er setzte sich an den Tisch auf den Stuhl und ass Frühstück. Er bestrich sein Brot mit Butter und wenn er fertig war, ging er zum Ofen und schaute, ob er noch brannte, man weiss ja nie, plötzlich brennts.</em></p>
<p>Das Leben wurde immer uninteressanter, er wurde immer einsamer &#8230; doch da kam ihm plötzlich eine Idee: Er könnte doch anfangen, Wörter auszutauschen. Wörter mit anderen Wörtern. Er könnte ja … dem Bett Stuhl sagen und dem Stuhl Bett, dem Tisch aber Teppich! Warum heissts Brot und nicht Kamm? Kissen für Ofen?</p>
<p><em>So stand er am Morgen auf, stellte seinen alten Wecker aus, stiegt aus dem Stuhl und schlüpfte in die Pantoffeln. Er setzte sich an den Teppich auf den Tisch und ass Frühstück. Er bestrich sein Kamm mit Butter und wenn er fertig war, ging er zum Kissen und schaute, ob es noch brannte, man weiss ja nie, plötzlich brennts.</em></p>
<p>Er war ganz aufgeregt. Die Sache gefiel ihm, er freute sich. Er lernte den ganzen Tag die neuen Wörter, um auch alles nicht zu verwechseln. Dem Wecker konnte er ja auch Hund sagen und dem Hund Baum. Die Butter ist ein Brot und …!? Ganz begierig wartete er auf den neuen Tag, wartete auf das Frühstück, das Kind des Morgens, schloss sich ganz ein und er freute sich, denn er sah, dass es gut war.</p>
<p><em>So stand er am Morgen auf, stellte seinen alten Hund aus, stiegt aus dem Stuhl und schlüpfte in die Pantoffeln. Er setzte sich an den Teppich auf den Tisch und ass das Kind. Er bestrich sein Kamm mit Brot und wenn er fertig war, ging er zum Kissen und schaute, ob es noch brannte, man weiss ja nie, plötzlich brennts.</em></p>
<p>Immer mehr wollte er tauschen, kein Wort mehr am Platze lassen: Er begann nun auch die tun-Wörter zu ersetzen, die wie-Wörter ebenfalls, er nahm sein grosses Wörterbuch alles austauschen. Er vergass die alten Bedeutungen der Gegenstände vollends, nun gab es nur noch: Morgen ist Topf, aufstehen eingehen, ausstellen ist ausnehmen, alt will dick sein und essen ist schlagen und so weiter, und so fort …</p>
<p><em>So ging er am Topf ein, nahm seinen dicken Hund aus, stiegt aus dem Stuhl und schlüpfte in die Pantoffeln. Er setzte sich an den Teppich auf den Tisch und schlug das Kind. Er bestrich sein Kamm mit Brot und wenn er fertig war, ging er zum Kissen und schüttelte, ob es noch brannte, man weiss ja nie, plötzlich brennts.</em></p>
<p><em>Am nächsten Tag ging er am Topf ein, nahm seinen dicken Hund aus, stiegt aus dem Stuhl und rannte in die Wand. Er legte sich an den Teppich auf den Tisch und schlug das Kind. Er unterwarf seinen Kamm mit Brot und wenn er fertig war, trank er zum Kissen und schüttelte, ob es noch dachte, man weiss ja nie, plötzlich denkts. Es denkt? Dachte? Dach … te?</em></p>
<p>Er rannte zum Telefon, Nummer, wo, was, wo sollte er anrufen: Zum Bogen, zum Bogen! Das Dach stürzt ein, das Dach stürzt ein!</p>
<p>&#8230;</p>
<p>&#8230;</p>
<p>Jemand wusste nicht, was los war, jemand ging vorbei, was beim einsamen Mann wohl los ist? Jemand betrat das Wohnzimmer; das Dach ist intakt, alles in Ordnung, jedoch der Mann neben dem Ofen liegend, mit Blumen überwuchert.</p>
<p>____</p>
<p><strong>Entschlüsselung</strong></p>
<p>Der Mann ist, wie einige Male erwähnt, sehr einsam, er beginnt mit sich selbst zu sprechen, er gibt Dingen andere Namen. Allerdings ist ihm das nicht wirklich bewusst, er tut es einfach aus sich heraus, einem inneren Reize zu Liebe stimuliert er sich selber mit den Neuschaffungen.</p>
<p>Der Schluss, der vor allem Fragen aufwirft ist folgendermassen auszulegen: Er replaziert ja alle Wörter mit anderen, nicht nur die paar, die wir aufgelistet sehen. Auch das Wort &#8220;Einsamkeit&#8221; (oder etwas in dem Stil) wird ersetzt, nämlich durch &#8220;Dach&#8221;. &#8220;Brennen&#8221; bedeutet, wie unschwer zu merken &#8220;denken&#8221;, und als er unweigerlich das Partizip davon bildet &#8220;dachte&#8221;, überkommt es ihn wie ein Schlag: Das DACH, die Einsamkeit, à la: &#8220;Was mach ich hier eigentlich?&#8221; So versucht er dann einer &#8220;jemand&#8221; anzurufen und meint, dass das Dach einstürzt, die Einsamkeit holt ihn ein. &#8220;Einstützen&#8221; heisst wohl irgendwas im Sinne wie gesagt &#8220;einholen&#8221;&#8216;s. Zum Bogen heisst wohl &#8220;zu Hilfe!&#8221;.</p>
<p>Der Mann stirbt in der Einsamkeit auf der stelle, besser: er vergeht. Wir sehen hier eine Parallele mit den Blumen an die antike Sage von Narzissus, der sich, als er merkt, dass er sich selber nicht lieben kann, in eine Narzisse (brainstew!!) verwandelt. Ob die Blumen nun in &#8220;unserer&#8221; Sprache sind oder auch etwas ersetzen, und wenn, was, oder was sie gemeinhin symbolisieren ist dem Leser überlassen und hat mit der Rezeptionsästhetik zu tun, jeder vollendet den Slam für sich selbst.</p>
<p>Ein bisschen schwer für einen Slam, dass man das gerade aufsaugen kann, auch geschrieben wärs schon hardcore, das ist klar, von daher ungeeignet. Das Coole am Präsentieren dieses Exemplar liegt darin, die sich wiederholenden Passagen in einem Ferraritempo darniederzuprätschen.</p>
<p>Anmerkung: Ich habe von einigen (Lewis, Salvador, M und Co. KG) einen Hinweis bekommen, dass es sowas schon geben tut/könnte. Ich hab ein langes Gesicht gezogen, als M mir das zuerst mitgeteilt hat, haha. Ich würde mich freuen, wenn mir jemand den anderen Urheber dieser Idee zeigen könnte; es gibt wahrscheinlich schon einige solche Ideen, die umgesetzt wurden, aber scheinbar eine berühmte?</p>
<p><span style="color: #888888;">Okay, wir haben ihn gefunden (danke an Sa): Peter Bichsel heisst der Mann: </span>http://www.yolanthe.de/stories/bichsel01.htm, <span style="color: #888888;">der eine ähnliche Geschichte geschrieben hat.<span style="color: #888888;"> </span></span><span style="color: #888888;">Ungünstig für mich, Bichsel wird mir nicht abgeschrieben haben, umgekehrt seh ich jetzt natürlich scheisse aus, haha.</span></p>
<p>Feedback, Schokoladeneier und Kekse erwünscht :)</p>
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		<title>Poetry Slams I</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Jan 2011 19:35:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Akira</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute haben wir gepoetryslamt in der Schule. Nagelausfall der Kontrahenten gewährleistet, vor allem denen, die den Text am Abend vorher aus den Ärmeln schütteln sollten (Gott sei dank wird es nicht noch benotet, haha, das wär ja noch schöner) Am Abend vorher sitzt klein-Akira vorm klein-PC und hat leer-Word geöffnet und versucht sich gerade kleinlichst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute haben wir <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Poetry_Slam">gepoetryslamt </a>in der Schule. Nagelausfall der Kontrahenten gewährleistet, vor allem denen, die den Text am Abend vorher aus den Ärmeln schütteln sollten (Gott sei dank wird es nicht noch benotet, haha, das wär ja noch schöner)</p>
<p><span id="more-612"></span></p>
<p>Am Abend vorher sitzt klein-Akira vorm klein-PC und hat leer-Word geöffnet und versucht sich gerade kleinlichst eine kreative Idee aus den Fingern zu saugen. Mit Mundecken nach unten geweiteten Flügeln starrt man ins unendliche Weiss des Bildschrims und weiss nichts Weises zu schreiben. Irgendwie muss man das Publikum ja angeln: Weise, lustig, innovativ oder bewegend sollt das Rezept sein, um Thors Willen <em>kein</em> Enthüllungsslam. Aber Wortspiele und alles, Reime, Veräppelungen, unorthodoxe Schlagfertigkeiten und Tangramme müssen rein, quer und Beet, nicht zu einfach, oder?</p>
<p>In meiner Reise durch wirre Welten wohltuender Wonnen, würdiger Wöglichkeiten won Slams kamen einige Gags zusammen, die man nicht vorenthalten möchte, also Slams &#8230; eher fragmentarisch zusammengewurstelte und -würfelte Textteile, minderer als ein Snippet.</p>
<p>Die Weissbiertrinkerinnen &#8230; drinnen saßen stehend Leute.</p>
<p>denn wer selbst dort,<br />
wo alles <em>verkehrt</em> verkehrt,<br />
<em>verkehrt</em> verkehrt,<br />
verkehrt <em>verkehrt</em> und wird bestraft und mit der Pluralmaschinen.</p>
<p>Es heisst Mótor,</p>
<p>der Plural: Motoren,</p>
<p>es heisst: Motór,</p>
<p>Motore.</p>
<p>Ein Anagramm von Poetry Slam ist &#8220;armolse Typ&#8221;, danke auch dem Iron M.</p>
<p>Alles weitere ist unjungenfreundlich resp. jugendverachtend und -vernichtend, weshalb es aus Sicherheitsgründen unter Verschluss gehalten wird.</p>
<p>So geht man ins Bettle, keine Ideen habend und auch sonst irgendwie depressiv, man muss ja den Slam haben morgen, es gibt ja schliesslich Noten, kein Kindergarten hier, Ironie ist böse!</p>
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		<title>Hallelujah und so.</title>
		<link>http://akirablog.ch/nksa/hallelujah-und-so/</link>
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		<pubDate>Sat, 18 Dec 2010 20:58:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Akira</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wiedermal ein gewöhnlicher Freitag und einer dieser Tage, an denen Lektionen stattfinden, die es des Öftesten in diesen Blog schafften bisher. Musik und Turnen. Jah, in dieser Reihenfolge; seit langem war nämlich wiedermal ein Vorsingen fällig. Wir, die uns wochewöchentlich (als Pendant: tagtäglich) in den Musikunterricht stürzen und sowieso schon viel ärmer seien, als die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wiedermal ein gewöhnlicher Freitag und einer dieser Tage, an denen Lektionen stattfinden, die es des Öftesten in diesen Blog schafften bisher. Musik und Turnen. Jah, in dieser Reihenfolge; seit langem war nämlich wiedermal ein Vorsingen fällig.</p>
<p><span id="more-609"></span></p>
<p>Wir, die uns wochewöchentlich (als Pendant: tagtäglich) in den Musikunterricht stürzen und sowieso schon viel ärmer seien, als die *adjektiv* BiG-Leute, müssen nun auch dieses untergehen, durchstehen, so gesehen einquartieren (im Geniste der Qual … oder so). Früh morgendlich, noch gähnend, frierend, weil es draussen mindestens minus fünfzehntausend Kelivinatoren hat, kommt man nun in die Vorhofkammer des dunklen Herzes des Vokalgesanges, dem Einsingen. Nach Verschiedensten kommt auch klein-Akira an die Reihe und muss sich dem Schicksal stellen. Champs-Elysees und Hallelujah wird geträllert, gewurstelt, ersteres mit unglaublicher Performance, (fast-)Tanzeinlage, Textphrasierungen und Pfeifen, letzteres immerhin mit hörbar Mr. Villazon nacheifernder Stimme. Das Mittel aus dem Kabarett und fünfmaligem Tonlagenwechsel (wohlgemerkt: im gleichen Song) beträgt 4.5, jaja, nicht gerade ein Orpheus der Unterwelt, aber im Underground war das Geschäft ja schon immer mies, Orpheus der Scheibenwelt, tahaha.</p>
<p>So, weiter im Text resp. vielleicht eher weg vom Text, Gesang und Büchern Richtung Turnen und Gymnastik und dem Zeugs. Da man die letzte (reguläre) Stunde vor den Ferien bestreiten wird, soll wiedermal mehr Spiel als Brot vorherrschen, Ostrakismos (Ostrazismus für den Lateiner) bestimmt Basketball, so spielen wir dann Fussball. For the Lord, God omnipotent reigneth, y can’t you destroy this g.damn indoor football? Nach 20min wird abgebrochen. Höh? Was ist denn jetzt los? Ui, Immortal Müller hat eine Idee, wiedermal solche Turneskapaden (nicht feucht-fröhlich oder tanzend-taktil), Schabernacke und Kapriolen, eine eisig-frostige Schneeballschlacht, in Turntenue.Es geht 4.314159 Sekunden und die gesamte Mannschaft ist vom Scheitel bis zu den baren Füssen motiviert, sich eisigen Mutes in den Schnee zu stürzen, welch Freude herrscht! Es vergeht etwa eine Minute und man spürt im smartiesstangenhohen Schnee seine Füsse nicht mehr. Nicht mehr, einfach so. Nach zwei Minuten also gehen wir wieder rein und lassen uns unter der Dusche kuhnageln. Freute obsiegte!</p>
<p>Nachher geht’s dann dem Gesange wahrhaftig an Leib und Substanz, die Chorprobe für die diesjährige Weihnachtsfeier liegt in den Startlöchern, der Chor zumindest schon beim Queue für ebenerwähnte Löcher. So tönts dann auch, als zum ersten Mal die 200 Spartiaten zum heiligen Gebrülle ansetzten. HA! Lelujah. HA! Leluja. … sollte man prononcieren, nach Chef’s Gusto. Vom kleinsten Vibratum meiner Stimmbänder aus, hinausfliegend, nach oben, an die Luft, ans Licht, unterhalb die Zunge, vorbeirauschend, knapp zwischen den Zähnen durchzischend, in den Saal raus, schwingt der Schall in fast imaginären Teilchenbewegungen und ertönt in einem Widerhall von Wand und Leuten, zu zweihundertst, so erklinget der Wohlfahrt Klang, des Händels Hallelujah, auf dem Ha akzentuiert, nach dem siebten Durchlauf war es auch schon ganz cool und knackig, tight, wie man sagt. Ich freu mich auf den Event. Leider fällt dann das Dienstagsturnen aus ;-)</p>
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		<title>Orangenkerzen</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Oct 2010 19:22:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Akira</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Zurzeit herrschen ja wieder mal die Ferien vor, da draussen, in der Welt der Schüler, Studenten, der kalten und lernsamen. Für alle diejenigen die nächste Woche nicht allzu sehr (oder vielleicht noch mehr?) vergammeln wollen, sich ein wenig von Schlimmerem ablenken wollen oder, das soll es ja auch geben, einfach bastelbegeistert sind, habe ich hier ein tolles Bastelrezeptdingsbums.</p>
<p><span id="more-598"></span></p>
<p>Es ist relativ selbsterklärend.</p>
<p style="text-align: center;">Man braucht dazu:</p>
<div id="attachment_589" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://akirablog.ch/wp-content/uploads/2010/10/DSC00184.jpg"><img class="size-medium wp-image-589   " title="Orange" src="http://akirablog.ch/wp-content/uploads/2010/10/DSC00184-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Eine Orange</p></div>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_590" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://akirablog.ch/wp-content/uploads/2010/10/DSC00186.jpg"><img class="size-medium wp-image-590" title="pressobjekt" src="http://akirablog.ch/wp-content/uploads/2010/10/DSC00186-300x225.jpg" alt="Ein mysteriöses Press-Objekt" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Ein mysteriöses Press-Objekt.</p></div>
<p style="text-align: center;">Die Stochastiker haben nun schon begonnen zu rechnen, wie man nun Gegenstände der Menge x=2 auf wieviele Arten verbinden kann. Probier erst ein bisschen aus &#8230; wenn du nicht auf die Lösung kommst, dann kannst du das nächste Bild konsultieren.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_591" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://akirablog.ch/wp-content/uploads/2010/10/DSC00187.jpg"><img class="size-medium wp-image-591" title="pressed" src="http://akirablog.ch/wp-content/uploads/2010/10/DSC00187-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Wenn man nun ein bisschen Kombinatorik angewandt hat, dann weiss man, wie ich auf das vorliegende Resultat gekommen bin. Wenn du findest, dass das eine deiner leichtesten Übungen war, Dr. Watson, geh weiter zum nächsten Schritt. (Den Orangensaft hab ich übrigens verwertet)</p></div>
<div id="attachment_592" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://akirablog.ch/wp-content/uploads/2010/10/DSC00191.jpg"><img class="size-medium wp-image-592" title="DSC00191" src="http://akirablog.ch/wp-content/uploads/2010/10/DSC00191-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Des Weiteren einen tausend Kilometer langen Faden und Streich- alias Zündhölzer. (Ja, ich hab von nun an im Garten hantiert!)</p></div>
<div id="attachment_593" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://akirablog.ch/wp-content/uploads/2010/10/DSC00194.jpg"><img class="size-medium wp-image-593" title="ito" src="http://akirablog.ch/wp-content/uploads/2010/10/DSC00194-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Nun kommt der schwerste Teil. Wie man sieht hatte ich einen gar widerspänstigen Faden erwischt und ihn dann auch gleich verloren. Das Aufliren wie man im Schweizerdeutschen so schön sagt muss man möglichst gleichmässig angehen. Die untersten 5mm etwa vom Stöckchen kann man abbrechen.</p></div>
<div id="attachment_594" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><a href="http://akirablog.ch/wp-content/uploads/2010/10/DSC00195.jpg"><img class="size-medium wp-image-594" title="DSC00195" src="http://akirablog.ch/wp-content/uploads/2010/10/DSC00195-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Jetzt rammt man den unteren Teil in den Orangenboden (achtung, nicht, und ich betone, NICHT, die falsche Seite des Streichholzes nehmen. Ich erinnere mich - der arme Onkel Thommen in den 70er einmal. Grausam ...)</p></div>
<div id="attachment_595" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://akirablog.ch/wp-content/uploads/2010/10/DSC00197.jpg"><img class="size-medium wp-image-595" title="DSC00197" src="http://akirablog.ch/wp-content/uploads/2010/10/DSC00197-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Nun muss man vorsichtig ein bisschen Öl in die Orange giessen. Ich habe Sonnenblumenöl von der Migros (M-Classic) genommen. Man sollte es auf einer Unterlage oder eben draussen machen, weil Öl kann eine riesen Sauerei (*hust*) geben. Die Oberfläche sollte gerade bis unter den Kopf des Streichholz kommen.</p></div>
<div id="attachment_596" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://akirablog.ch/wp-content/uploads/2010/10/DSC00199.jpg"><img class="size-medium wp-image-596" title="DSC00199" src="http://akirablog.ch/wp-content/uploads/2010/10/DSC00199-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Das Finale: Nun kann man das Ganze mal anzünden. Es brennt und brennt und brennt unglaublich lange. Im Süden der Orangenhälfte sieht man aber schon den Anflug einer Sauerei.</p></div>
<div id="attachment_597" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://akirablog.ch/wp-content/uploads/2010/10/DSC00201.jpg"><img class="size-medium wp-image-597" title="DSC00201" src="http://akirablog.ch/wp-content/uploads/2010/10/DSC00201-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Ta-daa!</p></div>
<p>So, es ist vollbracht! Dies hier ist mein zweiter Anlauf &#8230; jawohl, es gibt ja meistens auch gleich zwei Orangenhälften und so &#8230; nuja. Mit einer Avocado hab ich es auch noch versucht, ging aber denkbar schlecht, weil man das Streichholz nirgendwo reinstecken kann. Für die Funktion braucht es also nicht wirklich eine Orange, es ist einfach a) stylisch und b) praktisch. Zur Verbrennung trägt sie nichts bei und ganz fein duften nach Orange &#8230; nein, selbst das tuts nicht. Aber ich hab die beiden dann draussen aufgestellt und zusammen mit einem ziemlichen Ölfleck auf der Terrasse gabs auch noch Warm und einen ästhetischen Blick in den Garten. Gebrannt hat es etwa 4,5h am Stück, auch bei Wind, ist also stärker als dieser und man kann es ohne weiteres einfach nachfüllen. Es ist einfach supertoll! :)</p>
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		<title>Ein Geständnis und der Versenkungsblog II</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 18:55:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Akira</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Warum schreibt er nicht? Hat er Blasen an den Fingern, bluten die Kappen derer, gar der Computer selbst? Hat er keine Zeit? Was ist Zeit? Zu viele Kinder um ihn herum? Nein, man hat bemerkt, dass ich in letzter Zeit fast nichts geschrieben habe, auch die letzten paar Ein träge waren ja keine klassischen, was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Warum schreibt er nicht? Hat er Blasen an den Fingern, bluten die Kappen derer, gar der Computer selbst? Hat er keine Zeit? Was ist Zeit? Zu viele Kinder um ihn herum?</p>
<p><span id="more-579"></span></p>
<p>Nein, man hat bemerkt, dass ich in letzter Zeit fast nichts geschrieben habe, auch die letzten paar Ein träge waren ja keine klassischen, was mehrere Gründe hat. Zum einen bin ich im Moment noch mit einem anderen schreib-technischen etwas umfangreicheren Werk beschäftigt, das aber wohl nie an die Öffentlichkeit kommen wird, bis ich nicht zumindest sechsunddreissig Jahre auf dem Gebein habe. Des Weiteren habe ich irgendwie auch sonst nicht gerade sehr viel Zeit übrig, da sich irgendwie in den letzten Monaten mein Kalender verdichtet hat – mit so allem Möglichen halt. Und der dritte Grund, eigentlich der für mich am vertrackteste ist, dass ich eine kleine Selbstfindungsstörung in Sachen Schreiben habe, irgendwie. (haha). Ich schrieb (Konj.) resp. würde sehr gerne so episch und geschwollen schreiben, dass selbst Sophokles die Augäpfel eintrocknen würden, andererseits den Stil beibehalten … das Problem ist, dass durch die fehlende Routine ich einen gewissen Drive eingebüsst habe, den ich mir erstmal wiedererarbeiten muss. Ich sass jetzt schon einige Male da, und hab nach 50 Wörtern aufgehört zu schreiben, weil mir das Teil einfach nicht gefiel. (Nachtrag +1h: Die Flechten könnten mich zu einem zweiseitigen Hasstiraden-Blogpost verleiten &gt;:D)</p>
<p>Jah, das vie ist dur und ich versuche wieder mehr zu machen, verzeiht mir dann zuweilen die doofen Arien von alsgar nicht ohne Gekälbe darniedersitzenden Holden, Antlitzes mein, und (… jaja, genau das eben) und auch Texte mit verzweifelt versuchtem Witz, der nicht klappt oder so. Einfach, keep reading, irgendwann wird’s wieder toll oder noch toller oder gar nichts mehr, aber was solls, irgendwie geht alles ;-)</p>
<p>(Wenn ich einmal ein Feedback brauchen konnte, war es jetzt, auch per Mail möglich, wäre dankbar :))</p>
<p>Aaaaaber nun noch zur anderen Sache: Wer erinnert sich an den ersten Schultag an der Kanti? Jah, der sogenannte Versenkungsblog: <a href="../nksa/jahresblog-archiv/">http://akirablog.ch/nksa/jahresblog-archiv/</a> &#8211; sprich ein Bericht der ersten Tage vom 1. Jahr, konserviert, vergessen, aber ein Jahr später wieder geöffnet. Das hab ich natürlich wieder gemacht vor einem Jahr … hier sollte es nun sein, wie damals, die […]-Stellen musste ich im Nachhinein ein Stückchen zensieren, pardon. ^^</p>
<p>Et voilà:</p>
<p><em>1 Woche;</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Ein sogenannter Versenkungsblog. Er wird, ja, in der Versenkung verschwinden. Wie war die erste Woche im 3. Semester? Fragmentweise</em></p>
<p><em>¿? ¿?</em></p>
<p><em>Sagt das genug? ¿Ja? Erste Impressionen vom Spansich … Eine Lehrerin, in Kleider gehüllt, die bei uns an coole Vorhänge erinnern, […] Highheels […], die dieses klaustrophobische „Klack, Klack, Klack“ auf den Gängen verursachen und eine unheimlich grossartige Art und Weise, Spanisch zu sprechen. Haha, eine interessante Mischung also, ich freu mich eigentlich sehr darauf, auch wenn ich nicht sicher bin, was mich da erwartet. Ebenfalls wars halt ein Kippentscheid aufgrund meines grossen schon vorhandenen Pensums an Latein/Musik/andere … nuja, wen interessieren 3h, haha?</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Unsere Klasse hat sich weitgehend nicht verändert, zwei Neue, Herren, von oben, mal schauen. Noch schwierig schon was zu sagen; sie haben sich aber langsam gut eingelebt. Zu wundern brachte uns aber auch die erneute erste Infcom. Wer ist es? Wie sehen sie aus? Was wollen sie? Und vor allem: Was machen sie? Die Antwort ist einfach; sie sind ein kleiner (bis mittlerer) Haufen Erstkantiler, wie wir sie waren, unsicher und, bedauerlicherweise, grossteils mit einem Mac unterwegs. Nach ersten Annäherungsversuchen meiner- und Alpha seitens stellt sich aber heraus, dass sie schon recht, wie soll ich sagen, schlagfertig? sind. *rolleyes*. Mal sehen, was sich da entwickelt.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Die Woche geht weiter, es wird Donnerstag. Aber nicht nur irgendein Donnerstag, nein, sondern der in der Woche periodisch wiederkehrende, grauenvolle, anmassende, überaus anstrengende, von der kalkhischen Skala verhasste und wahrscheinlich vom Dämon der gemeinen Stundenplankonstellationen ebenfalls, (grauenvoll hatten wir schon?), Donnerstag, der für mich, ~weise nicht weniger als 10h , davon 4 Doppelstunden, Sprache (und 1 Geschichte) enthält. Das bei 30° im Schatten.</em></p>
<p><em>Ich sterbe.</em></p>
<p><em>Nuja, ich bin dann, ich bin gottenfroh darüber, doch nicht gestorben. Tja, klein-Akira ist nicht nur klein, er ist auch resilient! Ha! … aber gut, der Donnerstag ist trotzdem eine Challenge. Am Anfang geht man in den Keller, um in Literatur Ödipus-Stellen zu reinterpretieren. (Das sollt ich mal mit Salvador machen … das würd’ ein Gaudi ;)), wenig später wird man rausgeschmissen, weil der Raum anderweitig gebraucht wird. Mäh, egal, weiter mit 2h für meine Erzählung recht irrelevantes Englisch, worauf der Mittag folgt. Dann, Spansich, die Eindrücke lassen sich n Zeilen weiter oben nachlesen … sicher ist, dass ich danach sehr geschwächt war; diese Hitze (<a href="http://www.akirablog.ch/nksa/chaleur">www.akirablog.ch/nksa/chaleur</a>) war einfach unglaublich. Danach Geschichte; ein „grausiges“ Altbauzimmer sorgt dafür, dass man nicht gerade fröhlich ins nächste Fach, Franz geht. Das war dann schon fast der Todesstoss. Wir plagen uns, (wir habens uns wohl fast selbst zu verschulden), mit Texten rum, schreiben, schwitzen, es gab sogar noch einen lustigen Zwischenfall, den unsere [...][Lehrerin] entweder nicht drôle oder, was eher der Fall war, sie hat den Gag nicht comprendu, parce qu’il est un „insider“ de notre classe. Tja, aber dann: Fertig, 8h hinter uns. Alle kommen raus und beklagen respektive freuen sich, dass sie fertig haben. Fertig, einfach fertig. Und wer steht daneben und heult? Ja, ich.</em></p>
<p><em>Flat heisst das Wort. Freifach Latein.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Ich glaube, ich kann mir jede weitere Erläuterung sparen, oder?</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Mann, war das grausam</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>:-)</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<p>Fazit, ein Jahr später: Die absolut besch… eidene Kalkhilation der Lateinstunden hat sich keinen Drec … ähm, Deut gebessert … aber dafür ist Latein cool, also!</p>
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		<title>Ein ausserordentliches Päckchen Nichts</title>
		<link>http://akirablog.ch/nksa/ein-ausserordentliches-packchen-nichts/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 20:19:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Akira</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Querschnitt sondergleichen. Aber wie will ein solcher schon sonderbar sein, Querschnitt, Durchschnitt, Ausschnitt und deren Plüräle und wieso hab ich eigentlich (um hier einen Stilbruch zu machen) schon lange nichts mehr geschrieben? Sind Kinder in den Weg gekommen? Komma’ die Tanten zu besuch? Physiker am Werk? Grosse, kleine, Baden, Hürdenlauf, Männchen mit Triangelsonnenbrillengläsern? Ceci [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Querschnitt sondergleichen. Aber wie will ein solcher schon sonderbar sein, Querschnitt, Durchschnitt, Ausschnitt und deren Plüräle und wieso hab ich eigentlich (um hier einen Stilbruch zu machen) schon lange nichts mehr geschrieben? Sind Kinder in den Weg gekommen? Komma’ die Tanten zu besuch? Physiker am Werk? Grosse, kleine, Baden, Hürdenlauf, Männchen mit Triangelsonnenbrillengläsern?</p>
<p>Ceci n’est pas une pipe.</p>
<p><span id="more-566"></span></p>
<p>Es war sehr spassig in letzter Zeit. Ich fühl mich zwar immer schlecht, wenn ich sowas annonciere, aber ich muss eingestehen, dass es mir gut geht. Wirklich sehr gut. Und in letzter Zeit sitze ich da und das Leben zieht vorbei und alles ist spassig und es ist einfach unglaublicherweise unglaublich unglaublich viele Kinder zu kriegen, einfach so, ohne Warnung (lacht). Es stellt eine rechte Herausforderung dar, beim Würstlistand-Softie-Gedudel der Beach Boys meine Gedanken zu einem linguistischen Gebilde zu fassen, vor allem, weil Glück nicht einfach zu schildern ist.</p>
<p>Die Grammatik hat den Spassfaktor des Seins zum Beispiel wiedermal um hundertfünfundvierzigtausend Prozent eleviert, ja, wenn da nicht diese Sprachrichtigkeit nicht abwesend wäre, also hier ist. Von Volümen, dem sogenannten Umlaute-Plural (derselbige von demselbigen wäre dann Ümläüteplüräl, danke Alpha), ward gesprochen (von oberen Rängen, wahrhaftig), Facebookstati diskutiert. Man, setzt Kommatas und deren, Tantens an, willkürlichen Orten. Die Semikolonnen, also (was, Word korrigiert Semikolonnen nichtmal?!) die Strichpunkte sind sowieso mal légèrement verteilt worden und im Bio schauen wir Bilder von Hunden an, die von Stachelschweinen verdrescht worden waren, hach, ein herrlicher Plusquamperfekt (Nach „nachdem“ folgt Plusquamperfekt, Person XY!!). Jahwe, was gibt’s noch? Man sollte einen messingern (wie bildet man um Himmels willen und Mano’s Meter denn ein Beschaffenheitsadjektiv zu Messing? Messingig?) Affen nicht nacht draussen schicken (Idiomatik: „Cold enough to freeze the balls off a brass monkey“) und „bordel!“, französisch, meint Leo, dass es Sauhaufen (also Säühaufen) heisst. -; (Gedankensemikolon), in der Zeitung reden sie von Fussgängerinnenstreifen und Ärtzinpraxis, Patientinnenzimmer und Quarkinnen, von denen ich noch nie gehört habe, generisches Femininum, wir kommen, ahoi. (Ironischerweise ist Femininum und Maskulinum einem resp. dem Neutrum-Genus unterworfen). Das hat ja nicht mehr viel mit Emanzipationinnen zu tun; bestätigten mir auch diverse Frauen.</p>
<p>Turnen ist auch so eine Sache … es ist eine Beziehung zwischen mir und dieser Gymnastik. Eine Hassliebe würde ich es am treffendsten bezeichnen. Als wild disturbierter (nein, winde dich nicht, das Wort gibt’s nicht, lässt sich aber erahnen) und denkmethodischer Dadaist und Masochist (haha, pardon) in jeglicher sportlichen Richtung, muss ich natürlich immer jegliche Leistung voll reingeben, unter des Immortalen Fittichen, deren dauerhafte Drilldronen dir desöfteren direkte <em>Dilemmata </em>durch deine dreisterweise doch diskret durchtrainierten, dünnen Draufgängermuskeln dröhnen (Deklariertes Drama: A- (<strong>D</strong>ARN!!) lliterationen). // Eben, beim Sport (ja klar, bei dir ist ja jetzt fast keine Zeit vergangen, aber ich habe gerade gefühlte hundertfünfundvierzigtausend Millionen Jahre alliterierend verbracht, darum hab ich den Faden verloren … (rollt die Augen, oculos flectans)) ist es ja so, dass ich mich anstrenge. Und am Mittwoch haben wir Hürdenlauf gemacht und es war, ich schäme mich ja so das zu sagen, toll. Ich, der ich da stehend, wartend auf den nächsten Lauf, mir so, und nicht der anderen Weiten, überlege, was denn wäre, wenn dort unter dem Rasen eine kolossal grosse Maschine wäre, die … und so weiter, ja genau da, da kommt es über mich, wie aus dem Nichts, Chuzpe-like (ja, ich hörs (lacht)): Hürden, laufen, das, (das berühmte poetische Komma) ist toll.</p>
<p>Aber das Sportdrama (à propos Drama: Ein solches <a href="http://akirablog.ch/nksa/kebadrama/">par ex.</a>) kommt erst am Freitag, also heute. Wir gehen in den Schache, das heisst schwimmen, das heisst des Todes Ängste (ich merk, klägliches und episch dahinsiechendes Schildern liegt mir eher; es ist fürchterlich (grinst)), einer Kothurne ebenjenes Untergeschnallt und kolportierend dahingleitend ähnlich und man könne denken, alsgar man nicht erwarten es würde: Es ist schlimm. Weil Schachten bedeutet, dass werter Herr Alpha und ich mit dem Fahrrad nach Aarau pendeln (nun gut, pendeln, der Ausdruck wertet das Wort, nicht wahr?). Das sind nicht einer nicht zwei, nicht elf oder zwölf oder 14, nein 15, fünfzehn, XV KILO Meter. Die Krämpfe setzen beim sogetauften Schachenhübeli (Schanzrain heisst die Stelle. Entschuldigung für alle Nichthiesigen: Wenn man von der Hauptstrasse in den Schachen runter muss, von der Turnhalle her kommen, ist ja dieser steile Abhang mit zwei Schikanen drin …) ein; grausam, schrecklich; wahnsinnig – tapfer, weise, besonnen – wahrhaftig! Fast als müsste man jeden Tag ein Glas Abwaschmittel essen, ääh, trinken.</p>
<p>Und um es nicht zu vergessen, die Heimfahrt war sowieso ein Fiasko weil es wohl etwa hunderttausend Grad Kelvin draussen war, wir fahren heit-er, schneller, „ad fontes“-mässig rebussig noch mit Infix -s-, (Mist, war der zu schwer?) nach der letzten Stunde des Tages noch nach Hause.</p>
<p>Übrigens zu dieser letzten Stunde: es war gar nicht so schlimm, wir hatten gute Unterhaltung.</p>
<p>Und so ist’s lanciert, die Outroduction, danke fürs Zuhören, es war heute ein wenig ein gar wirrer Text, aber ich musste mich ein bisschen austoben nach dieser längeren Schreibabstinenz, aber ich schaff wiedermal was Normales … hoffe ich …</p>
<p>Bis soweit, noch ein Wort: Katakyklos (nicht -klysmus), bis dann,</p>
<p>ein weinerlicher und verwirrter Akira, K.</p>
<p>P.S.: Und wenn du jetzt so lange gelesen hast und das Gefühl hast jetzt, nichts gelesen zu haben, entschuldige ich mich dafür. :)</p>
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		<title>Frappé und Kuchen</title>
		<link>http://akirablog.ch/other/frappe-und-kuchen/</link>
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		<pubDate>Sat, 24 Apr 2010 15:27:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Akira</dc:creator>
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		<description><![CDATA[That’s it. Nach langem Suchen und Hin und Her, Nervositäten, Ängsten, Notorietäten und so fort, trifft man letztendlich doch noch eine Entscheidung, was das ominöse Frappéfest, die mysteriöse Einladung oder das einfache Treffen angeht (oder so), jawohl, am Freitag machen wirs. Mein Task (oder vielleicht eher Quest? Abenteuer?) besteht darin, einen „Kuchen“ zu backen, den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>That’s it. Nach langem Suchen und Hin und Her, Nervositäten, Ängsten, Notorietäten und so fort, trifft man letztendlich doch noch eine Entscheidung, was das ominöse Frappéfest, die mysteriöse Einladung oder das einfache Treffen angeht (oder so), jawohl, am Freitag machen wirs.</p>
<p><span id="more-541"></span></p>
<p>Mein Task (oder vielleicht eher Quest? Abenteuer?) besteht darin, einen „Kuchen“ zu <em>backen,</em> den man dann ebenfalls als Beilage zu den Frappés essen könnte. Jawohl, und es war super!</p>
<p>Zuerst wieder mal einkaufen(also, das heisst nicht, dass ich seit den <a href="../other/aprikosen-und-weihnachten/">Aprico-Soldiers</a> niemer einkaufen war!), dann den Teig machen:</p>
<p><strong>Teig</strong></p>
<table style="height: 186px;" border="1" cellspacing="0" cellpadding="4" width="442">
<tbody>
<tr>
<td width="76" valign="top">5</td>
<td width="113" valign="top">Eier</td>
<td width="419" valign="top">Man tue (*hach*) die Eier in eine appropriate Schüssel schmeissen.</td>
</tr>
<tr>
<td width="76" valign="top">420g</td>
<td width="113" valign="top">Zucker</td>
<td width="419" valign="top">Man fülle den Zucker ebenfalls rein und mische dann solange, „bis die   Masse hell wird“.</td>
</tr>
<tr>
<td width="76" valign="top">3 – 4 TL</td>
<td width="113" valign="top">Vanillinzucker</td>
<td width="419" valign="top">Man füge bei.</td>
</tr>
<tr>
<td width="76" valign="top">3 – 4 EL</td>
<td width="113" valign="top">Kakaopulver</td>
<td width="419" valign="top">Ebenfalls. (Aus Erfahrung vielleicht noch 1-3 Löffel mehr).</td>
</tr>
<tr>
<td width="76" valign="top">5dl</td>
<td width="113" valign="top">Milch</td>
<td width="419" valign="top">Man rühre darunter.</td>
</tr>
<tr>
<td width="76" valign="top">500g</td>
<td width="113" valign="top">Mehl</td>
<td width="419" valign="top">Achtung, es stäubt! Am besten reinsieben.</td>
</tr>
<tr>
<td width="76" valign="top">3 – 4 TL</td>
<td width="113" valign="top">Backpulver</td>
<td width="419" valign="top">Beifügen.</td>
</tr>
<tr>
<td width="76" valign="top">330g</td>
<td width="113" valign="top">Margarine</td>
<td width="419" valign="top">Beifügen. Sie muss flüssig sein, aber schon etwas ausgekühlt!</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Den Teig schütte man nun in ein Blech, ausgelegt mit Backpapier, an den Rändern noch mit ein Bisschen Fett/Butter einstreichen, damits nachher besser wieder rauskommt.</p>
<p>Backen: Ungefähr 15min im schon vorgeheizten Ofen (ca. 473K) auf der untersten Rille backen lassen.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Tipps (aus eigener Erfahrung)</strong></p>
<p>- Man achte darauf, die Margarine schon früh aufzuwärmen, weil sie noch auskühlen muss. Wenn man eine Mikrowelle benützen kann, sollte man eine Abdeckung drauftun (*rolleyes*, ja) und keine metallenen oder goldenen Gefässe verwenden.</p>
<p>- Den Ofen am besten am Anfang schon vorheizen.</p>
<p>- Die Esslöffel sind die grossen, die Teelöffel die kleinen!</p>
<p>Nach dem Backen rausnehmen und Ofen ausschalten (wichtig!). Nach einer kleinen Abkühlung kann man ein anderes Blech zu Hilfe nehmen und das Biskuit dann da rein stürzen (damit man das Papier los ist), danach, je nach dem, welche Seite des Kuchens schöner ist, auf der Oberseite lassen oder zurückstürzen.</p>
<p><strong>Glasur</strong></p>
<table border="1" cellspacing="0" cellpadding="4">
<tbody>
<tr>
<td width="227" valign="top">330g</td>
<td width="227" valign="top">Puderzucker</td>
<td width="227" valign="top"></td>
</tr>
<tr>
<td width="227" valign="top">3 – 4 EL</td>
<td width="227" valign="top">Kakaopulver</td>
<td width="227" valign="top"></td>
</tr>
<tr>
<td width="227" valign="top">3 – 4 TL</td>
<td width="227" valign="top">Vanillinzucker</td>
<td width="227" valign="top">Man tue alles rein.</td>
</tr>
<tr>
<td width="227" valign="top">80g</td>
<td width="227" valign="top">Margarine</td>
<td width="227" valign="top">(wieder flüssig, ausgekühlt)</td>
</tr>
<tr>
<td width="227" valign="top">8 EL</td>
<td width="227" valign="top">Espresso/Kaffee</td>
<td width="227" valign="top">Auch kalt!</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><a href="http://www.akirablog.ch/wp-content/uploads/2010/04/glasur.jpg">Alles zusammenrühren</a>, den Kaffee vielleicht schon am Anfang der Prozedur machen, nicht in den Kühlschrank stellen, heisse Dinge sollte man da nicht reintun (wichtig!).</p>
<p>Nun kann man die Glasur auf den nur noch lauwarmen Kuchen drauf giessen und nach belieben verstreichen oder so.</p>
<p>Jetzt kommt noch eine Packung Kokosnuss-Raspel ins Spiel, den man nach Belieben auf der Glasur verteilen kann (solange diese noch feucht ist, sonst hält das nicht und es gibt eine Sauerei!).</p>
<div id="attachment_553" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://akirablog.ch/wp-content/uploads/2010/04/ende.jpg"><img class="size-medium wp-image-553" title="Endresultat" src="http://akirablog.ch/wp-content/uploads/2010/04/ende-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Endresultat, mmmh :)</p></div>
<p>Ich hab den Kuchen dann verteilt, und er kam nicht so schlecht an wie ich Angst hatte, er könnte. Hier noch ein grosses Dankeschön an Micha, der mir das Rezept bereitstellen konnte und noch den einen oder anderen Tipp gegeben hat. Liv, Adr, Sab, Car, deren Dad und Bro, meinem Dad möchte ich für das Kosten, Bewerten und Sein im offiziellen Testgremium der internationalen Kuchen-, Cake- und Frappé-Bewerter und Bewerterinnen (TIKCFB) (und ersteren vieren resp. teilweise sechsen für einen köstlichen Nachmittag bei Frappé und Kuchen ;)) und meiner Mom, die mir beim Zubereiten dieses für meine Verhältnisse recht grosse kulinarische Monument auch sehr geholfen hat, danken und nochmals danken.</p>
<p>Jup, kochen macht Spass, … hmm … ja, doch, machts :-)</p>
<p>Akira.</p>
<p>Angehängsel: Wer das Rezept noch ohne viel Text-Kram möchte, weil er/sie (GM?) es wirklich selber machen möchte, kann es <a href="http://akirablog.ch/wp-content/uploads/2010/08/Schokoladenwürfel-Rezept-normales-Blech.pdf">hier als PDF runterladen</a>. Es gab ja auch Leute, die die <a href="http://akirablog.ch/other/aprikosen-und-weihnachten/">Aprico-Soldiers</a> gemacht haben (!!), was ich übrigens ziemlich cool fand, darum hab ichs jetzt nochmals „rein“ geschrieben.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Der einen coolen Namen tragende Vulkan auf Island</title>
		<link>http://akirablog.ch/other/eyjafjallajokull/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Apr 2010 17:27:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Akira</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Eruption]]></category>
		<category><![CDATA[Eyjafjalla. Eyja]]></category>
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		<category><![CDATA[fjalla]]></category>
		<category><![CDATA[Gletscher]]></category>
		<category><![CDATA[Island]]></category>
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		<category><![CDATA[jökull]]></category>
		<category><![CDATA[Lithosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Platten]]></category>
		<category><![CDATA[subglazialer]]></category>
		<category><![CDATA[Tektonik]]></category>
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		<description><![CDATA[Da ich Vulkanismus und komplizierte Namen gleichwohl sehr interessant finde, schreib ich hier mal über was Wissenschaftliches; kein Garant, wie es rauskommt. Seit einigen Tagen tobt auf Island der „grässliche“ Vulkan, der fast den gesamten Flugverkehr lahmlegt und stinkt und eine Naturkatastrophe ist. Tote resp. Verunglückte durch diesen erneuten Zuschlag der Natur gabs bisher, soweit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da ich Vulkanismus und komplizierte Namen gleichwohl sehr interessant finde, schreib ich hier mal über was Wissenschaftliches; kein Garant, wie es rauskommt.</p>
<p>Seit einigen Tagen tobt auf Island der „grässliche“ Vulkan, der fast den gesamten Flugverkehr lahmlegt und stinkt und eine Naturkatastrophe ist. Tote resp. Verunglückte durch diesen erneuten Zuschlag der Natur gabs bisher, soweit ich weiss, keine.</p>
<p><span id="more-513"></span></p>
<p><strong>Eyjafjallajökull</strong></p>
<p>Erstmal zum Namen. Das Spassige ist ja, dass man in den Medien effektiv praktisch nur über den „Vulkan auf Island“, die „gigantische Aschewolke“ oder vom „Vulkan E.“ (Nachtrag: Der Blick schreibt, wie ich heute in der Volg gesehen habe, „Höllenwolke“!) spricht. Und wenn mal ein Name steht, dann oft im Kontext „Der Ausbruch des Eyjafjallajökull“ – aber wie verkehrt! Das erste Problem ist mal, dass 700 Millionen – 300.000 (Isländer) = 699.700.000 Leute in Europa, die kein Isländisch können, nicht wissen, dass Jökull zu Deutsch schlicht „Gletscher“ heisst. Und da der Gletscher <em>nicht</em> eine Eruption tut, kann auch nicht die Rede von „Der Ausbruch des Eyjafjalla<em>jökull</em> 2010“ sein. Vielmehr ist dies ja der Gletscher, unter dem der Vulkanberg liegt. (Ein „subglazialer Vulkan“, mehr dazu weiter unten) und ein Geltscher kann ja bekanntlich nicht wirklich &#8220;ausbrechen&#8221; (höchstens erbrechen?).</p>
<p>Zur weiteren Etymologie: Der Vulkan selbst hat eigentlich weniger einen Namen, eher ist es einfach der Berg, der einen Namen trägt. Eyja bedeutet simplerweise „Insel“ und steht sogar im Nominativ (genau, es gibt auch Kasus im Isländischen). Des weiteren heisst fjalla (Genitiv resp. ist möglicherweise ein Infix zu einer Art Assimilation) resp. fjall (Nominativ) Berg, so heisst der Mount Everest bei den Isländern halt „Everestfjall“ und ist 8850 „metrar“ hoch. Jökull zum Schluss heisst wie gesagt Gletscher.</p>
<p>Die Aussprache ist noch etwas vertrackter, ich habe in den Nachrichten bis heute noch keinen gehört, den Namen aussprechen. Wenn, dann vermutlich mit „deutscher“ Aussprache. Die Phonetik bei den Isländern ist nämlich ganz verrückt. Wenn sie ein doppel-l haben, wird der Laut, sofern es kein importiertes Fremdwort ist, zu einem explosiven Laut, das heisst man spricht es etwa wie ein &lt;dl&gt; oder &lt;tl&gt; aus. Vom &lt;u&gt; gibt es auch mehrere, nämlich ein &lt;u&gt; und ein &lt;ú&gt;. Das akzentuierte ist ein u wie in „G<strong>u</strong>tenachtgeschichte“, das andere ein deutsches &lt;ü&gt;.</p>
<p><span style="font-size: large;">&lt;Eyjafjatlajökütl&gt;</span></p>
<p>danke, lieber Nachrichtensprecher von heute Abend, bereite dich vor :-)</p>
<p>(Nachtrag 2: Im Japanischen (und im Russischen (und einigen anderen Sprachen)), die die ausländischen Wörter 1:1 phonetisch wiedergeben, sieht man recht gut, was gemeint ist: エ(e)イ(i)ヤ(ya)フィ(fi)ヤ(ya)ット(tto)ラ(ra/la)ヨー(yoo)ク(ku)ト(to)ル(ru/lu), EIYAFIYATTLAYOOKUTOLU -&gt; EIYAFIYATTLAYOKUTL. Mal die überflüssigen Konsonanten und Vokale weggelassen erkennt man die tl’s recht gut. Das u/ü-Problem konnte aber auch nicht befriedigend gelöst werden.)</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Funktionsweise</strong></p>
<p>Was ist ein <strong>Hotspot</strong>? Erstmal eine kleine Einführung in die Plattentektonik. Die Eurasische Platte (Europa und der grösste Teil von Russland) divergiert zur Nordamerikanischen Platte, das heisst, sie driften auseinander. So entsteht ein Spalt, bei dem Magma an die Oberfläche dringen kann und zu neuem „Boden“ wird. Es entsteht also neue Platte, wie am Fliessband. Der Vorgang heisst „Seafloor spreading“ und in unserem konkreten Fall entsteht der sogenannte „<a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/76/Mid-atlantic_ridge.jpg">Mittelatlantische Rücken</a>“ (das Bild kennt man in etwa).  An einer solchen Ritze im Gefüge der Platten hat es eine äusserst hohe vulkanische Aktivität, unter anderem auch eben diese Hotspots. Ein Hotspot ist eine heisse Quelle von Magma unter der Plattenschicht (Lithosphäre) und lässt sehr heisse Schmelze aufsteigen (je heisser, desto geringer die Dichte, desto besser steigt es auf). Die Platten können sich jetzt oberhalb weiterbewegen, der Hotspot bleibt allerdings fix. So entstehen Vulkane am laufenden Band.</p>
<p>Der Clou ist nun, dass Island der einzige grössere Ort ist, an dem der Mittelatlantische Rücken an die Oberfläche kommt und es einen Hotspot drunter hat.<strong> </strong></p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 389px"><strong><strong><img title="Hotspot Grafik" src="http://oceanexplorer.noaa.gov/explorations/03mountains/background/geology/media/chain_600.jpg" alt="Hotspot Grafik" width="379" height="290" /></strong></strong><p class="wp-caption-text">Hotspot bei Hawaii. Quelle: http://oceanexplorer.noaa.gov/</p></div>
<p><strong> </strong></p>
<p>Ein <strong>subglazialer Vulkan</strong> ist ein nicht so schwierig zu erklärendes Phänomen. Sub, unter, glazial, glacies, Glace, Eis. Der Vulkan liegt einfach unter einer dicken Eisschicht. Wenn nun Lava ausströmt schmilzt das Eis oben weg und es gibt eine Vertiefung. Irgendwann wird es immer dünner, kracht zusammen und wir haben den Salat. Denn das kalte Wasser des Eises und die Lava mögen sich nicht, zweiteres erstarrt schockartig, ersteres verdampft blitzschnell; dabei gibt es einen Knall und eine grosse Explosion, ein riesiger Haufen Asche und Gase werden rausgeschleudert und verstopfen gerne Flugzeugtriebwerke und behindern Atemwege. Das liegt in der Natur der Sache.</p>
<p>Eine Gefahr besteht aber weniger in der Eruption selbst, sondern aus dem Schmelzwasser. Denn in der Entstehungsphase der Eruption wird extrem viel Wasser geschmolzen und bleibt unter der Eisschicht. Irgendwann kommt eine grosse Masse aus Schlamm und Wasser und Asche und so raus und ist reichlich unlustig für Umstehenden respektive stürzt sich verhängnisvoll ins Vulkantale.</p>
<p>Des Weiteren ist ja der ganze Flugverkehr lahmgelegt, Asche kommt runter und Island verdient Geld mit den Touristen &#8211; das wäre dann eher ein Blogeintrag bei einem Wirtschaftsheini, der ich leider nicht bin. Was ich noch anmerken kann ist, dass die Gefahr wohl nicht ausgestanden ist, denn neben dem Eyjafjalla Vulkan liegt ein zweiter, grösserer, der Katla. In der Regel brach der Katla immer kurz (für geologische Zeiträume) nach dem Eyjafjalla aus. Nur, wie gesagt, ist dieser gefährlicher und es müssten diverse Dörfer evakuiert werden und das eingenommene Touristengeld ginge wieder flöten (haha, &#8220;flöten&#8221;). Termin Katla: 2010/2011. (Oder 2012 und er explodiert förmlich und zapft die gesamte Flüssigkeit im Erdinnern an und pumpt alles in die Atmosphäre und wir sterben alle daran und 2012 ist doch wahr (was ich natürlich nie in Frage stellen würde &#8230;)).</p>
<p>Ju, soweit so gut. Ich bin mal gespannt, wie es weiter geht mit der Asche.</p>
<p>Bis dahin, ferien-reiche Grüsse, geniessen Sie es ;-)</p>
<p>Akira.</p>
<p>Kurzes aber cooles Video:<a href="http://www.youtube.com/watch?v=qVWiL7yzIvI"></p>
<p>http://www.youtube.com/watch?v=qVWiL7yzIvI</a></p>
<p>und: wow<a href="http://antwrp.gsfc.nasa.gov/apod/image/1004/icevolcano_fulle_big.jpg"></p>
<p>http://antwrp.gsfc.nasa.gov/apod/image/1004/icevolcano_fulle_big.jpg</a></p>
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