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	<title>AkiraBlog &#187; End</title>
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	<description>Die Welt aus der Sicht der Nussschale.</description>
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		<title>Romeo und seine Julia</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 16:36:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Akira</dc:creator>
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		<description><![CDATA[… nicht nur einmal, nein zweimal anders. Sozusagen sehr umwerfend; nein, was red ich, geradezu 27 exorbitant. Die Theatergruppe tat ein, jawohl, Theater. Gut … „tun“ ist untertrieben, inszenieren wohl auch fast – die letzten zwei, drei, vier, fünf Wochen hört man ja nichts anderes mehr, als Romeo, Rolf und Julia, Proben und, i wo [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>… nicht nur einmal, nein zweimal anders. Sozusagen sehr umwerfend; nein, was red ich, geradezu 27 exorbitant.</p>
<p><span id="more-500"></span></p>
<p>Die Theatergruppe tat ein, jawohl, Theater. Gut … „tun“ ist untertrieben, inszenieren wohl auch fast – die letzten zwei, drei, vier, fünf Wochen hört man ja nichts anderes mehr, als Romeo, Rolf und Julia, Proben und, i wo auch, natürlich Kaffee. Nicht zu übersehen die Absperrbänder, die ihre Hängenden Gärten von Ba…arau inszenieren, als Dekoration versteht sich, ganz zum Verdruss der Zweimetermenschen. Seit Neuestem steht nun auch ein Setzkasten Sitzplätze im Foyer, die Bühne ist die Bühne ist die Bühne, wie Trudi es zu sagen gepflegt hätte.</p>
<p>Es ist Freitagabend. Nun geht es aber langsam zur Sache, nachdem er verschlungen hatte die kleine Made ohne Gnade, schade, ich mein wir und ein Nachtessen, gings ab in die Vorstellung, genau, 19:30 Uhr, man hat schon die Tickets resp. die Sticker, auf welchen Romeo, der eigentlich Rolf heisst, (oder Julia) steht und beginnt sich auf das Kommende einzustimmen, als es auf einmal stante pede dunkel wird und irgendwer dahinten herkommt und „im Aargau sind zwöi Liebi“ (welch grandiose Ironie übrigens) summt, im Bademantel, und aussieht wie Herr S. – oder Moment, es IST ja Herr S. – daherkommt und den Abwart spielt (er spielt, was er ist – wie toll ist das denn?), das Licht angeht und man die Bühne zu sehen beginnt, tut ebendies auch das Spiel, auf welches wir uns nun schon so lange vorgefreut hatten.</p>
<p>Gestreckte Haare, Augenringe, T-Shirts und Shakespeare. Ein armer Rolf und noch ärmere Julia entzweit durch die rivalisierenden Gruppen – eine urkomische und ebenfalls traurige Situation. Ich fands dadurch recht umwerfend, dass es einerseits, hauptsächlich, zum lachen war, aber die romantische und doch teilweise traurige Grundstimmung beibehalten war. Das Ende könnte eins zu eins aus Brechts Werk stammen und verkörpert eigentlich den gesamten Positivismus der Theater Kompanie. Trotz hervorragend inszenierten Scheren (Tibor) in Köpfen und skurrilen Verrücktheiten (umwerfend: Dr. Laurenz (das Barhockerraumschiff war überwältigend) und „Detlef“) Gesangseinlagen (wow, da können Leute ja singen, von denen ichs nicht im Geringsten erwartet hätte … R?) und Tanz- und/oder Musikeinlagen, war … oder nein, nicht konzessiv, kausal: wegen all diesen Punkten, war die Vorstellung ein absolutes Theater vom Feinsten.</p>
<p>Danke den Schauspielern und dem Staff, ihr wart praktisch durchs Band grossartig; eine Empfehlung an jeden, der noch in der Nähe ist.</p>
<p>Joa, und wirklich, es ist nicht einfach, wie schon gesagt, ein „super gemacht“, wie man es zu jedem sagt, der sich zumindest traut vor Leuten etwas vorzutragen, nein, sondern es war wirklich „breathtakingly overwhelming“.</p>
<p>Adé<em>mersi.</em></p>
<p><a href="http://nksa.ch/julia/">http://nksa.ch/julia/</a></p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 234px"><img title="Romeon und Julia" src="http://nksa.ch/julia/images/flyer-v.gif" alt="Romeon und Julia" width="224" height="315" /><p class="wp-caption-text">Romeon und Julia</p></div>
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