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	<title>AkiraBlog &#187; Musik</title>
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	<description>Die Welt aus der Sicht der Nussschale.</description>
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		<title>Man tanzt.</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 19:55:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Akira</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es war ein Ball. Und nur dass es gerade klar ist, Ball kommt nicht von Ball sondern von lateinisch „ballare“, tanzen, und es war spassig. Aber wie und warum das Ganze, vornehm in Kleidung geworfen, des Mondes Willen oder nicht? Kantiball 2010. Als ich meinen Kittel aus dem Schrank nahm, ein schönes Hemd zurechtlegte und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war ein Ball. Und nur dass es gerade klar ist, Ball kommt nicht von Ball sondern von lateinisch „ballare“, tanzen, und es war spassig. Aber wie und warum das Ganze, vornehm in Kleidung geworfen, des Mondes Willen oder nicht? Kantiball 2010.</p>
<p><span id="more-506"></span></p>
<p>Als ich meinen Kittel aus dem Schrank nahm, ein schönes Hemd zurechtlegte und die Hosen auf Lochlosigkeit prüfte dachte ich wieder mal, wie einfach es Männer doch haben, wenn es um Kleidung geht. Dresscode war in etwa „festlich elegant“. Das heisst für mich ja nichts weiter als einen Anzug. Für unsere Pendants, den Frauen, müsste das ja schon schwieriger sein, was ich mir dann auch noch bestätigen liess resp. sogar noch dazu erfuhr, dass selbst das Haar stimmen muss, woran ich irgendwie bis am Abend vorher noch gar nicht gedacht hatte, als Kurzhaarträger, und freute mich erneut, dass es so einfach ist für mich, als Nichtmodepapst, lernte aber auch, dass sich gewisse Leute scheinbar schon lange darauf, also den Anlass, vorbereitet hatten betreffend Kleidung etc., aber es doch immer noch manche Knackpunkte (w.g. Frisur) gäbe, ganz zum Unmute derjenigen (Gen.) Schlafes.</p>
<p>(P.S.: Aber ich muss sagen, es hat sich gelohnt, die Damen sahen sehr hübsch aus, Kompliment :))</p>
<p>(Leider gibt’s kein Foto). Jesses Maria hab ich mich gefreut, als ich das Tenue „tenierte“, also trug. „Chick“, dachte ich ziemlich narzisstisch, und machte mich auf den Weg. Beim Bahnhof trifft man ein gleichsamer Kitteltragender, eine Station weiter nimmt die Durchsetzung des Umweltpersonals mit Fräcken zu, weiters noch mehr, bis es eine gar homogene Masse aus „schwarzen Herren“ (dyk? Graue Herren, Momo) war und sich langsam in Richtung Ballsaal dislozierte. Die Menge verflüchtigte sich dann schnell mal im grossen Areal, gut, wir waren auch schon um 20.00 Uhr da; ist ja peinlich so früh zu kommen …</p>
<p>Schön, ein Cüpli für gratis, trotzdem kaum jemand da, den man kennt, der Anlass ward überschwemmt von Fremden, unsere Kameraden waren wohl zu gut, einmal im Jahr schön gekleidet herumzustehen, das „oh-ich-hab-kein-Geld-und-der-Eintritt-ist-teuer“-Argument zieht da jedenfalls nicht. Nun gut, wir marschieren halt zu dritt in der Gegend rum, zumindest bis die Vorband vom Hauptakt kommt. Allesamt mehr oder weniger Bekannte von uns, geht man natürlich unterstützen. Opportunistischerweise spielen sie verspätet, da die Halle noch fast leer ist. Aber es war grausam: Mit einem Mischer der Spezies Tomatenohr und Fortuna alles andere auf ihrer „Saite“ gab es schon bald die ersten Missgeschicke: Die Drums und Gesang zu leise abgemischt, Gitarre fast ohne Tone und den Lautstärkeregler auf 20% unten. Dann reisst eine Gitarrensaite, oh Herrgott, ich dachte einfach, möge es enden, es war so undankbar. Gen Ende heiterte es dann ein wenig auf, aber immer noch vor einer leeren Halle, ihrer fast nicht würdig. Das war schade.</p>
<p>Erneut spassig wird es dann eine halbe Stunde später, als eine fast zehnköpfige Coverband namens Mr. Ray’s Class auftritt. Es werden die 70’ und die 80’ durchgekaut, allesamt coole Titel, von YMCA bis Everybody needs somebody war alles da … und wir haben getanzt – oder zumindest so getan als ob. In einer ziemlich bewegten Meute von gehenden Anzügen und wandelnden Cocktails bewegt man sich im Rhythmus der geklimperten Musik. Hier ein Schritt, da ein Schritt, rauf, runter (hach, da kommt mir Mom, in den Sinn; „Stefan, komm, wir lernen tanzen.“) und so weiter. Ich denke, man hat mich nicht gesehen, zu dicht die Umschar.</p>
<p>Es gibt dann noch die einen oder anderen Misère, einen Umschwung der Musik um 01.30 Uhr und ich bekomme Komplexe von ebenjener. Bass auf der höchsten Stufe wird ein Charts-Techno-Dance-was-weiss-ich-elektronische-Musik gespielt, die ich personellement nicht so mag … wir gingen dann mal an die Frische und wollten so gegen halb 3 gehen. Leider war dann der Shuttle-Bus ausgefallen und wir gingen wieder rein, zur diesmal in die Atzen-Musik (geht’s schlimmer?) durchflutete Halle, mussten nochmals eine Dreiviertelstunde warten, niemand war mehr da, ich verlor meine Crew, es ward Zeit und ich fiel erneut in ein Dilemma, weil ich sterben würde, wenn sie ohne mich gingen und ich nicht mehr nach Hause käme und setze mich noch zu ein paaren die ich dann doch noch ein bisschen kannte, sah dann aber wieder ein Fragment meiner Freunde, verabschiedete mich rasch und rannte hinterher, den Bus erwischend, jedoch dann auf halber Strecke, dort wo wir umsteigen müssen auf non-Shuttle-Bus, nochmals 45min wartend, weil wir den letzten Anschluss verpasst hatten und als er dann kam, mussten wir nochmals einen anderen Anschluss abwarten und hatten nochmals 20min zu viel und froren und froren und hungerten und waren dann etwa um halb 5 im Wohlvertrauten.</p>
<p>Dementsprechend bin ich müde jetzt, von daher, verzeiht die Unkomplexheit. ;)</p>
<p>Akira.</p>
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		<title>Romeo und seine Julia</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 16:36:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Akira</dc:creator>
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		<description><![CDATA[… nicht nur einmal, nein zweimal anders. Sozusagen sehr umwerfend; nein, was red ich, geradezu 27 exorbitant. Die Theatergruppe tat ein, jawohl, Theater. Gut … „tun“ ist untertrieben, inszenieren wohl auch fast – die letzten zwei, drei, vier, fünf Wochen hört man ja nichts anderes mehr, als Romeo, Rolf und Julia, Proben und, i wo [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>… nicht nur einmal, nein zweimal anders. Sozusagen sehr umwerfend; nein, was red ich, geradezu 27 exorbitant.</p>
<p><span id="more-500"></span></p>
<p>Die Theatergruppe tat ein, jawohl, Theater. Gut … „tun“ ist untertrieben, inszenieren wohl auch fast – die letzten zwei, drei, vier, fünf Wochen hört man ja nichts anderes mehr, als Romeo, Rolf und Julia, Proben und, i wo auch, natürlich Kaffee. Nicht zu übersehen die Absperrbänder, die ihre Hängenden Gärten von Ba…arau inszenieren, als Dekoration versteht sich, ganz zum Verdruss der Zweimetermenschen. Seit Neuestem steht nun auch ein Setzkasten Sitzplätze im Foyer, die Bühne ist die Bühne ist die Bühne, wie Trudi es zu sagen gepflegt hätte.</p>
<p>Es ist Freitagabend. Nun geht es aber langsam zur Sache, nachdem er verschlungen hatte die kleine Made ohne Gnade, schade, ich mein wir und ein Nachtessen, gings ab in die Vorstellung, genau, 19:30 Uhr, man hat schon die Tickets resp. die Sticker, auf welchen Romeo, der eigentlich Rolf heisst, (oder Julia) steht und beginnt sich auf das Kommende einzustimmen, als es auf einmal stante pede dunkel wird und irgendwer dahinten herkommt und „im Aargau sind zwöi Liebi“ (welch grandiose Ironie übrigens) summt, im Bademantel, und aussieht wie Herr S. – oder Moment, es IST ja Herr S. – daherkommt und den Abwart spielt (er spielt, was er ist – wie toll ist das denn?), das Licht angeht und man die Bühne zu sehen beginnt, tut ebendies auch das Spiel, auf welches wir uns nun schon so lange vorgefreut hatten.</p>
<p>Gestreckte Haare, Augenringe, T-Shirts und Shakespeare. Ein armer Rolf und noch ärmere Julia entzweit durch die rivalisierenden Gruppen – eine urkomische und ebenfalls traurige Situation. Ich fands dadurch recht umwerfend, dass es einerseits, hauptsächlich, zum lachen war, aber die romantische und doch teilweise traurige Grundstimmung beibehalten war. Das Ende könnte eins zu eins aus Brechts Werk stammen und verkörpert eigentlich den gesamten Positivismus der Theater Kompanie. Trotz hervorragend inszenierten Scheren (Tibor) in Köpfen und skurrilen Verrücktheiten (umwerfend: Dr. Laurenz (das Barhockerraumschiff war überwältigend) und „Detlef“) Gesangseinlagen (wow, da können Leute ja singen, von denen ichs nicht im Geringsten erwartet hätte … R?) und Tanz- und/oder Musikeinlagen, war … oder nein, nicht konzessiv, kausal: wegen all diesen Punkten, war die Vorstellung ein absolutes Theater vom Feinsten.</p>
<p>Danke den Schauspielern und dem Staff, ihr wart praktisch durchs Band grossartig; eine Empfehlung an jeden, der noch in der Nähe ist.</p>
<p>Joa, und wirklich, es ist nicht einfach, wie schon gesagt, ein „super gemacht“, wie man es zu jedem sagt, der sich zumindest traut vor Leuten etwas vorzutragen, nein, sondern es war wirklich „breathtakingly overwhelming“.</p>
<p>Adé<em>mersi.</em></p>
<p><a href="http://nksa.ch/julia/">http://nksa.ch/julia/</a></p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 234px"><img title="Romeon und Julia" src="http://nksa.ch/julia/images/flyer-v.gif" alt="Romeon und Julia" width="224" height="315" /><p class="wp-caption-text">Romeon und Julia</p></div>
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		<title>Die SPF</title>
		<link>http://akirablog.ch/nksa/spf/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 18:55:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Akira</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schlichter Titel, schwere, ja äusserst schwere Frage; oder schwerwiegend? Ja, das auch. „Das SchwerPunktFach prägt das persönliche Ausbildungsprofil der Studierenden am stärksten.“, wie es so schön da im Infozettel steht. Sechs Wochenlektionen und das über zwei Jahre. Ein Wechsel ist nicht möglich und zur Auswahl stehen zehn Optionen, alle gespickt mir Vor- und Nachteilen … [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schlichter Titel, schwere, ja äusserst schwere Frage; oder schwerwiegend? Ja, das auch. „Das SchwerPunktFach prägt das persönliche Ausbildungsprofil der Studierenden am stärksten.“, wie es so schön da im Infozettel steht. Sechs Wochenlektionen und das über zwei Jahre. Ein Wechsel ist nicht möglich und zur Auswahl stehen zehn Optionen, alle gespickt mir Vor- und Nachteilen …</p>
<p><span id="more-403"></span></p>
<ul>
<li>Philosophie/Pädagogik/Psychologie</li>
<li>Latein</li>
<li>Französisch</li>
<li>Italienisch</li>
<li>Spanisch</li>
<li>Physik und      Anwendungen der Mathematik</li>
<li>Biologie      und Chemie</li>
<li>Wirtschaft      und Recht</li>
<li>Bildnerisches      Gestalten</li>
<li>Musik</li>
</ul>
<p>„+Ein Dilemma, eine Katastrophe sonder gleichen, die mir da aufgehalst worden. Die Mächte des Bösen, der Unredlichkeit selbst, ja die Dämonen aller noch so fernen Länder haben sich zum Pakte geschlossen, diese Paris’sche Entscheidung mir, nein, UNS, dem Kollektiv, aufzuerladen, prädestiniert in Pandoras Unheil zu münden.+“</p>
<p>Das Problem ist, das vieles in Massen noch cool wäre, hat aber einen Haken oder ist einfach zu viel … und mir geht es nicht alleine so … wie ich in den letzten tagen gemerkt habe, gibt es einige, die ebenfalls einen inneren Disput führen, welches Fach sie nun selektieren. Mal probieren:</p>
<p>Italienisch: WEG, keine Vorkenntnisse als Freifach, kein Bezug, nichts.</p>
<p>Bildnerisches Gestalten: HINFORT. Ich bin weder Künstler noch Künstler. Auch wenig Bezug zum Fach der Muse und der Kreativität.</p>
<p>Wirtschaft und Recht: MAIS NON! Wohl eines der untersten auf meiner Liste. Ja, sosehr dieses Fach doch begehrt zu sein scheint (was mich übrigens recht verwunderte …) habe ich mit Wirtschaft und noch weniger mit dem Ius am Kopf. BIP, BWL, VE … da steh ich einfach nicht so drauf. Ich bin aber auch froh; da kann ich wenigstens sagen, es gibt etwas, das ich wirklich ausschliessen kann.</p>
<p>Latein: Ich gestehe, ich bin Latein-Fan. Ich mag das Teil. Und Sprachen. Und Etymologie. Und all den ganzen toten Kwatch, die Geschichte der Römer und der Griechen, etc; das alles find ich interessant. Aber meine Güte, NICHT, als SPF. Sechs Stunden in der Woche Latein, von Ovid über Morus via Konjunktiv/Passiv/Plusquamperfekt/3.P.P von ferre, nein, das reute (K2) mich wohl ein wenig, da nachher halt immer noch tot gesprochen wird … also halt eben <em>nicht </em>gesprochen wird.</p>
<p>So weit, so gut. In monstro veritas est. Aber jetzt kommen die zu eliminierenden 60% …</p>
<p>Französisch: … ist ein echtes Dilemma. Einst eine nicht mal so abwegige Idee, wurde verpufft; und zwar zu luftiger Luft im Vakuum … Es gibt da nämlich eine Voraussetzung: Italienisch. Und dieses kann man nur als Fach nehmen … „Ita kann nur gewählt werden, wenn es in der 1. und 2. Klasse als Freifach besucht worden ist.“</p>
<p>Merde alors! Cette idée est devenu morte.</p>
<p>Mathe und Physik: (Offizielle Abkürzung: Spam, <strong>S</strong>chwerpunktfach <strong>P</strong>hysik und <strong>A</strong>nwendungen der <strong>M</strong>athematik, wirklich Spam) Warum es das NICHT ist, dafür gibt’s eine Rechnung, welche Ironie. Das gesamte Fach besteht aus 100%. Nun teilen wir das durch die zwei Teilaspekte Mathe und Physik, also bleiben 50%. Von Physik interessiere mich für vielleicht 10% vom Behandelten, nämlich Astro- resp. Kernphysik. Und so bleiben 5% vom Fach, das mich anspricht; Mathe ist ja nicht so mein Ding; schon irgendwie cool, aber sagen wirs so: Nicht der Oberreisser, haha ;D</p>
<p>Spanisch: Non siempre los mismos, la pizarra, papaletas con bonitos y paletas para tartas, sí, señor, buenas tardes. Ich find Spanisch eine sehr faszinierende Sprache. Nirgends machen Vokabeln noch so viel Spass wie dort. Aber es ist nicht „meine“ Sprache in dem Sinne. Ich will da kommunizieren können, Eindrücke holen und ja; es ist nicht mein Augenmerkfach, obwohl ich es mag … ist ja auch legal, oder? :)</p>
<p>So, der Showdown. PPP (Philosophie/Psychologie/Pädagogik), Musik und Bio/Chemie.</p>
<p>PPP klingt interessant, ist einfach das GSW der SPF. Mainstream, nein, das stört mich nicht, das Problem ist eher, dass mir vor allem die Philosophie am Herzen liegt (weil das auch eher in meinen nicht erhörten Wunsch SPF Deutsch/Literatur am nächsten kommt), die aber ja nur 1/3 vorkommt und als zweiten Grund das Fach als Ganzes eher nicht in meine Pläne passt.</p>
<p>Um es kurz zu machen, Musik ist auch nicht eine 100%-Wahl, am ehesten nehme ich im Moment Bio/Chemie auf Grund dessen, dass ich den Menschen und seine Biologie recht faszinierend finde, Chemie check ich zwar nicht, ist aber cool, haha ;D</p>
<p>Allerdings werde ich mich noch mehr erkundigen und auch in diese Vorstellungspräsentation hocken und schauen, was es so gibt.</p>
<p>Was bist du dir am überlegen, welches kommt bei dir in Frage und warum? Oder wenn du der Entscheidung nicht Untertan bist, was empfiehlst du, mögest du deinen Senf auch noch einbringen (?).</p>
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		<title>Justa: A Tokyo Ska Concert</title>
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		<comments>http://akirablog.ch/reviews/tokyo-ska-review/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 Oct 2009 19:17:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Akira</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was war dies denn? Von Tokio? Obwohl wir logischerweise in Kyoto hätten sein sollen? Und was ist Ska? Wie man sieht, befindet sich dieser Post im Review-Bereich. Jawohl, um es vorneweg zu nehmen: Ich war an einem Tokyo Ska Paradise Orchestra Konzert in Osaka! Aber von vorne. Was ist das überhaupt? Wenn man die Definition [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was war <a href="http://akirablog.ch/japan/tag7/">dies </a>denn? Von Tokio? Obwohl wir logischerweise in Kyoto hätten sein sollen? Und was ist Ska?</p>
<p>Wie man sieht, befindet sich dieser Post im Review-Bereich. Jawohl, um es vorneweg zu nehmen: Ich war an einem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tokyo_Ska_Paradise_Orchestra">Tokyo Ska Paradise Orchestra</a> Konzert in Osaka!</p>
<p><span id="more-397"></span></p>
<p>Aber von vorne. Was ist das überhaupt? Wenn man die Definition von Synkope beziehungsweise Offbeat kennt, recht einfach zu erklären: Musik, im Offbeat und mit Blasinstrumenten; und alles oftmals mindestens Tempo 180bpm. – Tokyo Ska Paradiese Orchestra (TSPO, Skapara oder einfach Tokyo Ska) ist sozusagen meine Lieblingsband (siehe <a href="http://akira-sensei.blogspot.com/2009/03/und-er-brach-wieder-aus.html ">hier</a>. 2. Abschnitt). Sie sind zu neunt, spielen wie gesagt diese „Zirkusmusik“, wie sie meine Mam immerzu nennt und haben wohl das Enthusiasmusverschüttungspotential von … nein, pardon, es ist unvergleichlich … Es. Ist. Unglaublich. Wenn die auf der Bühne stehen und ihr Publikum auf ein Hochgefühl der Freude treiben, ist nachher nicht nur dieses, nein, die Band ist auch: bachnass.</p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 325px"><a href="http://smashingmag.com/tour/trphoto/ikegami/060818skapara/060818skapara_8.jpg"><img title="2006 in Otaru" src="http://smashingmag.com/tour/trphoto/ikegami/060818skapara/060818skapara_8.jpg" alt="TSPO 2006 in Otaru" width="315" height="210" /></a><p class="wp-caption-text">TSPO 2006 in Otaru</p></div>
<p>Und genau so war es. Wir wussten, dass Tokyo Ska an einem einzigen Tag unseres Aufenthaltes spielen würde … aber, ähm, wir: in Kyoto, sie: in Osaka. Wir haben nie geglaubt, dass wir es in einem solch uns fremden Land schaffen würden … aber, wir schafften es. Nach einer Odyssee, Odysseus gleich, durch Gefahren, von U-Bahn über Zug zu Fussweg, wir haben alles durchgemacht; und brilliert als wir im NanbaHatch (なんばHatch) tatsächlich bei einer sehr perplexen Japanerin an der Abendkasse (hallo? Wer geht an einem Konzert an die Abendkasse? *rolleyes*) Tickets bestellten.</p>
<p>Und wie man weiss, hat mich Linkin Park (<a href="../reviews/linkin-park-review/">http://akirablog.ch/reviews/linkin-park-review/</a>) nicht so begeistert … was war Tokyo Ska dagegen? Der Startschuss, ein Schlagzeugsolo. Und ja, der hat Triolen drauf, auch im Off, und nach 10 Sekunden ist der ganze Saal voller Japaner und zwei Langnase, also mir und Hide, am mitgehen, „skanking“ wie man das nennen tut. Es waren vielleicht maximal 1000 Leute im Saal, voll. Aber <em>nur</em> Fans. Alle wussten, wann man aufsprang, welche Texte man sang oder was kommt, wenn man plötzlich eine Melodika hört.</p>
<p>Sie brachten eine gute Mischung aus neuen Songs von der CD und alten Hits. 130 Minuten (!!) hielten sie die Leute in einer Hochstimmung sonder Gleichen … Die Japaner um mich herum blickten erst komisch, als ich da als Ausländer bei einem Konzert einer Band, die nicht gross international bekannt ist, auftauchte. Aber alle waren freundlich, höflich, lachten, sagten mir auf Japanisch, mich anschreiend, wie cool es sei … es war ein Friede; „Wild Peace“, wie ein Album heisst. Nach den 2h und einer Reprise, einem Verlassen der Halle und sich wieder Hineinklatschenlassen und einem weiteren Song sprachen sie noch einige Worte zum Publikum, von dem ich … ja … nichts verstand ;D</p>
<p>Aber ich find so was spitzenmässig, zum einen persönlicher, da kein Zehntausenderpublikum vor einem steht und andererseits pflegt man so die Fans.</p>
<p>Als Fazit kann ich Folgendes sagen: Letztendlich ist es unbeschreibbar gewesen. Es war, das kann ich sagen, das beste Konzert meines Lebens, 2 der schönsten Stunden meines Lebens, die ich niemals mehr vergessen werde. Tokyo Ska. In Japan. Es. Ist. Unglaublich.</p>
<p>Danke fürs Zuhören, musste ich mal loswerden :-)</p>
<p>Akira.</p>
<p>P.S.: Ja, sie tragen pinke Jacketts! :D</p>
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