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	<title>AkiraBlog &#187; Essen</title>
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	<description>Die Welt aus der Sicht der Nussschale.</description>
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		<title>Man feiert Dekadenz</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Feb 2011 17:34:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Akira</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit einer Vollpackung am Rücken (Schlafsack, Pyjama, Badetuch und Badehosen), einem Plastikbeutel links (Schokolade, Gottfried Keller, externe Festplatte) und einem zur rechten (1kg Spätzle, 800g Tomaten-Geschlabber-Zeugs, Salat und Poulet) marschieren Michael Jordan und ich nach der Hochburg der Dekadenz, dem Gipfel der Faulheit, jawohl, nach Örke (geschrieben „Örke“, gesprochen „Ürkheim“, nicht umgekehrt. Beim Schreiben will man ja Platz sparen, wenig tippen, also nimmt man die Kurzversion. Wenn man es aber ausspricht, hat man ja Zeit und kann das „-heim“ elegant von der Zunge gehen lassen). In den Gefilden des Salvador kommt man nach einigem Per-Telefon-lotsen dann schliesslich an und wird begrüsst von Fräulein Tabi und einem gewissen Herrn L., mit denen allen man heute Abend ein festlich Mahl speisen wollte und so richtig mal einen durchgeben.</p>
<p><span id="more-624"></span></p>
<p>Das Kochen kommt langsam in Gange, obwohl zuerst niemand recht weiss, was man denn nun mit all den Zutaten zu machen vorgesehen hatte. Scharf soll es auch noch sein? Neinein, bloss nicht, Peperoni braten, zerschneiden oder nicht, Jordan an den Pfannen, ich an den Restlichen und den Tomaten, die einen bereiten Salate und Aperitifs und die vierten schauen nur zu resp. managen alles, das will ja auch gemacht sein. Frisch fröhlich schmeissen wir die Tomaten überall rein, die Peperoni werden zu gross geschnitten für mein Kaliber von Mund und es riecht super, sieht aber zum reihern aus. Aber das tut ja alles, was man kocht. Eigentlich.</p>
<p>Auf dem Tisch steht schliesslich Folgendes: Als Aperitif sind Toastbrötchen mit ebensogrossen Salamischnitten angesagt, Vorspeise I und II sind Tomatensuppe mit Rahm und Salat. Als Hauptgang folgen dann die Tomateneierspätzle an einer Peperoni-Curry-Tomaten-Sauce mit Pouletgeschnetzeltem. Indeed eine feine Angelegenheit. Die ersten vier „Gänge“ sind vorüber, bis sich das Zeugs gesetzt hat im Magen, kommen wir doch noch zum gemütlichen Teil, pardon, <em>noch gemütlicheren</em> Teil des Abends: Draussen wartet ein 24/7 auf 39°C gehaltenes Whirlpool für, nachdem Fräulein Tabi nach Hause gegangen war, vier Personen, der imaginäre Sklave Klatsch-Klatsch steht mit einem Champagner bereit. Wie die Epikure räkeln wir uns in das wohltuende Nass, durchlaucht vom sanften Sprudel der Zeit unter unseren dicken Gesässen dahinbrausend, das Champagnerglas in der Hand. Ein Hoch auf das Sein, wie schön! … Mit kleinen Intermezzos gespickt (in der -7°C kalten Luft wie die Kängurus rumhüpfen und dann unter Tortur wieder ins Pool klettern) verbringt man so ohne weiteres eine gute Stunde draussen („draussen“), wonach man sich wieder in die Wärme (die „andere“ Wärme) hinein begibt.</p>
<p>Alsdann bot der Abend keine wirklichen Überraschungen mehr; wir haben Vanillesauce (-Crème, -Püree … was auch immer) verspeist, dazu wiedermal Pulp Fiction angeschaut und es uns auf den Chaiselongues (hahahaha, wie die Cesaren, echt) bequem gemacht. Und wie bequem musste es gemacht werden … denn welch kinematographisch zu dieser Tageszeit verstörendes Meisterwerk an langweilig-abstraktem Humor einer unverstandenen Gesellschaft (der japanischen) mussten wir uns noch antun? Sogar eines mit Überlänge. Oh Graus, 2.5h Funky Forest, ein als äusserst schräger Film in die Annalen eingehen werdender. Gottseidank kann man danach um 05.00 Uhr schlafen gehen … und tut dies dann auch, bis die Sirenentests stattfinden. Klein-Akira öffnet ein Auge. Hmm. Sirenen. Entweder ist jetzt Krieg und Frieden oder ein Test. Hm. Gähnt. Bestimmt ein Test. Wartet. Verdammtnochmal, kann man das nicht ausmachen?! Wartet. Wieso bin ich nicht so müde. Hm. Sirenentests sind doch um 09.00 Uhr oder so jeweils. Handy? Dondestas? 5m weg vom Bett. Aufstehen. Nö. Liegenbleiben. Sirenen zum zweiten. Rast. Okay, geht zum Handy rüber.</p>
<p>13.49 Uhr.</p>
<p>And I was like: Lolwut?</p>
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		<title>Die Mensa, ein Grund!</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 14:26:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Akira</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Man lästert, man flucht, jeder verdammt sie, kalorienvoll und bösartig, tote Tiere und auch Fische, Pizzas und Fladen, Zöpfli mit Ei oder Tyrotessinerli, in der Pause auf eine Milchschnitte oder ein Schoggigepfeli, Salate hier, Salate dort, teuer und erbarmungslos? Grauenvoll mag sie manchmal sein, … aber wer vermisst sie nicht? Draussen vor der Vitrine tummeln [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man lästert, man flucht, jeder verdammt sie, kalorienvoll und bösartig, tote Tiere und auch Fische, Pizzas und Fladen, Zöpfli mit Ei oder Tyrotessinerli, in der Pause auf eine Milchschnitte oder ein Schoggigepfeli, Salate hier, Salate dort, teuer und erbarmungslos? Grauenvoll mag sie manchmal sein, … aber wer vermisst sie nicht?</p>
<p><span id="more-491"></span></p>
<p>Draussen vor der Vitrine tummeln sich um 12:05 Uhr die Leute … was gibt’s heute? Pazifischer Fisch aus Deutschland? Kackiges Gemüse? Fladen? Ja herrlich, diese Fladen. Wochenrückblick par excellence, Montag Tomatensalat, Dienstag Tomatensauce auf den Teigwaren und donnerstags sind die Tomaten im Fladen, zusammen mit dem ganzen anderen Rest der Woche … ja, vielleicht hatte es mal in deinem ein Stück Spargelblätzli (lebe jeden (Vormit)Tag, als seis dein Letzter!). Aber … ah, nein, Donnerstag ist ja Pizzatag! Eine Hawaii für mich, vielleicht noch ein Elvis-Eistee oder gar ein SV Hausgemachter? An der Kasse geht’s erstaunlich schnell vorwärts. Klar: Frau S. „Bazelifrau“ B. kassiert – schneller als man schöpfen kann, geschweige denn noch ein Zöpfli aus dem Regal zu nehmen.</p>
<p>&#8212;</p>
<p>„Einmal Tagesteller, bitte“</p>
<p>„Und Sie?“</p>
<p>„Ja, eben, ein Tagesteller“</p>
<p>„mit oder ohne Käse?“</p>
<p>„ohne bitte“</p>
<p>„Und Sie?“</p>
<p>„*grml, ein drittes Mal ignoriert sie mich nicht!* <em>Hallo</em>! Ohne Käse, hier bitte!“</p>
<p>„Ahja, hier.“</p>
<p>Schlussendlich hatte es Gemüse anstatt Salat drauf und Käse anstatt kein Käse … unglaublich.</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Wem das Essen zu sehr wider ist, kann sich ja auch noch an einem Sandwich gütlich tun. Ob ein Tyrotessinerli oder ein Zöpfli mit Ei, ab 3.90 CHF bist du dabei, hast zwar nicht genug, aber was solls … allenfalls noch ein Gang am überteuren Salatbuffet vorbei, von dem sich die Lehrer teilweise mit nicht genug gehäuften Tellern wieder wegbewegen können.</p>
<p>Jaja, die Mensa. Wo wären wir heute ohne sie? Sie ist doch ein guter Grund, sich auf morgen zu freuen, ansonsten gibt’s ja noch den Sportunterricht, die Prüfungen, das Frühaufstehen und eine ganze Palette weiterer nicht reizvollen Gründen für Montag – aber Positives gibt’s mehr, oder? Und seis nur drum, die Leute wieder zu sehen ;)</p>
<p>Bis morgen, erst auf 9:30, hurra (alles ist super, alles ist wunderbar)!</p>
<p>S.</p>
<p>P.S.: Mensaessen? MENSAESSEN!? Die ganze Schule riecht doch nach Mensaessen, das ist doch nicht die Wendla!</p>
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		<title>Tag 3: Minuten Schwarzbild, dann Akihabara, alles.</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Oct 2009 14:50:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Akira</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sumimasen, gomen nasai, ich hab wieder keine &#8220;viele&#8221; Fotos, nur ein (gezwungenermasen) repräsentatives Handybild &#8230; ich muss schleunigst einen eCard-Reader auftreiben. So. Nein, nicht schon wieder ein Tag vorbei, erst wieder ein Tag vorbei? Cool, dass die Zeit so langsam passiert. Es ist unglaublich, es ist nicht fassbar, es ist UNfassbar. Ich, unabhängigvon Raum und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sumimasen, gomen nasai, ich hab wieder keine &#8220;viele&#8221; Fotos, nur ein (gezwungenermasen) repräsentatives Handybild &#8230; ich muss schleunigst einen eCard-Reader auftreiben.<br />
So. Nein, nicht schon  wieder ein Tag vorbei, erst wieder ein Tag vorbei? Cool, dass die Zeit so langsam passiert. Es ist unglaublich, es ist nicht fassbar, es ist UNfassbar. Ich, unabhängigvon Raum und Zeit, weder noch kommt mir in den Weg, wander durch jene, Japan geniessend. &#8220;Genuss&#8221; ist wirklich das Stichwort. Je mehr man geniesst, und ich meine nicht irgendwelche speziellen Ereignisse wie konkret eine Impression, nein, ich geniesse jede einzelne Sekunde und zieh sie mir rein und denke: &#8220;Ich bin in Japan. Ich bin wirklich in Japan!&#8221;.</p>
<p><span id="more-349"></span></p>
<p>Ich glaube ich beginne immer gleich: Heute in aller frühen Frühe, als die Kraniche noch am brüten waren, 6:30am local time, hiess es aufstehen. Mit unserem Car fahren wir dann nach Nikko, der Stadt der Sonne (ni) und des Lichts (ko) &#8230; bä, ironischerweise hat es geregnet. Aber wir, resilient gegenüber jeglichen Niederschlag aus der 3. Dimension, hielten Stand. Eben: In Nikko befindet sich eine riesige Tempelanlage, gross wie ganz Vatikan mit unzähligen Gebäudchen und -en, sowie Skulpturen und -ürchen. Das Ganze war diesmal buddhistisch und halt mehr aufs Jenseits bezogen. Auf das wir alle das Samsara verlassen mögen, betraten wir die ganze Chose mit viel Zuversicht.<br />
Und ich muss sagen, ich war sehr beeindruckt. Es war sehr esoterisch und recht angenehm, noch besser als der Regen dann nachliess. Das Problem sind einfach die Touristen. Diese Priester etc müssen sich ja irgendwie &#8220;über Wasser halten&#8221; und ihre Brötchen verdienen; und am Besten geht das eben halt mit uns. Aber Hilfe, ich will mich nicht zu lange auslassen, aber wenn wir da fast Allerheiligsten drinstehn, mitten in die Ästhetik ein Times New Roman Schild hängen muss (eben, es muss ja fast, weil die Leute so sind &#8230;) , auf dem steht, &#8220;No Recordings, no photographs&#8221;, und als Spitze des Eisbergs, ja des Mount Everest resp. Fuji, diese fucking Tourists trotzdem fotographieren und ihre Videos drehn, dann stellt es bei mir einfach irgendwie ab. Hallo? Wie ignorant, respektlos und inkompetent kann man denn sein? Ich glaube, das alles spricht für sich.<br />
Aber schlussendlich glaube ich dass man solch eine Schönheit und solch eine Impression eigentlich gar nicht auf Bild bannen kann; es sind nur Ansatzversuche, die halt wirklich beim Ansatz bleiben.<br />
Einen grossen Teil des Tages verbrachten wir halt mit der Carfahrt, weil wir ja fast 3h auf Nikko hatten. Ich hab da ein wenig geschlafen; ich tu das eben dann, wenns günstig ist &#8230; viele unserer Truppe geht ja schon um 10 ins Bett, wenn wir noch mit der Metro im Zeug rumcruisen &#8230; haha, die Zeit muss man sich als Sterblicher schon einteilen ;)</p>
<p>Wir waren ca. um 5 zurück &#8230; und wohin wollten wir? Wohin? Ja, wir sind in Tokio, in dem Tokio; also kommt man natürlich (und schon gar nicht als Infocömler) um das sagenumwobene, ultramoderne, addictüberladene und absolut pompös und lärmige AKIHABARA herum!! Das ist The Otakus Paradise World (Otaku = jap. Anime/PC/HauptsachekeinRealLife-Nerd), der Ort (resp Viertel von Tokio), wenn es um Videospiele, Anime, Filme, Manga,Cosplay und Electronic Devices geht.<br />
Aber erst mal langsam: Wir waren auf eigene Faust beziehungsweise Fäuste unterwegs. Und hier kommt der springende Punkt. Wie kommt man, als fast-kein-Kanji-lesender und 4-Kilo-Leute-Dorf Personen mit der Metro, mit der Tokioter Metro, von A, nach B? Die Antwort:Ganz einfach. Japan, oder zumindest dessen Hauptstadt, hat wohl das beste Infrastruktursystem (Alpha hätte es gefallen) der Welt. Wir haben wirklich auch als Gaijin, unter Abertausenden von Japanern, die übrigens immer links auf der Rolltreppe stehen und rechts gehen, ebenso auf dem Trottoir, den Weg, also die Wege, weil wir umsteigen mussten, gefunden, konnten uns Tickets lösen, obwohl sich das ziemlich schwierig präsentierte, da alles auf Japanisch zum einen und zum anderen in zehn verschiedenen Versionen, für Pendler, Kartenuser und Normalos, vorhanden war, und fanden dann schlussendlich mit praktisch Null Verzögerung (es fährt alle 3-4min eine Bahn, egal in welche Richtung) den Ausgang Namens &#8220;Akihabara Electronic Town&#8221;. Wobei &#8220;Town&#8221; wohl so untertrieben ist, wie wenn man von einem Sumoringer behauptet, er könne sein Marmeladenbrot nicht selber streichen.</p>
<p>Der Eintritt in die Atmosphäre der Otakustadt ist überwältigend. Einfach überall Lichter, Menschen und noch mehr Menschen. Die Läden halt nicht nur Erdgeschoss, oder vieleich Interdiscount XL mit zwei Stöcken, nein, hallo, in Tokio hat ein Laden vorneweg 7 Stockwerke! Man finde sich da mal zurecht &#8230; Aber wenn ich eines heute gelernt habe, dann ist das Folgendes: Japaner stehen auf gezeichnete Mädchen und es gibt alles.<br />
Ich hab natürlich ein Geschäft nach dem anderen angesteuert, das ein wenig nach eines Japans Fanservicebegehrenden Herz höher schlagen lässt, doch drin waren meistens Games (und soweit bin ich ja nur untalentierter Gelegenheitsspieler) oder halt Hentai ins allen Formen und Grössen. (Hentai &#8220;Pornographsicher&#8221; Anime und Mangakult). Ich war in einem Shop, der erste übrigens, der nicht schon im Erdgeschoss verwestlichte sexuelle Auslebungen japanischer Gehirnwindungen zum besten gab, und suchte auch ein wenig der Nase nach. Ich kenn bestenfalls eine oder zwei Serien (und es muss mir gar keiner kommen, er hätte mehr erkannt, die Auswahl war einfach zu gross) und tu halt ein bisschen drauflos und steige dann in die weiteren Etagen. Aber siehe da, 4 von 7 Etagen voll mit Männern und eben solchen &#8220;Kram&#8221;. Haha, find ich wirklich recht interessant. Ich habauch hingeschaut, aber ich komm mir als Ausländer da ein wenig fehl am Platz vor, neben den hunderten von Einheimischen, die da in Doujins rumwühlen, jawohl wühlen :-)<br />
Dazu weitere Auskunft nur in mündlicher Fassung ab nach den Ferien erhältlich ;)</p>
<div id="attachment_351" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://akirablog.ch/wp-content/uploads/2009/10/03102009072.jpg"><img class="size-medium wp-image-351" title="Nach dem Essen" src="http://akirablog.ch/wp-content/uploads/2009/10/03102009072-300x225.jpg" alt="Nach dem EssenNach dem Essen" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Essen hoch zwei</p></div>
<p>Schon zurück, geht man mal so richtig japanisch essen. In einem Restaurant, wir sitzen am Boden, wird serviert. Der Reihe nach: Miso-Suppe (mit Tofuwürfelchen, die nach nichts schmecken und sich nach allem anfühlen), Gyoza (japanische Ravioli, recht humanes Essen), japanische Pizza (ok, noch humaner, das Restaurant hat extra ein fucking Tourists Menu erstellt mit Pizza, dass ich nicht lache), Chickenwings (dito), roher Fisch (roher Fisch schmeckt wie kalter gebratener Fisch. Dieses &#8220;wä, i esse ke rohe fesch!&#8221; kann man sich kreuzweise am Hintern abstreichen, denn es schmeckt wirklich genau nach Fisch, oder Meer, oder wie auch immer; dieses Teil ist man mit dem Kopf, nicht mit dem Gaumen. Ebenfalls gabs dazu noch Muscheln und Tintenfisch. Tintenfisch ist wie irgendwie zähes Fleisch. Schmeckt nach Fisch/Meer aber hat eine andere Konsistenz.), Spaghetti mit Salat (und zwar gemischt. Warmer Salat, komisch, aber eatable (was schon nicht, oder?)) und Dessert (Mango Eis) &#8230; alles hintereinander, dazu Reis, Salat und Gemüse als Beilagen und heisse Sake, Koka Kola und Wasser. Der Tische (siehe Bild, yeah), sah aus, als ob eine Orgie des frühen, dafür dunklen Mittelalters stattgefunden hätte. Unsere Lieblinbgsgäste haben übrigens tatsächlich ihre Messer und Gabeln mitgebracht, Bier getrunken und fast alles stehen lassen &#8230; aber was haben wir erweartet? :)</p>
<p>Danach sind wir eigentlich gleich zum Hotel zurück und ich schreibe jetzt. Morgen müssen wir wieder (Goolge, &#8220;Synonym &#8220;früh&#8221; &#8230; damn, dann halt) beim ersten Hahnenschrei (haha) raus, weil wir dann ja richtung Fuji Berg fahren und diesen auch bestaunen werden, wenn das Wetter mitspielen tut.</p>
<p>__________</p>
<p>Ich hab heute ein recht guten Eindruck von gleich drei Dingen gewonnen: Der Religion, der Jugend und Transportsystem. Alles wird wohl noch weiter mit mir ziehen, da die Religion (sicher mal der Shintou) ja ubiquitär (als Synonym für omnipräsent, wir wollen die Wörter ja nicht überexzessiv entwerten) vorhanden ist, die Jugend ja sowieso und der Infrastruktur auch: Wir sind noch nichtmal Shinkansen gefahren und ich bin schon begeistert.<br />
Uns geht es soweit prächtig, wir nehmen das Leben vorneweg, und wir haben +&gt;2 weitere &#8220;finanzielle Ausgaben&#8221; :)</p>
<p>Aus dem Land der im Moment untergehenden Sonne:<br />
ja matta, bis dann,</p>
<p>arigatou gozaimasu,</p>
<p>Akira.</p>
<p>P.S: Ich glaub, die Titel hat noch kein Mensch gecheckt :D</p>
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