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	<title>AkiraBlog</title>
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	<description>Die Welt aus der Sicht der Nussschale.</description>
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		<title>Ein Geständnis und der Versenkungsblog II</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 18:55:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Akira</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Warum schreibt er nicht? Hat er Blasen an den Fingern, bluten die Kappen derer, gar der Computer selbst? Hat er keine Zeit? Was ist Zeit? Zu viele Kinder um ihn herum? Nein, man hat bemerkt, dass ich in letzter Zeit fast nichts geschrieben habe, auch die letzten paar Ein träge waren ja keine klassischen, was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Warum schreibt er nicht? Hat er Blasen an den Fingern, bluten die Kappen derer, gar der Computer selbst? Hat er keine Zeit? Was ist Zeit? Zu viele Kinder um ihn herum?</p>
<p><span id="more-579"></span></p>
<p>Nein, man hat bemerkt, dass ich in letzter Zeit fast nichts geschrieben habe, auch die letzten paar Ein träge waren ja keine klassischen, was mehrere Gründe hat. Zum einen bin ich im Moment noch mit einem anderen schreib-technischen etwas umfangreicheren Werk beschäftigt, das aber wohl nie an die Öffentlichkeit kommen wird, bis ich nicht zumindest sechsunddreissig Jahre auf dem Gebein habe. Des Weiteren habe ich irgendwie auch sonst nicht gerade sehr viel Zeit übrig, da sich irgendwie in den letzten Monaten mein Kalender verdichtet hat – mit so allem Möglichen halt. Und der dritte Grund, eigentlich der für mich am vertrackteste ist, dass ich eine kleine Selbstfindungsstörung in Sachen Schreiben habe, irgendwie. (haha). Ich schrieb (Konj.) resp. würde sehr gerne so episch und geschwollen schreiben, dass selbst Sophokles die Augäpfel eintrocknen würden, andererseits den Stil beibehalten … das Problem ist, dass durch die fehlende Routine ich einen gewissen Drive eingebüsst habe, den ich mir erstmal wiedererarbeiten muss. Ich sass jetzt schon einige Male da, und hab nach 50 Wörtern aufgehört zu schreiben, weil mir das Teil einfach nicht gefiel. (Nachtrag +1h: Die Flechten könnten mich zu einem zweiseitigen Hasstiraden-Blogpost verleiten &gt;:D)</p>
<p>Jah, das vie ist dur und ich versuche wieder mehr zu machen, verzeiht mir dann zuweilen die doofen Arien von alsgar nicht ohne Gekälbe darniedersitzenden Holden, Antlitzes mein, und (… jaja, genau das eben) und auch Texte mit verzweifelt versuchtem Witz, der nicht klappt oder so. Einfach, keep reading, irgendwann wird’s wieder toll oder noch toller oder gar nichts mehr, aber was solls, irgendwie geht alles ;-)</p>
<p>(Wenn ich einmal ein Feedback brauchen konnte, war es jetzt, auch per Mail möglich, wäre dankbar :))</p>
<p>Aaaaaber nun noch zur anderen Sache: Wer erinnert sich an den ersten Schultag an der Kanti? Jah, der sogenannte Versenkungsblog: <a href="../nksa/jahresblog-archiv/">http://akirablog.ch/nksa/jahresblog-archiv/</a> &#8211; sprich ein Bericht der ersten Tage vom 1. Jahr, konserviert, vergessen, aber ein Jahr später wieder geöffnet. Das hab ich natürlich wieder gemacht vor einem Jahr … hier sollte es nun sein, wie damals, die […]-Stellen musste ich im Nachhinein ein Stückchen zensieren, pardon. ^^</p>
<p>Et voilà:</p>
<p><em>1 Woche;</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Ein sogenannter Versenkungsblog. Er wird, ja, in der Versenkung verschwinden. Wie war die erste Woche im 3. Semester? Fragmentweise</em></p>
<p><em>¿? ¿?</em></p>
<p><em>Sagt das genug? ¿Ja? Erste Impressionen vom Spansich … Eine Lehrerin, in Kleider gehüllt, die bei uns an coole Vorhänge erinnern, […] Highheels […], die dieses klaustrophobische „Klack, Klack, Klack“ auf den Gängen verursachen und eine unheimlich grossartige Art und Weise, Spanisch zu sprechen. Haha, eine interessante Mischung also, ich freu mich eigentlich sehr darauf, auch wenn ich nicht sicher bin, was mich da erwartet. Ebenfalls wars halt ein Kippentscheid aufgrund meines grossen schon vorhandenen Pensums an Latein/Musik/andere … nuja, wen interessieren 3h, haha?</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Unsere Klasse hat sich weitgehend nicht verändert, zwei Neue, Herren, von oben, mal schauen. Noch schwierig schon was zu sagen; sie haben sich aber langsam gut eingelebt. Zu wundern brachte uns aber auch die erneute erste Infcom. Wer ist es? Wie sehen sie aus? Was wollen sie? Und vor allem: Was machen sie? Die Antwort ist einfach; sie sind ein kleiner (bis mittlerer) Haufen Erstkantiler, wie wir sie waren, unsicher und, bedauerlicherweise, grossteils mit einem Mac unterwegs. Nach ersten Annäherungsversuchen meiner- und Alpha seitens stellt sich aber heraus, dass sie schon recht, wie soll ich sagen, schlagfertig? sind. *rolleyes*. Mal sehen, was sich da entwickelt.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Die Woche geht weiter, es wird Donnerstag. Aber nicht nur irgendein Donnerstag, nein, sondern der in der Woche periodisch wiederkehrende, grauenvolle, anmassende, überaus anstrengende, von der kalkhischen Skala verhasste und wahrscheinlich vom Dämon der gemeinen Stundenplankonstellationen ebenfalls, (grauenvoll hatten wir schon?), Donnerstag, der für mich, ~weise nicht weniger als 10h , davon 4 Doppelstunden, Sprache (und 1 Geschichte) enthält. Das bei 30° im Schatten.</em></p>
<p><em>Ich sterbe.</em></p>
<p><em>Nuja, ich bin dann, ich bin gottenfroh darüber, doch nicht gestorben. Tja, klein-Akira ist nicht nur klein, er ist auch resilient! Ha! … aber gut, der Donnerstag ist trotzdem eine Challenge. Am Anfang geht man in den Keller, um in Literatur Ödipus-Stellen zu reinterpretieren. (Das sollt ich mal mit Salvador machen … das würd’ ein Gaudi ;)), wenig später wird man rausgeschmissen, weil der Raum anderweitig gebraucht wird. Mäh, egal, weiter mit 2h für meine Erzählung recht irrelevantes Englisch, worauf der Mittag folgt. Dann, Spansich, die Eindrücke lassen sich n Zeilen weiter oben nachlesen … sicher ist, dass ich danach sehr geschwächt war; diese Hitze (<a href="http://www.akirablog.ch/nksa/chaleur">www.akirablog.ch/nksa/chaleur</a>) war einfach unglaublich. Danach Geschichte; ein „grausiges“ Altbauzimmer sorgt dafür, dass man nicht gerade fröhlich ins nächste Fach, Franz geht. Das war dann schon fast der Todesstoss. Wir plagen uns, (wir habens uns wohl fast selbst zu verschulden), mit Texten rum, schreiben, schwitzen, es gab sogar noch einen lustigen Zwischenfall, den unsere [...][Lehrerin] entweder nicht drôle oder, was eher der Fall war, sie hat den Gag nicht comprendu, parce qu’il est un „insider“ de notre classe. Tja, aber dann: Fertig, 8h hinter uns. Alle kommen raus und beklagen respektive freuen sich, dass sie fertig haben. Fertig, einfach fertig. Und wer steht daneben und heult? Ja, ich.</em></p>
<p><em>Flat heisst das Wort. Freifach Latein.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Ich glaube, ich kann mir jede weitere Erläuterung sparen, oder?</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Mann, war das grausam</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>:-)</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<p>Fazit, ein Jahr später: Die absolut besch… eidene Kalkhilation der Lateinstunden hat sich keinen Drec … ähm, Deut gebessert … aber dafür ist Latein cool, also!</p>
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		<title>Ein ausserordentliches Päckchen Nichts</title>
		<link>http://akirablog.ch/nksa/ein-ausserordentliches-packchen-nichts/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 20:19:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Akira</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Querschnitt sondergleichen. Aber wie will ein solcher schon sonderbar sein, Querschnitt, Durchschnitt, Ausschnitt und deren Plüräle und wieso hab ich eigentlich (um hier einen Stilbruch zu machen) schon lange nichts mehr geschrieben? Sind Kinder in den Weg gekommen? Komma’ die Tanten zu besuch? Physiker am Werk? Grosse, kleine, Baden, Hürdenlauf, Männchen mit Triangelsonnenbrillengläsern? Ceci [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Querschnitt sondergleichen. Aber wie will ein solcher schon sonderbar sein, Querschnitt, Durchschnitt, Ausschnitt und deren Plüräle und wieso hab ich eigentlich (um hier einen Stilbruch zu machen) schon lange nichts mehr geschrieben? Sind Kinder in den Weg gekommen? Komma’ die Tanten zu besuch? Physiker am Werk? Grosse, kleine, Baden, Hürdenlauf, Männchen mit Triangelsonnenbrillengläsern?</p>
<p>Ceci n’est pas une pipe.</p>
<p><span id="more-566"></span></p>
<p>Es war sehr spassig in letzter Zeit. Ich fühl mich zwar immer schlecht, wenn ich sowas annonciere, aber ich muss eingestehen, dass es mir gut geht. Wirklich sehr gut. Und in letzter Zeit sitze ich da und das Leben zieht vorbei und alles ist spassig und es ist einfach unglaublicherweise unglaublich unglaublich viele Kinder zu kriegen, einfach so, ohne Warnung (lacht). Es stellt eine rechte Herausforderung dar, beim Würstlistand-Softie-Gedudel der Beach Boys meine Gedanken zu einem linguistischen Gebilde zu fassen, vor allem, weil Glück nicht einfach zu schildern ist.</p>
<p>Die Grammatik hat den Spassfaktor des Seins zum Beispiel wiedermal um hundertfünfundvierzigtausend Prozent eleviert, ja, wenn da nicht diese Sprachrichtigkeit nicht abwesend wäre, also hier ist. Von Volümen, dem sogenannten Umlaute-Plural (derselbige von demselbigen wäre dann Ümläüteplüräl, danke Alpha), ward gesprochen (von oberen Rängen, wahrhaftig), Facebookstati diskutiert. Man, setzt Kommatas und deren, Tantens an, willkürlichen Orten. Die Semikolonnen, also (was, Word korrigiert Semikolonnen nichtmal?!) die Strichpunkte sind sowieso mal légèrement verteilt worden und im Bio schauen wir Bilder von Hunden an, die von Stachelschweinen verdrescht worden waren, hach, ein herrlicher Plusquamperfekt (Nach „nachdem“ folgt Plusquamperfekt, Person XY!!). Jahwe, was gibt’s noch? Man sollte einen messingern (wie bildet man um Himmels willen und Mano’s Meter denn ein Beschaffenheitsadjektiv zu Messing? Messingig?) Affen nicht nacht draussen schicken (Idiomatik: „Cold enough to freeze the balls off a brass monkey“) und „bordel!“, französisch, meint Leo, dass es Sauhaufen (also Säühaufen) heisst. -; (Gedankensemikolon), in der Zeitung reden sie von Fussgängerinnenstreifen und Ärtzinpraxis, Patientinnenzimmer und Quarkinnen, von denen ich noch nie gehört habe, generisches Femininum, wir kommen, ahoi. (Ironischerweise ist Femininum und Maskulinum einem resp. dem Neutrum-Genus unterworfen). Das hat ja nicht mehr viel mit Emanzipationinnen zu tun; bestätigten mir auch diverse Frauen.</p>
<p>Turnen ist auch so eine Sache … es ist eine Beziehung zwischen mir und dieser Gymnastik. Eine Hassliebe würde ich es am treffendsten bezeichnen. Als wild disturbierter (nein, winde dich nicht, das Wort gibt’s nicht, lässt sich aber erahnen) und denkmethodischer Dadaist und Masochist (haha, pardon) in jeglicher sportlichen Richtung, muss ich natürlich immer jegliche Leistung voll reingeben, unter des Immortalen Fittichen, deren dauerhafte Drilldronen dir desöfteren direkte <em>Dilemmata </em>durch deine dreisterweise doch diskret durchtrainierten, dünnen Draufgängermuskeln dröhnen (Deklariertes Drama: A- (<strong>D</strong>ARN!!) lliterationen). // Eben, beim Sport (ja klar, bei dir ist ja jetzt fast keine Zeit vergangen, aber ich habe gerade gefühlte hundertfünfundvierzigtausend Millionen Jahre alliterierend verbracht, darum hab ich den Faden verloren … (rollt die Augen, oculos flectans)) ist es ja so, dass ich mich anstrenge. Und am Mittwoch haben wir Hürdenlauf gemacht und es war, ich schäme mich ja so das zu sagen, toll. Ich, der ich da stehend, wartend auf den nächsten Lauf, mir so, und nicht der anderen Weiten, überlege, was denn wäre, wenn dort unter dem Rasen eine kolossal grosse Maschine wäre, die … und so weiter, ja genau da, da kommt es über mich, wie aus dem Nichts, Chuzpe-like (ja, ich hörs (lacht)): Hürden, laufen, das, (das berühmte poetische Komma) ist toll.</p>
<p>Aber das Sportdrama (à propos Drama: Ein solches <a href="http://akirablog.ch/nksa/kebadrama/">par ex.</a>) kommt erst am Freitag, also heute. Wir gehen in den Schache, das heisst schwimmen, das heisst des Todes Ängste (ich merk, klägliches und episch dahinsiechendes Schildern liegt mir eher; es ist fürchterlich (grinst)), einer Kothurne ebenjenes Untergeschnallt und kolportierend dahingleitend ähnlich und man könne denken, alsgar man nicht erwarten es würde: Es ist schlimm. Weil Schachten bedeutet, dass werter Herr Alpha und ich mit dem Fahrrad nach Aarau pendeln (nun gut, pendeln, der Ausdruck wertet das Wort, nicht wahr?). Das sind nicht einer nicht zwei, nicht elf oder zwölf oder 14, nein 15, fünfzehn, XV KILO Meter. Die Krämpfe setzen beim sogetauften Schachenhübeli (Schanzrain heisst die Stelle. Entschuldigung für alle Nichthiesigen: Wenn man von der Hauptstrasse in den Schachen runter muss, von der Turnhalle her kommen, ist ja dieser steile Abhang mit zwei Schikanen drin …) ein; grausam, schrecklich; wahnsinnig – tapfer, weise, besonnen – wahrhaftig! Fast als müsste man jeden Tag ein Glas Abwaschmittel essen, ääh, trinken.</p>
<p>Und um es nicht zu vergessen, die Heimfahrt war sowieso ein Fiasko weil es wohl etwa hunderttausend Grad Kelvin draussen war, wir fahren heit-er, schneller, „ad fontes“-mässig rebussig noch mit Infix -s-, (Mist, war der zu schwer?) nach der letzten Stunde des Tages noch nach Hause.</p>
<p>Übrigens zu dieser letzten Stunde: es war gar nicht so schlimm, wir hatten gute Unterhaltung.</p>
<p>Und so ist’s lanciert, die Outroduction, danke fürs Zuhören, es war heute ein wenig ein gar wirrer Text, aber ich musste mich ein bisschen austoben nach dieser längeren Schreibabstinenz, aber ich schaff wiedermal was Normales … hoffe ich …</p>
<p>Bis soweit, noch ein Wort: Katakyklos (nicht -klysmus), bis dann,</p>
<p>ein weinerlicher und verwirrter Akira, K.</p>
<p>P.S.: Und wenn du jetzt so lange gelesen hast und das Gefühl hast jetzt, nichts gelesen zu haben, entschuldige ich mich dafür. :)</p>
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		<title>Frappé und Kuchen</title>
		<link>http://akirablog.ch/other/frappe-und-kuchen/</link>
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		<pubDate>Sat, 24 Apr 2010 15:27:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Akira</dc:creator>
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		<description><![CDATA[That’s it. Nach langem Suchen und Hin und Her, Nervositäten, Ängsten, Notorietäten und so fort, trifft man letztendlich doch noch eine Entscheidung, was das ominöse Frappéfest, die mysteriöse Einladung oder das einfache Treffen angeht (oder so), jawohl, am Freitag machen wirs. Mein Task (oder vielleicht eher Quest? Abenteuer?) besteht darin, einen „Kuchen“ zu backen, den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>That’s it. Nach langem Suchen und Hin und Her, Nervositäten, Ängsten, Notorietäten und so fort, trifft man letztendlich doch noch eine Entscheidung, was das ominöse Frappéfest, die mysteriöse Einladung oder das einfache Treffen angeht (oder so), jawohl, am Freitag machen wirs.</p>
<p><span id="more-541"></span></p>
<p>Mein Task (oder vielleicht eher Quest? Abenteuer?) besteht darin, einen „Kuchen“ zu <em>backen,</em> den man dann ebenfalls als Beilage zu den Frappés essen könnte. Jawohl, und es war super!</p>
<p>Zuerst wieder mal einkaufen(also, das heisst nicht, dass ich seit den <a href="../other/aprikosen-und-weihnachten/">Aprico-Soldiers</a> niemer einkaufen war!), dann den Teig machen:</p>
<p><strong>Teig</strong></p>
<table style="height: 186px;" border="1" cellspacing="0" cellpadding="4" width="442">
<tbody>
<tr>
<td width="76" valign="top">5</td>
<td width="113" valign="top">Eier</td>
<td width="419" valign="top">Man tue (*hach*) die Eier in eine appropriate Schüssel schmeissen.</td>
</tr>
<tr>
<td width="76" valign="top">420g</td>
<td width="113" valign="top">Zucker</td>
<td width="419" valign="top">Man fülle den Zucker ebenfalls rein und mische dann solange, „bis die   Masse hell wird“.</td>
</tr>
<tr>
<td width="76" valign="top">3 – 4 TL</td>
<td width="113" valign="top">Vanillinzucker</td>
<td width="419" valign="top">Man füge bei.</td>
</tr>
<tr>
<td width="76" valign="top">3 – 4 EL</td>
<td width="113" valign="top">Kakaopulver</td>
<td width="419" valign="top">Ebenfalls. (Aus Erfahrung vielleicht noch 1-3 Löffel mehr).</td>
</tr>
<tr>
<td width="76" valign="top">5dl</td>
<td width="113" valign="top">Milch</td>
<td width="419" valign="top">Man rühre darunter.</td>
</tr>
<tr>
<td width="76" valign="top">500g</td>
<td width="113" valign="top">Mehl</td>
<td width="419" valign="top">Achtung, es stäubt! Am besten reinsieben.</td>
</tr>
<tr>
<td width="76" valign="top">3 – 4 TL</td>
<td width="113" valign="top">Backpulver</td>
<td width="419" valign="top">Beifügen.</td>
</tr>
<tr>
<td width="76" valign="top">330g</td>
<td width="113" valign="top">Margarine</td>
<td width="419" valign="top">Beifügen. Sie muss flüssig sein, aber schon etwas ausgekühlt!</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Den Teig schütte man nun in ein Blech, ausgelegt mit Backpapier, an den Rändern noch mit ein Bisschen Fett/Butter einstreichen, damits nachher besser wieder rauskommt.</p>
<p>Backen: Ungefähr 15min im schon vorgeheizten Ofen (ca. 473K) auf der untersten Rille backen lassen.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Tipps (aus eigener Erfahrung)</strong></p>
<p>- Man achte darauf, die Margarine schon früh aufzuwärmen, weil sie noch auskühlen muss. Wenn man eine Mikrowelle benützen kann, sollte man eine Abdeckung drauftun (*rolleyes*, ja) und keine metallenen oder goldenen Gefässe verwenden.</p>
<p>- Den Ofen am besten am Anfang schon vorheizen.</p>
<p>- Die Esslöffel sind die grossen, die Teelöffel die kleinen!</p>
<p>Nach dem Backen rausnehmen und Ofen ausschalten (wichtig!). Nach einer kleinen Abkühlung kann man ein anderes Blech zu Hilfe nehmen und das Biskuit dann da rein stürzen (damit man das Papier los ist), danach, je nach dem, welche Seite des Kuchens schöner ist, auf der Oberseite lassen oder zurückstürzen.</p>
<p><strong>Glasur</strong></p>
<table border="1" cellspacing="0" cellpadding="4">
<tbody>
<tr>
<td width="227" valign="top">330g</td>
<td width="227" valign="top">Puderzucker</td>
<td width="227" valign="top"></td>
</tr>
<tr>
<td width="227" valign="top">3 – 4 EL</td>
<td width="227" valign="top">Kakaopulver</td>
<td width="227" valign="top"></td>
</tr>
<tr>
<td width="227" valign="top">3 – 4 TL</td>
<td width="227" valign="top">Vanillinzucker</td>
<td width="227" valign="top">Man tue alles rein.</td>
</tr>
<tr>
<td width="227" valign="top">80g</td>
<td width="227" valign="top">Margarine</td>
<td width="227" valign="top">(wieder flüssig, ausgekühlt)</td>
</tr>
<tr>
<td width="227" valign="top">8 EL</td>
<td width="227" valign="top">Espresso/Kaffee</td>
<td width="227" valign="top">Auch kalt!</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><a href="http://www.akirablog.ch/wp-content/uploads/2010/04/glasur.jpg">Alles zusammenrühren</a>, den Kaffee vielleicht schon am Anfang der Prozedur machen, nicht in den Kühlschrank stellen, heisse Dinge sollte man da nicht reintun (wichtig!).</p>
<p>Nun kann man die Glasur auf den nur noch lauwarmen Kuchen drauf giessen und nach belieben verstreichen oder so.</p>
<p>Jetzt kommt noch eine Packung Kokosnuss-Raspel ins Spiel, den man nach Belieben auf der Glasur verteilen kann (solange diese noch feucht ist, sonst hält das nicht und es gibt eine Sauerei!).</p>
<div id="attachment_553" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://akirablog.ch/wp-content/uploads/2010/04/ende.jpg"><img class="size-medium wp-image-553" title="Endresultat" src="http://akirablog.ch/wp-content/uploads/2010/04/ende-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Endresultat, mmmh :)</p></div>
<p>Ich hab den Kuchen dann verteilt, und er kam nicht so schlecht an wie ich Angst hatte, er könnte. Hier noch ein grosses Dankeschön an Micha, der mir das Rezept bereitstellen konnte und noch den einen oder anderen Tipp gegeben hat. Liv, Adr, Sab, Car, deren Dad und Bro, meinem Dad möchte ich für das Kosten, Bewerten und Sein im offiziellen Testgremium der internationalen Kuchen-, Cake- und Frappé-Bewerter und Bewerterinnen (TIKCFB) (und ersteren vieren resp. teilweise sechsen für einen köstlichen Nachmittag bei Frappé und Kuchen ;)) und meiner Mom, die mir beim Zubereiten dieses für meine Verhältnisse recht grosse kulinarische Monument auch sehr geholfen hat, danken und nochmals danken.</p>
<p>Jup, kochen macht Spass, … hmm … ja, doch, machts :-)</p>
<p>Akira.</p>
<p>Angehängsel: Wer das Rezept noch ohne viel Text-Kram möchte, weil er/sie (GM?) es wirklich selber machen möchte, kann es <a href="http://akirablog.ch/wp-content/uploads/2010/08/Schokoladenwürfel-Rezept-normales-Blech.pdf">hier als PDF runterladen</a>. Es gab ja auch Leute, die die <a href="http://akirablog.ch/other/aprikosen-und-weihnachten/">Aprico-Soldiers</a> gemacht haben (!!), was ich übrigens ziemlich cool fand, darum hab ichs jetzt nochmals „rein“ geschrieben.</p>
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		</item>
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		<title>Der einen coolen Namen tragende Vulkan auf Island</title>
		<link>http://akirablog.ch/other/eyjafjallajokull/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Apr 2010 17:27:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Akira</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Da ich Vulkanismus und komplizierte Namen gleichwohl sehr interessant finde, schreib ich hier mal über was Wissenschaftliches; kein Garant, wie es rauskommt. Seit einigen Tagen tobt auf Island der „grässliche“ Vulkan, der fast den gesamten Flugverkehr lahmlegt und stinkt und eine Naturkatastrophe ist. Tote resp. Verunglückte durch diesen erneuten Zuschlag der Natur gabs bisher, soweit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da ich Vulkanismus und komplizierte Namen gleichwohl sehr interessant finde, schreib ich hier mal über was Wissenschaftliches; kein Garant, wie es rauskommt.</p>
<p>Seit einigen Tagen tobt auf Island der „grässliche“ Vulkan, der fast den gesamten Flugverkehr lahmlegt und stinkt und eine Naturkatastrophe ist. Tote resp. Verunglückte durch diesen erneuten Zuschlag der Natur gabs bisher, soweit ich weiss, keine.</p>
<p><span id="more-513"></span></p>
<p><strong>Eyjafjallajökull</strong></p>
<p>Erstmal zum Namen. Das Spassige ist ja, dass man in den Medien effektiv praktisch nur über den „Vulkan auf Island“, die „gigantische Aschewolke“ oder vom „Vulkan E.“ (Nachtrag: Der Blick schreibt, wie ich heute in der Volg gesehen habe, „Höllenwolke“!) spricht. Und wenn mal ein Name steht, dann oft im Kontext „Der Ausbruch des Eyjafjallajökull“ – aber wie verkehrt! Das erste Problem ist mal, dass 700 Millionen – 300.000 (Isländer) = 699.700.000 Leute in Europa, die kein Isländisch können, nicht wissen, dass Jökull zu Deutsch schlicht „Gletscher“ heisst. Und da der Gletscher <em>nicht</em> eine Eruption tut, kann auch nicht die Rede von „Der Ausbruch des Eyjafjalla<em>jökull</em> 2010“ sein. Vielmehr ist dies ja der Gletscher, unter dem der Vulkanberg liegt. (Ein „subglazialer Vulkan“, mehr dazu weiter unten) und ein Geltscher kann ja bekanntlich nicht wirklich &#8220;ausbrechen&#8221; (höchstens erbrechen?).</p>
<p>Zur weiteren Etymologie: Der Vulkan selbst hat eigentlich weniger einen Namen, eher ist es einfach der Berg, der einen Namen trägt. Eyja bedeutet simplerweise „Insel“ und steht sogar im Nominativ (genau, es gibt auch Kasus im Isländischen). Des weiteren heisst fjalla (Genitiv resp. ist möglicherweise ein Infix zu einer Art Assimilation) resp. fjall (Nominativ) Berg, so heisst der Mount Everest bei den Isländern halt „Everestfjall“ und ist 8850 „metrar“ hoch. Jökull zum Schluss heisst wie gesagt Gletscher.</p>
<p>Die Aussprache ist noch etwas vertrackter, ich habe in den Nachrichten bis heute noch keinen gehört, den Namen aussprechen. Wenn, dann vermutlich mit „deutscher“ Aussprache. Die Phonetik bei den Isländern ist nämlich ganz verrückt. Wenn sie ein doppel-l haben, wird der Laut, sofern es kein importiertes Fremdwort ist, zu einem explosiven Laut, das heisst man spricht es etwa wie ein &lt;dl&gt; oder &lt;tl&gt; aus. Vom &lt;u&gt; gibt es auch mehrere, nämlich ein &lt;u&gt; und ein &lt;ú&gt;. Das akzentuierte ist ein u wie in „G<strong>u</strong>tenachtgeschichte“, das andere ein deutsches &lt;ü&gt;.</p>
<p><span style="font-size: large;">&lt;Eyjafjatlajökütl&gt;</span></p>
<p>danke, lieber Nachrichtensprecher von heute Abend, bereite dich vor :-)</p>
<p>(Nachtrag 2: Im Japanischen (und im Russischen (und einigen anderen Sprachen)), die die ausländischen Wörter 1:1 phonetisch wiedergeben, sieht man recht gut, was gemeint ist: エ(e)イ(i)ヤ(ya)フィ(fi)ヤ(ya)ット(tto)ラ(ra/la)ヨー(yoo)ク(ku)ト(to)ル(ru/lu), EIYAFIYATTLAYOOKUTOLU -&gt; EIYAFIYATTLAYOKUTL. Mal die überflüssigen Konsonanten und Vokale weggelassen erkennt man die tl’s recht gut. Das u/ü-Problem konnte aber auch nicht befriedigend gelöst werden.)</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Funktionsweise</strong></p>
<p>Was ist ein <strong>Hotspot</strong>? Erstmal eine kleine Einführung in die Plattentektonik. Die Eurasische Platte (Europa und der grösste Teil von Russland) divergiert zur Nordamerikanischen Platte, das heisst, sie driften auseinander. So entsteht ein Spalt, bei dem Magma an die Oberfläche dringen kann und zu neuem „Boden“ wird. Es entsteht also neue Platte, wie am Fliessband. Der Vorgang heisst „Seafloor spreading“ und in unserem konkreten Fall entsteht der sogenannte „<a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/76/Mid-atlantic_ridge.jpg">Mittelatlantische Rücken</a>“ (das Bild kennt man in etwa).  An einer solchen Ritze im Gefüge der Platten hat es eine äusserst hohe vulkanische Aktivität, unter anderem auch eben diese Hotspots. Ein Hotspot ist eine heisse Quelle von Magma unter der Plattenschicht (Lithosphäre) und lässt sehr heisse Schmelze aufsteigen (je heisser, desto geringer die Dichte, desto besser steigt es auf). Die Platten können sich jetzt oberhalb weiterbewegen, der Hotspot bleibt allerdings fix. So entstehen Vulkane am laufenden Band.</p>
<p>Der Clou ist nun, dass Island der einzige grössere Ort ist, an dem der Mittelatlantische Rücken an die Oberfläche kommt und es einen Hotspot drunter hat.<strong> </strong></p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 389px"><strong><strong><img title="Hotspot Grafik" src="http://oceanexplorer.noaa.gov/explorations/03mountains/background/geology/media/chain_600.jpg" alt="Hotspot Grafik" width="379" height="290" /></strong></strong><p class="wp-caption-text">Hotspot bei Hawaii. Quelle: http://oceanexplorer.noaa.gov/</p></div>
<p><strong> </strong></p>
<p>Ein <strong>subglazialer Vulkan</strong> ist ein nicht so schwierig zu erklärendes Phänomen. Sub, unter, glazial, glacies, Glace, Eis. Der Vulkan liegt einfach unter einer dicken Eisschicht. Wenn nun Lava ausströmt schmilzt das Eis oben weg und es gibt eine Vertiefung. Irgendwann wird es immer dünner, kracht zusammen und wir haben den Salat. Denn das kalte Wasser des Eises und die Lava mögen sich nicht, zweiteres erstarrt schockartig, ersteres verdampft blitzschnell; dabei gibt es einen Knall und eine grosse Explosion, ein riesiger Haufen Asche und Gase werden rausgeschleudert und verstopfen gerne Flugzeugtriebwerke und behindern Atemwege. Das liegt in der Natur der Sache.</p>
<p>Eine Gefahr besteht aber weniger in der Eruption selbst, sondern aus dem Schmelzwasser. Denn in der Entstehungsphase der Eruption wird extrem viel Wasser geschmolzen und bleibt unter der Eisschicht. Irgendwann kommt eine grosse Masse aus Schlamm und Wasser und Asche und so raus und ist reichlich unlustig für Umstehenden respektive stürzt sich verhängnisvoll ins Vulkantale.</p>
<p>Des Weiteren ist ja der ganze Flugverkehr lahmgelegt, Asche kommt runter und Island verdient Geld mit den Touristen &#8211; das wäre dann eher ein Blogeintrag bei einem Wirtschaftsheini, der ich leider nicht bin. Was ich noch anmerken kann ist, dass die Gefahr wohl nicht ausgestanden ist, denn neben dem Eyjafjalla Vulkan liegt ein zweiter, grösserer, der Katla. In der Regel brach der Katla immer kurz (für geologische Zeiträume) nach dem Eyjafjalla aus. Nur, wie gesagt, ist dieser gefährlicher und es müssten diverse Dörfer evakuiert werden und das eingenommene Touristengeld ginge wieder flöten (haha, &#8220;flöten&#8221;). Termin Katla: 2010/2011. (Oder 2012 und er explodiert förmlich und zapft die gesamte Flüssigkeit im Erdinnern an und pumpt alles in die Atmosphäre und wir sterben alle daran und 2012 ist doch wahr (was ich natürlich nie in Frage stellen würde &#8230;)).</p>
<p>Ju, soweit so gut. Ich bin mal gespannt, wie es weiter geht mit der Asche.</p>
<p>Bis dahin, ferien-reiche Grüsse, geniessen Sie es ;-)</p>
<p>Akira.</p>
<p>Kurzes aber cooles Video:<a href="http://www.youtube.com/watch?v=qVWiL7yzIvI"></p>
<p>http://www.youtube.com/watch?v=qVWiL7yzIvI</a></p>
<p>und: wow<a href="http://antwrp.gsfc.nasa.gov/apod/image/1004/icevolcano_fulle_big.jpg"></p>
<p>http://antwrp.gsfc.nasa.gov/apod/image/1004/icevolcano_fulle_big.jpg</a></p>
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		<title>Man tanzt.</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 19:55:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Akira</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war ein Ball. Und nur dass es gerade klar ist, Ball kommt nicht von Ball sondern von lateinisch „ballare“, tanzen, und es war spassig. Aber wie und warum das Ganze, vornehm in Kleidung geworfen, des Mondes Willen oder nicht? Kantiball 2010.</p>
<p><span id="more-506"></span></p>
<p>Als ich meinen Kittel aus dem Schrank nahm, ein schönes Hemd zurechtlegte und die Hosen auf Lochlosigkeit prüfte dachte ich wieder mal, wie einfach es Männer doch haben, wenn es um Kleidung geht. Dresscode war in etwa „festlich elegant“. Das heisst für mich ja nichts weiter als einen Anzug. Für unsere Pendants, den Frauen, müsste das ja schon schwieriger sein, was ich mir dann auch noch bestätigen liess resp. sogar noch dazu erfuhr, dass selbst das Haar stimmen muss, woran ich irgendwie bis am Abend vorher noch gar nicht gedacht hatte, als Kurzhaarträger, und freute mich erneut, dass es so einfach ist für mich, als Nichtmodepapst, lernte aber auch, dass sich gewisse Leute scheinbar schon lange darauf, also den Anlass, vorbereitet hatten betreffend Kleidung etc., aber es doch immer noch manche Knackpunkte (w.g. Frisur) gäbe, ganz zum Unmute derjenigen (Gen.) Schlafes.</p>
<p>(P.S.: Aber ich muss sagen, es hat sich gelohnt, die Damen sahen sehr hübsch aus, Kompliment :))</p>
<p>(Leider gibt’s kein Foto). Jesses Maria hab ich mich gefreut, als ich das Tenue „tenierte“, also trug. „Chick“, dachte ich ziemlich narzisstisch, und machte mich auf den Weg. Beim Bahnhof trifft man ein gleichsamer Kitteltragender, eine Station weiter nimmt die Durchsetzung des Umweltpersonals mit Fräcken zu, weiters noch mehr, bis es eine gar homogene Masse aus „schwarzen Herren“ (dyk? Graue Herren, Momo) war und sich langsam in Richtung Ballsaal dislozierte. Die Menge verflüchtigte sich dann schnell mal im grossen Areal, gut, wir waren auch schon um 20.00 Uhr da; ist ja peinlich so früh zu kommen …</p>
<p>Schön, ein Cüpli für gratis, trotzdem kaum jemand da, den man kennt, der Anlass ward überschwemmt von Fremden, unsere Kameraden waren wohl zu gut, einmal im Jahr schön gekleidet herumzustehen, das „oh-ich-hab-kein-Geld-und-der-Eintritt-ist-teuer“-Argument zieht da jedenfalls nicht. Nun gut, wir marschieren halt zu dritt in der Gegend rum, zumindest bis die Vorband vom Hauptakt kommt. Allesamt mehr oder weniger Bekannte von uns, geht man natürlich unterstützen. Opportunistischerweise spielen sie verspätet, da die Halle noch fast leer ist. Aber es war grausam: Mit einem Mischer der Spezies Tomatenohr und Fortuna alles andere auf ihrer „Saite“ gab es schon bald die ersten Missgeschicke: Die Drums und Gesang zu leise abgemischt, Gitarre fast ohne Tone und den Lautstärkeregler auf 20% unten. Dann reisst eine Gitarrensaite, oh Herrgott, ich dachte einfach, möge es enden, es war so undankbar. Gen Ende heiterte es dann ein wenig auf, aber immer noch vor einer leeren Halle, ihrer fast nicht würdig. Das war schade.</p>
<p>Erneut spassig wird es dann eine halbe Stunde später, als eine fast zehnköpfige Coverband namens Mr. Ray’s Class auftritt. Es werden die 70’ und die 80’ durchgekaut, allesamt coole Titel, von YMCA bis Everybody needs somebody war alles da … und wir haben getanzt – oder zumindest so getan als ob. In einer ziemlich bewegten Meute von gehenden Anzügen und wandelnden Cocktails bewegt man sich im Rhythmus der geklimperten Musik. Hier ein Schritt, da ein Schritt, rauf, runter (hach, da kommt mir Mom, in den Sinn; „Stefan, komm, wir lernen tanzen.“) und so weiter. Ich denke, man hat mich nicht gesehen, zu dicht die Umschar.</p>
<p>Es gibt dann noch die einen oder anderen Misère, einen Umschwung der Musik um 01.30 Uhr und ich bekomme Komplexe von ebenjener. Bass auf der höchsten Stufe wird ein Charts-Techno-Dance-was-weiss-ich-elektronische-Musik gespielt, die ich personellement nicht so mag … wir gingen dann mal an die Frische und wollten so gegen halb 3 gehen. Leider war dann der Shuttle-Bus ausgefallen und wir gingen wieder rein, zur diesmal in die Atzen-Musik (geht’s schlimmer?) durchflutete Halle, mussten nochmals eine Dreiviertelstunde warten, niemand war mehr da, ich verlor meine Crew, es ward Zeit und ich fiel erneut in ein Dilemma, weil ich sterben würde, wenn sie ohne mich gingen und ich nicht mehr nach Hause käme und setze mich noch zu ein paaren die ich dann doch noch ein bisschen kannte, sah dann aber wieder ein Fragment meiner Freunde, verabschiedete mich rasch und rannte hinterher, den Bus erwischend, jedoch dann auf halber Strecke, dort wo wir umsteigen müssen auf non-Shuttle-Bus, nochmals 45min wartend, weil wir den letzten Anschluss verpasst hatten und als er dann kam, mussten wir nochmals einen anderen Anschluss abwarten und hatten nochmals 20min zu viel und froren und froren und hungerten und waren dann etwa um halb 5 im Wohlvertrauten.</p>
<p>Dementsprechend bin ich müde jetzt, von daher, verzeiht die Unkomplexheit. ;)</p>
<p>Akira.</p>
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		<title>Romeo und seine Julia</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 16:36:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Akira</dc:creator>
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		<description><![CDATA[… nicht nur einmal, nein zweimal anders. Sozusagen sehr umwerfend; nein, was red ich, geradezu 27 exorbitant. Die Theatergruppe tat ein, jawohl, Theater. Gut … „tun“ ist untertrieben, inszenieren wohl auch fast – die letzten zwei, drei, vier, fünf Wochen hört man ja nichts anderes mehr, als Romeo, Rolf und Julia, Proben und, i wo [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>… nicht nur einmal, nein zweimal anders. Sozusagen sehr umwerfend; nein, was red ich, geradezu 27 exorbitant.</p>
<p><span id="more-500"></span></p>
<p>Die Theatergruppe tat ein, jawohl, Theater. Gut … „tun“ ist untertrieben, inszenieren wohl auch fast – die letzten zwei, drei, vier, fünf Wochen hört man ja nichts anderes mehr, als Romeo, Rolf und Julia, Proben und, i wo auch, natürlich Kaffee. Nicht zu übersehen die Absperrbänder, die ihre Hängenden Gärten von Ba…arau inszenieren, als Dekoration versteht sich, ganz zum Verdruss der Zweimetermenschen. Seit Neuestem steht nun auch ein Setzkasten Sitzplätze im Foyer, die Bühne ist die Bühne ist die Bühne, wie Trudi es zu sagen gepflegt hätte.</p>
<p>Es ist Freitagabend. Nun geht es aber langsam zur Sache, nachdem er verschlungen hatte die kleine Made ohne Gnade, schade, ich mein wir und ein Nachtessen, gings ab in die Vorstellung, genau, 19:30 Uhr, man hat schon die Tickets resp. die Sticker, auf welchen Romeo, der eigentlich Rolf heisst, (oder Julia) steht und beginnt sich auf das Kommende einzustimmen, als es auf einmal stante pede dunkel wird und irgendwer dahinten herkommt und „im Aargau sind zwöi Liebi“ (welch grandiose Ironie übrigens) summt, im Bademantel, und aussieht wie Herr S. – oder Moment, es IST ja Herr S. – daherkommt und den Abwart spielt (er spielt, was er ist – wie toll ist das denn?), das Licht angeht und man die Bühne zu sehen beginnt, tut ebendies auch das Spiel, auf welches wir uns nun schon so lange vorgefreut hatten.</p>
<p>Gestreckte Haare, Augenringe, T-Shirts und Shakespeare. Ein armer Rolf und noch ärmere Julia entzweit durch die rivalisierenden Gruppen – eine urkomische und ebenfalls traurige Situation. Ich fands dadurch recht umwerfend, dass es einerseits, hauptsächlich, zum lachen war, aber die romantische und doch teilweise traurige Grundstimmung beibehalten war. Das Ende könnte eins zu eins aus Brechts Werk stammen und verkörpert eigentlich den gesamten Positivismus der Theater Kompanie. Trotz hervorragend inszenierten Scheren (Tibor) in Köpfen und skurrilen Verrücktheiten (umwerfend: Dr. Laurenz (das Barhockerraumschiff war überwältigend) und „Detlef“) Gesangseinlagen (wow, da können Leute ja singen, von denen ichs nicht im Geringsten erwartet hätte … R?) und Tanz- und/oder Musikeinlagen, war … oder nein, nicht konzessiv, kausal: wegen all diesen Punkten, war die Vorstellung ein absolutes Theater vom Feinsten.</p>
<p>Danke den Schauspielern und dem Staff, ihr wart praktisch durchs Band grossartig; eine Empfehlung an jeden, der noch in der Nähe ist.</p>
<p>Joa, und wirklich, es ist nicht einfach, wie schon gesagt, ein „super gemacht“, wie man es zu jedem sagt, der sich zumindest traut vor Leuten etwas vorzutragen, nein, sondern es war wirklich „breathtakingly overwhelming“.</p>
<p>Adé<em>mersi.</em></p>
<p><a href="http://nksa.ch/julia/">http://nksa.ch/julia/</a></p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 234px"><img title="Romeon und Julia" src="http://nksa.ch/julia/images/flyer-v.gif" alt="Romeon und Julia" width="224" height="315" /><p class="wp-caption-text">Romeon und Julia</p></div>
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		<title>Die Mensa, ein Grund!</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 14:26:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Akira</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Man lästert, man flucht, jeder verdammt sie, kalorienvoll und bösartig, tote Tiere und auch Fische, Pizzas und Fladen, Zöpfli mit Ei oder Tyrotessinerli, in der Pause auf eine Milchschnitte oder ein Schoggigepfeli, Salate hier, Salate dort, teuer und erbarmungslos? Grauenvoll mag sie manchmal sein, … aber wer vermisst sie nicht? Draussen vor der Vitrine tummeln [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man lästert, man flucht, jeder verdammt sie, kalorienvoll und bösartig, tote Tiere und auch Fische, Pizzas und Fladen, Zöpfli mit Ei oder Tyrotessinerli, in der Pause auf eine Milchschnitte oder ein Schoggigepfeli, Salate hier, Salate dort, teuer und erbarmungslos? Grauenvoll mag sie manchmal sein, … aber wer vermisst sie nicht?</p>
<p><span id="more-491"></span></p>
<p>Draussen vor der Vitrine tummeln sich um 12:05 Uhr die Leute … was gibt’s heute? Pazifischer Fisch aus Deutschland? Kackiges Gemüse? Fladen? Ja herrlich, diese Fladen. Wochenrückblick par excellence, Montag Tomatensalat, Dienstag Tomatensauce auf den Teigwaren und donnerstags sind die Tomaten im Fladen, zusammen mit dem ganzen anderen Rest der Woche … ja, vielleicht hatte es mal in deinem ein Stück Spargelblätzli (lebe jeden (Vormit)Tag, als seis dein Letzter!). Aber … ah, nein, Donnerstag ist ja Pizzatag! Eine Hawaii für mich, vielleicht noch ein Elvis-Eistee oder gar ein SV Hausgemachter? An der Kasse geht’s erstaunlich schnell vorwärts. Klar: Frau S. „Bazelifrau“ B. kassiert – schneller als man schöpfen kann, geschweige denn noch ein Zöpfli aus dem Regal zu nehmen.</p>
<p>&#8212;</p>
<p>„Einmal Tagesteller, bitte“</p>
<p>„Und Sie?“</p>
<p>„Ja, eben, ein Tagesteller“</p>
<p>„mit oder ohne Käse?“</p>
<p>„ohne bitte“</p>
<p>„Und Sie?“</p>
<p>„*grml, ein drittes Mal ignoriert sie mich nicht!* <em>Hallo</em>! Ohne Käse, hier bitte!“</p>
<p>„Ahja, hier.“</p>
<p>Schlussendlich hatte es Gemüse anstatt Salat drauf und Käse anstatt kein Käse … unglaublich.</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Wem das Essen zu sehr wider ist, kann sich ja auch noch an einem Sandwich gütlich tun. Ob ein Tyrotessinerli oder ein Zöpfli mit Ei, ab 3.90 CHF bist du dabei, hast zwar nicht genug, aber was solls … allenfalls noch ein Gang am überteuren Salatbuffet vorbei, von dem sich die Lehrer teilweise mit nicht genug gehäuften Tellern wieder wegbewegen können.</p>
<p>Jaja, die Mensa. Wo wären wir heute ohne sie? Sie ist doch ein guter Grund, sich auf morgen zu freuen, ansonsten gibt’s ja noch den Sportunterricht, die Prüfungen, das Frühaufstehen und eine ganze Palette weiterer nicht reizvollen Gründen für Montag – aber Positives gibt’s mehr, oder? Und seis nur drum, die Leute wieder zu sehen ;)</p>
<p>Bis morgen, erst auf 9:30, hurra (alles ist super, alles ist wunderbar)!</p>
<p>S.</p>
<p>P.S.: Mensaessen? MENSAESSEN!? Die ganze Schule riecht doch nach Mensaessen, das ist doch nicht die Wendla!</p>
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		<title>Gaga&#8217;s Traum</title>
		<link>http://akirablog.ch/reviews/gagas-traum/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 18:25:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Akira</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine „Abhandlung“ über diese, die dem Wahnsinn verfallen scheint, über jene, deren Kleidermode überaus unserer Zeit vorauseilt, … was soll man denn von Lady Gaga halten? Als Stefani Joanne Angelina Germanotta (also vor allem Germanotta hat’s ja grausam in sich!) eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand sie sich in ihrem Bett zu einem ungeheuren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--  /* Font Definitions */  @font-face 	{font-family:"MS Mincho"; 	panose-1:2 2 6 9 4 2 5 8 3 4; 	mso-font-alt:"ＭＳ 明朝"; 	mso-font-charset:128; 	mso-generic-font-family:modern; 	mso-font-pitch:fixed; 	mso-font-signature:-1610612033 1757936891 16 0 131231 0;} @font-face 	{font-family:Calibri; 	panose-1:2 15 5 2 2 2 4 3 2 4; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:swiss; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:-1610611985 1073750139 0 0 159 0;} @font-face 	{font-family:"\@MS Mincho"; 	panose-1:2 2 6 9 4 2 5 8 3 4; 	mso-font-charset:128; 	mso-generic-font-family:modern; 	mso-font-pitch:fixed; 	mso-font-signature:-1610612033 1757936891 16 0 131231 0;}  /* Style Definitions */  p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-font-family:"MS Mincho";} a:link, span.MsoHyperlink 	{color:blue; 	text-decoration:underline; 	text-underline:single;} a:visited, span.MsoHyperlinkFollowed 	{color:purple; 	text-decoration:underline; 	text-underline:single;} @page Section1 	{size:595.3pt 841.9pt; 	margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt; 	mso-header-margin:35.4pt; 	mso-footer-margin:35.4pt; 	mso-paper-source:0;} div.Section1 	{page:Sect<br-->Eine „Abhandlung“ über diese, die dem Wahnsinn verfallen scheint, über jene, deren Kleidermode überaus unserer Zeit vorauseilt, … was soll man denn von Lady Gaga halten?</p>
<p><span id="more-482"></span></p>
<p>Als Stefani Joanne Angelina Germanotta (also vor allem Germanotta hat’s ja grausam in sich!) eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand sie sich in ihrem Bett zu einem ungeheuren … Willen &#8211; … getrieben: Ja, sie wollte Popsängerin werden. Als sie sprechen konnte, schrie sie: Ich will aber kein Mensch sein … wenn man lange genug ins Monster hineinblickt, sollte man zusehen, dass man nichts selbst wird, nicht wie das Monster, das wäre ja jenseits von Gut und Böse! Ja, mein eigentlich Element …?</p>
<p>Ich hab mir eben das Video „Bad Romance“ (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=qrO4YZeyl0I">http://www.youtube.com/watch?v=qrO4YZeyl0I</a>)  angeschaut. Die ganzen 5 Minuten lang auf dies gehörige Schauspiel, sich mir auf dem Bildschirm bietend, geschaut und analysiert. Die Konklusion respektive meine ersten 3 Gedanken: Hmm. Quoi? Haha! … Ich frag mich, was das Ganze soll und ich frag mich, ob Lady Gaga ein Genie ist, jawohl, ein Genie.</p>
<p>Ich mein, das Video hat 100 Millionen Views, „Tendenz steigend“ und sie hat schon Preise abgeräumt, etwas Unfassbares. Aber wer schaut sich das an? Ich mein: Wo man hinkommt, sagen die Leute, wie „grausig“ sie sei, denken, dass sie „transvestitig“ ist, oder „nein danke“ oder „eh … what“ oder „Outfit“ (FB lässt grüssen). Aber doch ist sie erfolgreich? Wenn ich jeden Tag in mit Wachsmalkreiden bemalte Papiertütchen gekleidet aus dem Hause ginge, würden die Leute auch gaffen, oder Perücken auf dem Rücken trüge oder so täte, als sei ich eine Frau resp. die Allgemeinheit in eben jenem Ungewissen liesse, ob ich denn eine sei – resp. ein Mann. (Man beachte den Konjunktiv). Entweder gibt&#8217;s effektiv nur eine kleine Fellowship of the Gaga, dafür sehr eingefleischt (means: sie kaufen Alben jeweils für 15 Personen, anstatt nur für sich …) oder aber sie hat viele Millionen Fans, die sich aber nicht zu outen getraut haben :)</p>
<div id="attachment_486" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://akirablog.ch/wp-content/uploads/2010/02/Gaga_Badromance.jpg"><img class="size-medium wp-image-486" title="Lady Gaga - Bad Romance" src="http://akirablog.ch/wp-content/uploads/2010/02/Gaga_Badromance-300x205.jpg" alt="" width="300" height="205" /></a><p class="wp-caption-text">Lady Gaga - Bad Romance</p></div>
<p>So, inzwischen hab ich mir das Video nochmals reingezogen. Jetzt kams mir doch schon beträchtlich länger vor … suspekt! Jedenfalls hab ich die Tenues gezählt. Wenn ich mich nicht verschaut habe, waren es 13 oder 14 verschiedene Aufmachungen, die sie für den Clip anhatte … und zwar nicht einfach eine Bluse (oder so), nein, von ganzen Gestellkonstrukten umwunden werdend* (3:23min), im Eisprinzessinnenlatexkleidchen durch die Gegend hüpfend (1:45min) oder anderes, lauter Undefiniertes (beispielsweise 3:30min).</p>
<p>&lt;!&#8211; Skip</p>
<p>*umwunden werdend (Zu diesem Konstrukt: Das war eine Geburt. Was liegt vor? „Umwinden“ – eh schon ein komisches Wort. Sicher mal aktiv und ein Infinitiv. In der 3. Person dann „Germanotta umwindet“. Was ist nun das Partizip II (- also Perfekt von mir aus -) dieses Wortes, damit wir die Passiv-Form bilden können? Im Schweizerdeutschen „umwonden“, Deutsch allerdings „umwunden“, die Spule ist umwunden. Nun kommt der Konflikt. Dass Lady Gaga nun mal umwunden wird, also Passiv, dies aber im Begriff ist zu tun, also quasi ein Continuous, müssen wir im Deutschen mit dem Kunstgriff „Partizip I“ lösen. (Bsp: Bellen -&gt; bellend: Bellend sang sie „Bad Romance“, hier KEIN Attributiv sondern Participium coniunctum resp. depiktives Prädikativum) Nun hat dieses Partizip I auch den Namen Partizip Präsens und wie um Himmels Willen können wir Präsens und Perfekt fusionieren? Partizip 3? Hallo? Nein. Vielleicht, indem wir einfach das Hilfsverb „werden“ in das eine Gefüge und das zu flektierende Wort „umwinden“ in das andere tun. „<strong>Umwunden werdend</strong>.“ Tönt komisch, ist auch so, aber die wahrscheinlich einzige Möglichkeit, wie man das hierzulande ausdrücken kann … ich sags ja nicht oft genug: Wie beschränkt die deutsche Sprache doch ist …</p>
<p>-&gt; Umwunden werdend beschreibt den Vorgang vom umwunden werden.)</p>
<p>Skip&#8211;&gt;</p>
<p>Irgendwodurch muss es doch noch einen ganzen Haufen Fans geben, die versteckt in ihrem Kämmerchen solche Videos schauen ;-)</p>
<p>Des Weiteren: Vor 50 Jahren, als die Beatles in ihren Kinderschuhen standen: IMMER ein riesiges Gekreische (e.g. Tokyo Hotel?), Millionen von verkauften Platten (Lady Gaga?) und, und, und. Und? Und heute? Heute gelten sie als die Besten und Grössten und alles was von heute kommt ist kackige Kacke … okay, vielleicht nicht so übertrieben, aber es hat gewisse Tendenzen (2). Ist es möglich, dass wir in 50 Jahren dasselbe mit Mma. Gaga haben? Analog: „Damals hatten wir alle lange Haare und fanden diese alten Rockbands die „Lässigsten““ &lt;-&gt; „Damals zogen wir uns komisch an und fanden diese Verrückten, e.g. (2) Lady Gaga, die „Geilsten““ -&gt; jeweilige Reaktion „Müdes Lächeln“.</p>
<p>Nein, ich verteidige sie nicht, ich greif sie aber auch nicht an. Mir gefällt ihre Musik nicht besonders (es gibt Schlimmeres, ja, aber trotzdem mehr Besseres ;)) und anschauen tu ich sie auch nicht länger als 3.141 Sekunden (wobei ich mir gerade denke: Wenn sie mir auf der Strasse begegnen würde, *normal* (ui, gefährlich relatives Wort … („normal“ im Sinne von: das was 50% der Westeuropäischen Gesellschaft trägt, so was in dem Stil)) angezogen, glaube ich nicht, dass ich sie erkennen würde – tja, wer würde das schon? So verkleidet wie sie jeweils ja eben rumgeht) … mhm, ich schäme mich ja sooo … ^__^°</p>
<p>Gut ein wenig despektierlich, aber vor was haben wir, wir von der heutigen Jugend, denn schon Respekt. Wir sind ja alle gleich; fast wie Lady Gaga, nur individueller. Haha!</p>
<p>Gagakira.</p>
<p>P.S.: Outet sich noch wer anders über „Fräulein Germanotta“? Es nähm mi no wonder :)</p>
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		<title>One:Zero</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 20:48:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Akira</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Reaction time &#8230; Chemistry? Physics? Psychology? &#8230; or the impact of a wit? The guy at the left is probably the target of this (maybe dirty?) joke &#8230; &#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Reaction time &#8230; Chemistry? Physics? Psychology?</p>
<p>&#8230; or the impact of a wit?</p>
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<div id="attachment_470" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><a href="http://akirablog.ch/wp-content/uploads/2010/01/haha.png"><img class="size-full wp-image-470" title="Reaktionszeit" src="http://akirablog.ch/wp-content/uploads/2010/01/haha.png" alt="" width="400" height="264" /></a><p class="wp-caption-text">Reaction time of a joke.</p></div>
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<p style="text-align: left;">The guy at the left is probably the target of this (maybe dirty?) joke &#8230;</p>
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<div id="attachment_478" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://akirablog.ch/wp-content/uploads/2010/01/Ich-bin-schön.png"><img class="size-medium wp-image-478" title="You failed!" src="http://akirablog.ch/wp-content/uploads/2010/01/Ich-bin-schön-300x261.png" alt="" width="300" height="261" /></a><p class="wp-caption-text">did he?</p></div>
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		<title>Über Sport … und so</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 18:38:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Akira</dc:creator>
				<category><![CDATA[!NKSA]]></category>
		<category><![CDATA[Event]]></category>
		<category><![CDATA[Mord]]></category>
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		<description><![CDATA[Man hatte den Spieltag. Welch blasphemischer Terminus für dieses doch fast unredlich, indelikate (undelikate) Festival der Bewegung, des Sports und des Spiels. Ja, ich komm mir fast vor wie zu alten Zeiten (also … sehr alt, nicht so was wie „gestern“), zu Zeiten von panis et circenses, Brot und Spiele. Nur ist es hier wohl [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man hatte den Spieltag. Welch blasphemischer Terminus für dieses doch fast unredlich, indelikate (undelikate) Festival der Bewegung, des Sports und des Spiels. Ja, ich komm mir fast vor wie zu alten Zeiten (also … sehr alt, nicht so was wie „gestern“), zu Zeiten von panis et circenses, Brot und Spiele. Nur ist es hier wohl eher panis cum circenses, Brot MIT Spielen, das Spiel selbst als Mittel zu Zweck der Unterdrückung, des Verdrusses und der Milderung des Pöbels Zorn! Zorn! Ja, gegen was denn? Ahja, gegen die Spiele … ;-)</p>
<p><span id="more-464"></span></p>
<p>Wie gesagt, wir hatten Spieltag … und wir spielten Volleyball. Volleyball? Joa; und das komische ist ja noch, dass es eigentlich Spass macht … eigentlich, im Prinzip, mehrheitlich, ja, aber heute?</p>
<p>Wir trafen uns um die Mittagsstunden zur Turnhalle (und schliefen des Morgens (wohl) aus (… ich jedenfalls bestimmt)) und meldeten uns fürs Spiel. Mit Michael A. Jackson als Spielpartner konnten wir nur gewinnen, beflügelt durch extrinsische Inhärenz, die gnadenlose Ballungskraft der in uns innewohnenden Kräfte, Mächte und sonstigen Säften, zu schleudern auf des Gegners Haupte, verfrachtet und übertragen durch Ball und Netz, zu Gegners Verderben … respektive Verlust von Spielpunkten. Soweit so gut. Leider waren wir am Anfang irgendwie nicht so im Saft (wenn wir ja schon dabei sind ;D) und verloren die ersten beiden Spiele gleich … merde alors! Was war bloss los?</p>
<p>Acht Gruppe kämpften ums nackte Überleben, wir liessen und keinen Bären aufbinden und sägten uns somit also auch nicht den eigenen Ast ab. Trotzdem mussten wir, um es durch die Blume zu sagen, den Gang nach Canossa machen, … unter dem Damoklesschwert … nun aber genug der Haarspalterei, kommen wir zum Geschehen.</p>
<p>Die nächste Gruppe war irgendwodurch demotiviert, um es gelinde auszudrücken. Man sah ihnen den wohl fast kolossalen Anschiss förmlich an (drsh) – und so spielten sie denn auch. Es hat keinen Spass gemacht, keine Freude, keine Kekse, nichts, einfach verloren (also <em>sie</em> haben verloren, hain) und nachher gleich nochmals so eine Gruppe. Schlussendlich hatten alle unseren Infcömlerchen gleich viele Punkte und die Differenzen entschieden. Und ebendiese entschieden gegen uns, das Orkrakel war gegen uns; wir kamen in die Absteigergruppe, was bedeutete, dass wir fett nochmals gegen <em>beide</em> diese motivierten Gruppen „kämpfen“ konnten. *rolleyes*</p>
<p><strong>Über Sport</strong></p>
<p>Sport ist Mord, isn’t it? Ich bin zwar noch selten dran gestorben, dafür schon mehrmals im kleineren Rahmen annäherungsweise.</p>
<p>Grosse modo mache ich eigentlich gerne irgendwelche Sportarten, nur nicht exzessiv. Ich spiele weder im Verein noch sonst „freiwillig“. Schulsport ist meine grosse Leidenschaft (Leidenschaft, die Leiden schafft) und wird sie vorläufig auch bleiben. Solange es Spass macht und man nicht gerade gegen den halben Fussballclub spielt (hartes Los in der Schule damals, hach, immer als letzter gewählt zu werden war schon hart … haha, nein Scherz ;D).</p>
<p>Allerdings geht es mir gehörig auf den Senkel (auf den Senkel gehen, Manometer (Manometer!)), wenn man nicht „anständig“ spiel. Wenn jemand einfach schlecht ist, ist das das eine, sofern aber die Kontrahenten nur mit exponentiell niedrigem Elan sich zu schlagen wissen, lässt das den Spassfaktor auch gegen Null konvergieren, kurz: es ist Kacke.</p>
<p>Ich hoffe, die meisten hatten einen coolen Spieltag, ihr habt euch richtig schön ausgetobt und genosst den freien Morgen. Ich werde auch den morgigen geniessen, 2h später Schule, und wünsche somit noch einen schönen Abend &#8230; bis zum nächsten Event: <a href="http://akirablog.ch/nksa/polygame-und-sportive/">PGuS 2010</a> ;-)</p>
<p>Akira.</p>
<p>Wirkliches P.S.: Es nähme mich noch wunder, was für eine Sportart DU spielst, und weshalb :)</p>
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