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	<title>Kommentare zu: Man tanzt.</title>
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	<description>Die Welt aus der Sicht der Nussschale.</description>
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		<title>Von: Salvador</title>
		<link>http://akirablog.ch/nksa/man-tanzt/comment-page-1/#comment-337</link>
		<dc:creator>Salvador</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 16:13:44 +0000</pubDate>
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		<description>Leider bringe ich im Moment gerade kein anderes Argument neben den Finanzen zu stande. Vielleicht ist es aber, um nochmal in diese Ecke zu flüchten, gerade das Unverständnis darüber, wie teuer so ein Abend werden kann, obwohl es eine &quot;Schulveranstaltung&quot; (eigentlich ja nicht, aber die Nomenklatur lässt halt einfach den Rückschluss zu) sein sollte. Wir sind Schüler, wir wollen keine 30 Fr. (waren es nicht 25 im Vorverkauf und 30 an der Abendkasse) für einen Eintritt ausgeben! Ich wiederhole mich.

Nun ja, man darf den Ball vielleicht nicht direkt mit deinem Galaabend gleichstellen, da er weder einem speziell feierlichen Anlass zu Grunde liegt, noch von mehr als einem guten Drittel als &quot;absolutes Muss&quot; bezeichnet wird. Viele denken wie ich und sehen im Kantiball vielleicht eine spassige Möglichkeit den Samstagabend zu verbringen, nicht aber einen wichtigen Anlass oder etwas in dieser Richtung. Und den spassigen Abend kann man auch billiger mit gleich aufregenden jubilären Ereignissen verbringen. 

Nichtsdestotrotz, Stefan, ich wusste nicht einmal, dass irgendwer aus unserer Klasse hingeht. Hätet ich gewusst, dass ich dort nicht ganz verloren und alleine zwischen vereinbarten Verabredungen stehe, so wäre mein (Vor-)Urteil dem Ball gegenüber vielleicht anders ausgefallen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Leider bringe ich im Moment gerade kein anderes Argument neben den Finanzen zu stande. Vielleicht ist es aber, um nochmal in diese Ecke zu flüchten, gerade das Unverständnis darüber, wie teuer so ein Abend werden kann, obwohl es eine &#8220;Schulveranstaltung&#8221; (eigentlich ja nicht, aber die Nomenklatur lässt halt einfach den Rückschluss zu) sein sollte. Wir sind Schüler, wir wollen keine 30 Fr. (waren es nicht 25 im Vorverkauf und 30 an der Abendkasse) für einen Eintritt ausgeben! Ich wiederhole mich.</p>
<p>Nun ja, man darf den Ball vielleicht nicht direkt mit deinem Galaabend gleichstellen, da er weder einem speziell feierlichen Anlass zu Grunde liegt, noch von mehr als einem guten Drittel als &#8220;absolutes Muss&#8221; bezeichnet wird. Viele denken wie ich und sehen im Kantiball vielleicht eine spassige Möglichkeit den Samstagabend zu verbringen, nicht aber einen wichtigen Anlass oder etwas in dieser Richtung. Und den spassigen Abend kann man auch billiger mit gleich aufregenden jubilären Ereignissen verbringen. </p>
<p>Nichtsdestotrotz, Stefan, ich wusste nicht einmal, dass irgendwer aus unserer Klasse hingeht. Hätet ich gewusst, dass ich dort nicht ganz verloren und alleine zwischen vereinbarten Verabredungen stehe, so wäre mein (Vor-)Urteil dem Ball gegenüber vielleicht anders ausgefallen.</p>
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		<title>Von: feha</title>
		<link>http://akirablog.ch/nksa/man-tanzt/comment-page-1/#comment-336</link>
		<dc:creator>feha</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 20:51:41 +0000</pubDate>
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		<description>Nun. Mir ist nicht bewusst, was man dazu sagen könnte. ... Doch eigentlich schon... Woher kommen bloß ständig diese Floskeln, deren Inhalt gar nicht dem entspricht, was man zu sagen vermag, sagen möchte?

So möchte ich sagen: Es gibt Angelegenheiten, die sind durch ihre Singularität nahezu eine Pflichtveranstaltung in meinen Augen. Ich bin nicht über die Häufigkeit eures Kantiballs im BIlde, aber ich vermute, dass sie höchstens ein mal jährlich stattfindet. Weiter erinnere ich mich nicht über einen Blogeintrag über ein vergleichbares Ereignis, das vorher stattfand. Somit stufe ich es in die Kategorie &quot;(nahezu) einmalig&quot;. Jenes sind die Ereignisse, die schöne Erinnerungen geradezu provozieren, wie ich meine.

Ich nehme mir nun einfach mal die Freiheit es mit meinem &quot;Galaabend&quot; zu vergleichen - ein Abschlussabend für den gesamten Jahrgang (5 Klassen á ca 25 Schüler) nach der Mittelstufe, mit Anhang -  zu vergleichen. &quot;Man&quot; war im Anzug unterwegs, respektive schickem Kleid, jedoch hatte ich auch kein Problem damit in Dreiviertelhose und Hemd aufzutauchen. Ich sehe nur begrenzt Sinn darin, sich einem Dresscode zu unterwerfen, wenn es mit persönlichen Nachteilen (Kleidung in der man sich unwohl fühlt; diese materielle Spate, die ich möglichst immer gänzlich zu ignorieren versuche) verbunden ist.
So würde ich Stefan zustimmen, wenn auch mit, wie mir in meinem jetzigen Zustand scheint, leicht differierender Begründung.

Des weiteren hoffe ich, dass die Anwesenden ihr Vergnügen hatten und dass ich Toleranz gegenüber den nicht besuchenden üben kann =)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nun. Mir ist nicht bewusst, was man dazu sagen könnte. &#8230; Doch eigentlich schon&#8230; Woher kommen bloß ständig diese Floskeln, deren Inhalt gar nicht dem entspricht, was man zu sagen vermag, sagen möchte?</p>
<p>So möchte ich sagen: Es gibt Angelegenheiten, die sind durch ihre Singularität nahezu eine Pflichtveranstaltung in meinen Augen. Ich bin nicht über die Häufigkeit eures Kantiballs im BIlde, aber ich vermute, dass sie höchstens ein mal jährlich stattfindet. Weiter erinnere ich mich nicht über einen Blogeintrag über ein vergleichbares Ereignis, das vorher stattfand. Somit stufe ich es in die Kategorie &#8220;(nahezu) einmalig&#8221;. Jenes sind die Ereignisse, die schöne Erinnerungen geradezu provozieren, wie ich meine.</p>
<p>Ich nehme mir nun einfach mal die Freiheit es mit meinem &#8220;Galaabend&#8221; zu vergleichen &#8211; ein Abschlussabend für den gesamten Jahrgang (5 Klassen á ca 25 Schüler) nach der Mittelstufe, mit Anhang &#8211;  zu vergleichen. &#8220;Man&#8221; war im Anzug unterwegs, respektive schickem Kleid, jedoch hatte ich auch kein Problem damit in Dreiviertelhose und Hemd aufzutauchen. Ich sehe nur begrenzt Sinn darin, sich einem Dresscode zu unterwerfen, wenn es mit persönlichen Nachteilen (Kleidung in der man sich unwohl fühlt; diese materielle Spate, die ich möglichst immer gänzlich zu ignorieren versuche) verbunden ist.<br />
So würde ich Stefan zustimmen, wenn auch mit, wie mir in meinem jetzigen Zustand scheint, leicht differierender Begründung.</p>
<p>Des weiteren hoffe ich, dass die Anwesenden ihr Vergnügen hatten und dass ich Toleranz gegenüber den nicht besuchenden üben kann =)</p>
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	<item>
		<title>Von: Akira</title>
		<link>http://akirablog.ch/nksa/man-tanzt/comment-page-1/#comment-335</link>
		<dc:creator>Akira</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 16:16:13 +0000</pubDate>
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		<description>Jetzt mal ehrlich: Auch wenn du eine Infinitsliste mit Dingen aufstellen kannst, die du für 25.- (!!) Franken bekommen kannst, der eben von dir verkannte Individualismus, der sich in jedem schönen Detail wiederfindet, mal eher auf den Mensch, Anthropozentrismus nennt man das, geachtet, ein gratis Cüpli, eine fröhliche Stimmung und der Fakt, dass man einfach sieht und gesehen wird, umzirkelt von schönen Menschen, sich selbst fast schon egoistisch eingliedernd, doch aber noch dem Pluralismus unterworfen beziehungsweise ihn bewahrend, ist absolut grandios, glorios und wunderbar herrlich, jawohl, ich fand es einfach schön, einziges Bedauern, dass es eben viel zu viele &quot;Ich geh lieber 3 Wochen in die Mensa einen Snack einkaufen - es dann aber doch nicht mache und das Argument nur als Ausrede, dass ich nicht an den Ball kommen muss, benutze&quot;-Leute gab, die ich gerne auch in einem schmacken Anzug oder einem adretten Kleid gesehen hätte, war vorhanden, schadete aber der ganzen Stimmung fast nicht, da es eh schon eine recht elevierte Konkomitanz respektive Kookkurrenz hatte.

Yu. :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt mal ehrlich: Auch wenn du eine Infinitsliste mit Dingen aufstellen kannst, die du für 25.- (!!) Franken bekommen kannst, der eben von dir verkannte Individualismus, der sich in jedem schönen Detail wiederfindet, mal eher auf den Mensch, Anthropozentrismus nennt man das, geachtet, ein gratis Cüpli, eine fröhliche Stimmung und der Fakt, dass man einfach sieht und gesehen wird, umzirkelt von schönen Menschen, sich selbst fast schon egoistisch eingliedernd, doch aber noch dem Pluralismus unterworfen beziehungsweise ihn bewahrend, ist absolut grandios, glorios und wunderbar herrlich, jawohl, ich fand es einfach schön, einziges Bedauern, dass es eben viel zu viele &#8220;Ich geh lieber 3 Wochen in die Mensa einen Snack einkaufen &#8211; es dann aber doch nicht mache und das Argument nur als Ausrede, dass ich nicht an den Ball kommen muss, benutze&#8221;-Leute gab, die ich gerne auch in einem schmacken Anzug oder einem adretten Kleid gesehen hätte, war vorhanden, schadete aber der ganzen Stimmung fast nicht, da es eh schon eine recht elevierte Konkomitanz respektive Kookkurrenz hatte.</p>
<p>Yu. :)</p>
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		<title>Von: Salvador</title>
		<link>http://akirablog.ch/nksa/man-tanzt/comment-page-1/#comment-334</link>
		<dc:creator>Salvador</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 16:01:19 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;[...]das „oh-ich-hab-kein-Geld-und-der-Eintritt-ist-teuer“-Argument zieht da jedenfalls nicht.&quot;

Wie geschickt du die Fakten unterschlägst, listiger Fuchs! Nun, der Eintritt, einen halben Anzug (Hose) nicht dazu gerechnet, rechnet sich auf 30 (!) Franken; da hat der nicht schmuggelnde Kantischüler aber noch nichts getrunken (vielleicht ein Cüpli, aber was zählt das denn schon in der heutigen Gesellschaft der allgemeinen Kampftrinkerschaft?) und noch nichts gegessen (mich treibt ein gelungener Abend in der Stadt in der Regel in die Dönerbude). Aber bleiben wir einfach bei den 30 Franken. Dafür erhalte ich als Gegenwert: 
- 2 x Eintritt in einen Club an eine Party
- 3 x Mittagessen mit Trinken
- mind. 3 Wochen lang jeden Tag einen Pausensnack in der Mensa
- 30 Flaschen Bier (oder 18 Flaschen Import-Bier)
- mind. 20 Lieder auf iTunes
- einen Kinoabend mit viel Snacks oder 
   2 Kinoabende ohne Snacks
- usw.

Die Liste liesse sich noch lange weiterführen und mit Dingen vollstopfen, die zwanzig mal attraktiver sind, als auch nur einen Kantiball.

Und mal ganz unter uns (muss in einem öffentlichen Blog ironisch verstanden werden): So viele Leute in Anzügen und Cocktailkleidern - wo bleibt da der Anreiz zu einem &quot;Suit-up&quot;, wo bleibt denn da der Individualismus?

Ein Wort zur Atzen-Musik. Es gibt genau eine Gruppe von Menschen, die sich dieses Saufgejohle, ohne von mir getadelt zu werden, anhören dürfen. Betrunkene Proleten. Sie haben diese Musik erfunden, was will man sie ihnen wegnehmen, nur weil sie einem selbst nicht gefällt?

Man wünscht erholsame Ferien
-Salvador</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;[...]das „oh-ich-hab-kein-Geld-und-der-Eintritt-ist-teuer“-Argument zieht da jedenfalls nicht.&#8221;</p>
<p>Wie geschickt du die Fakten unterschlägst, listiger Fuchs! Nun, der Eintritt, einen halben Anzug (Hose) nicht dazu gerechnet, rechnet sich auf 30 (!) Franken; da hat der nicht schmuggelnde Kantischüler aber noch nichts getrunken (vielleicht ein Cüpli, aber was zählt das denn schon in der heutigen Gesellschaft der allgemeinen Kampftrinkerschaft?) und noch nichts gegessen (mich treibt ein gelungener Abend in der Stadt in der Regel in die Dönerbude). Aber bleiben wir einfach bei den 30 Franken. Dafür erhalte ich als Gegenwert:<br />
- 2 x Eintritt in einen Club an eine Party<br />
- 3 x Mittagessen mit Trinken<br />
- mind. 3 Wochen lang jeden Tag einen Pausensnack in der Mensa<br />
- 30 Flaschen Bier (oder 18 Flaschen Import-Bier)<br />
- mind. 20 Lieder auf iTunes<br />
- einen Kinoabend mit viel Snacks oder<br />
   2 Kinoabende ohne Snacks<br />
- usw.</p>
<p>Die Liste liesse sich noch lange weiterführen und mit Dingen vollstopfen, die zwanzig mal attraktiver sind, als auch nur einen Kantiball.</p>
<p>Und mal ganz unter uns (muss in einem öffentlichen Blog ironisch verstanden werden): So viele Leute in Anzügen und Cocktailkleidern &#8211; wo bleibt da der Anreiz zu einem &#8220;Suit-up&#8221;, wo bleibt denn da der Individualismus?</p>
<p>Ein Wort zur Atzen-Musik. Es gibt genau eine Gruppe von Menschen, die sich dieses Saufgejohle, ohne von mir getadelt zu werden, anhören dürfen. Betrunkene Proleten. Sie haben diese Musik erfunden, was will man sie ihnen wegnehmen, nur weil sie einem selbst nicht gefällt?</p>
<p>Man wünscht erholsame Ferien<br />
-Salvador</p>
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