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	<title>AkiraBlog &#187; Schwimmen</title>
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	<description>Die Welt aus der Sicht der Nussschale.</description>
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		<title>Ein ausserordentliches Päckchen Nichts</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 20:19:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Akira</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Querschnitt sondergleichen. Aber wie will ein solcher schon sonderbar sein, Querschnitt, Durchschnitt, Ausschnitt und deren Plüräle und wieso hab ich eigentlich (um hier einen Stilbruch zu machen) schon lange nichts mehr geschrieben? Sind Kinder in den Weg gekommen? Komma’ die Tanten zu besuch? Physiker am Werk? Grosse, kleine, Baden, Hürdenlauf, Männchen mit Triangelsonnenbrillengläsern? Ceci [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Querschnitt sondergleichen. Aber wie will ein solcher schon sonderbar sein, Querschnitt, Durchschnitt, Ausschnitt und deren Plüräle und wieso hab ich eigentlich (um hier einen Stilbruch zu machen) schon lange nichts mehr geschrieben? Sind Kinder in den Weg gekommen? Komma’ die Tanten zu besuch? Physiker am Werk? Grosse, kleine, Baden, Hürdenlauf, Männchen mit Triangelsonnenbrillengläsern?</p>
<p>Ceci n’est pas une pipe.</p>
<p><span id="more-566"></span></p>
<p>Es war sehr spassig in letzter Zeit. Ich fühl mich zwar immer schlecht, wenn ich sowas annonciere, aber ich muss eingestehen, dass es mir gut geht. Wirklich sehr gut. Und in letzter Zeit sitze ich da und das Leben zieht vorbei und alles ist spassig und es ist einfach unglaublicherweise unglaublich unglaublich viele Kinder zu kriegen, einfach so, ohne Warnung (lacht). Es stellt eine rechte Herausforderung dar, beim Würstlistand-Softie-Gedudel der Beach Boys meine Gedanken zu einem linguistischen Gebilde zu fassen, vor allem, weil Glück nicht einfach zu schildern ist.</p>
<p>Die Grammatik hat den Spassfaktor des Seins zum Beispiel wiedermal um hundertfünfundvierzigtausend Prozent eleviert, ja, wenn da nicht diese Sprachrichtigkeit nicht abwesend wäre, also hier ist. Von Volümen, dem sogenannten Umlaute-Plural (derselbige von demselbigen wäre dann Ümläüteplüräl, danke Alpha), ward gesprochen (von oberen Rängen, wahrhaftig), Facebookstati diskutiert. Man, setzt Kommatas und deren, Tantens an, willkürlichen Orten. Die Semikolonnen, also (was, Word korrigiert Semikolonnen nichtmal?!) die Strichpunkte sind sowieso mal légèrement verteilt worden und im Bio schauen wir Bilder von Hunden an, die von Stachelschweinen verdrescht worden waren, hach, ein herrlicher Plusquamperfekt (Nach „nachdem“ folgt Plusquamperfekt, Person XY!!). Jahwe, was gibt’s noch? Man sollte einen messingern (wie bildet man um Himmels willen und Mano’s Meter denn ein Beschaffenheitsadjektiv zu Messing? Messingig?) Affen nicht nacht draussen schicken (Idiomatik: „Cold enough to freeze the balls off a brass monkey“) und „bordel!“, französisch, meint Leo, dass es Sauhaufen (also Säühaufen) heisst. -; (Gedankensemikolon), in der Zeitung reden sie von Fussgängerinnenstreifen und Ärtzinpraxis, Patientinnenzimmer und Quarkinnen, von denen ich noch nie gehört habe, generisches Femininum, wir kommen, ahoi. (Ironischerweise ist Femininum und Maskulinum einem resp. dem Neutrum-Genus unterworfen). Das hat ja nicht mehr viel mit Emanzipationinnen zu tun; bestätigten mir auch diverse Frauen.</p>
<p>Turnen ist auch so eine Sache … es ist eine Beziehung zwischen mir und dieser Gymnastik. Eine Hassliebe würde ich es am treffendsten bezeichnen. Als wild disturbierter (nein, winde dich nicht, das Wort gibt’s nicht, lässt sich aber erahnen) und denkmethodischer Dadaist und Masochist (haha, pardon) in jeglicher sportlichen Richtung, muss ich natürlich immer jegliche Leistung voll reingeben, unter des Immortalen Fittichen, deren dauerhafte Drilldronen dir desöfteren direkte <em>Dilemmata </em>durch deine dreisterweise doch diskret durchtrainierten, dünnen Draufgängermuskeln dröhnen (Deklariertes Drama: A- (<strong>D</strong>ARN!!) lliterationen). // Eben, beim Sport (ja klar, bei dir ist ja jetzt fast keine Zeit vergangen, aber ich habe gerade gefühlte hundertfünfundvierzigtausend Millionen Jahre alliterierend verbracht, darum hab ich den Faden verloren … (rollt die Augen, oculos flectans)) ist es ja so, dass ich mich anstrenge. Und am Mittwoch haben wir Hürdenlauf gemacht und es war, ich schäme mich ja so das zu sagen, toll. Ich, der ich da stehend, wartend auf den nächsten Lauf, mir so, und nicht der anderen Weiten, überlege, was denn wäre, wenn dort unter dem Rasen eine kolossal grosse Maschine wäre, die … und so weiter, ja genau da, da kommt es über mich, wie aus dem Nichts, Chuzpe-like (ja, ich hörs (lacht)): Hürden, laufen, das, (das berühmte poetische Komma) ist toll.</p>
<p>Aber das Sportdrama (à propos Drama: Ein solches <a href="http://akirablog.ch/nksa/kebadrama/">par ex.</a>) kommt erst am Freitag, also heute. Wir gehen in den Schache, das heisst schwimmen, das heisst des Todes Ängste (ich merk, klägliches und episch dahinsiechendes Schildern liegt mir eher; es ist fürchterlich (grinst)), einer Kothurne ebenjenes Untergeschnallt und kolportierend dahingleitend ähnlich und man könne denken, alsgar man nicht erwarten es würde: Es ist schlimm. Weil Schachten bedeutet, dass werter Herr Alpha und ich mit dem Fahrrad nach Aarau pendeln (nun gut, pendeln, der Ausdruck wertet das Wort, nicht wahr?). Das sind nicht einer nicht zwei, nicht elf oder zwölf oder 14, nein 15, fünfzehn, XV KILO Meter. Die Krämpfe setzen beim sogetauften Schachenhübeli (Schanzrain heisst die Stelle. Entschuldigung für alle Nichthiesigen: Wenn man von der Hauptstrasse in den Schachen runter muss, von der Turnhalle her kommen, ist ja dieser steile Abhang mit zwei Schikanen drin …) ein; grausam, schrecklich; wahnsinnig – tapfer, weise, besonnen – wahrhaftig! Fast als müsste man jeden Tag ein Glas Abwaschmittel essen, ääh, trinken.</p>
<p>Und um es nicht zu vergessen, die Heimfahrt war sowieso ein Fiasko weil es wohl etwa hunderttausend Grad Kelvin draussen war, wir fahren heit-er, schneller, „ad fontes“-mässig rebussig noch mit Infix -s-, (Mist, war der zu schwer?) nach der letzten Stunde des Tages noch nach Hause.</p>
<p>Übrigens zu dieser letzten Stunde: es war gar nicht so schlimm, wir hatten gute Unterhaltung.</p>
<p>Und so ist’s lanciert, die Outroduction, danke fürs Zuhören, es war heute ein wenig ein gar wirrer Text, aber ich musste mich ein bisschen austoben nach dieser längeren Schreibabstinenz, aber ich schaff wiedermal was Normales … hoffe ich …</p>
<p>Bis soweit, noch ein Wort: Katakyklos (nicht -klysmus), bis dann,</p>
<p>ein weinerlicher und verwirrter Akira, K.</p>
<p>P.S.: Und wenn du jetzt so lange gelesen hast und das Gefühl hast jetzt, nichts gelesen zu haben, entschuldige ich mich dafür. :)</p>
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		<title>Polygame und –sportive</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 20:48:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Akira</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Tod und Verderben, kaputt und kaputter, mühsam, heiss und aufopferungswürdig. Unser alljährlicher polysportiver Grossevent der Schule hat wieder einmal stattgefunden. Manometer war das eine nicht nur schlimme, nein, gar auch gefährliche Angelegenheit. Erster negativer Erscheinungspunkt, jedenfalls aus den Augen meinerseits, war, dass man halt nicht um 11.00 oder so, schön spät, nein, um 8.10 sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tod und Verderben, kaputt und kaputter, mühsam, heiss und aufopferungswürdig. Unser alljährlicher polysportiver Grossevent der Schule hat wieder einmal stattgefunden. Manometer war das eine nicht nur schlimme, nein, gar auch gefährliche Angelegenheit. Erster negativer Erscheinungspunkt, jedenfalls aus den Augen meinerseits, war, dass man halt nicht um 11.00 oder so, schön spät, nein, um 8.10 sich zu melden hat. Man? Also der Esel, Michael A. Jackson und Michael Jordan. War also von Michis umringt. Nicht weiter schlimm, vor allem da wir ja differente Partitionen vom Triathlon absolvieren mussten. Jeder jeweils zwei, um genau zu sein. Ich hab mich natürlich um das Schwimmen rumgemogelt, das tu ich irgendwie denkbar „nicht gerne“, haha …</p>
<p><span id="more-296"></span></p>
<p>Jackson beginnt also irgendwann mal mit Schwimmen. Da kann ich nicht viel ’zu sagen, da ich das Bassin so gut als möglich gemieden habe. Y Minuten später gibt’s Tapeten- respektive Nummerwechsel, Jordan kommt ans Velo (ja, das Fahrrad heisst bei uns in der Schweiz Velo J) und düst auch gleich mit einer unglaublich latenten und vor allem potentiell potenten Geschwindigkeit davon, gen Schönenwerd (?). Ich stelle mich also schon mal auf meine 5km rennen ein: Mal einen Schluck Eistee, noch ein Keks, so, es kann losgehen, ungerade 30min später kommt nämlich der Michi wieder zurück und ich beginne meine Passion (=Leidenweg). Ja, eine Tortur, eine Katastrophe, das unglücklichste aller Schicksale, die es zu erlosen gab, ja das, iu iu, das hab ich mir geholt. Ich renn und renn und renne weiter. Ich muss sagen, für meine Verhältnisse recht tough, ich bin ja kein lonely long-distance runner, auch kein Perpetuum Mobile, nein, ich wurstle mich elendslange längs der Strasse, links von mir Urwald, rechts tosendes Gewässer. The only way schlechthin bin ich dahingetölpelt. Und schon hab ich 1 überholt, da!, ein 2.! So geht’s weiter, richtig cool, ausser Atem ist vielleicht untertrieben, ich hatte fast akute Respirationsprobleme, ich meinerseits vergewaltigte ja meine Lunge zu vorher Unvorstellbarem, nicht fassbarem, <strong>Un</strong>fassbarem! Wie dem auch sei, irgendwann bin ich dann, längst an Untertitelversessenen und Chemikern vorbei, am Ziel, kapütter denn je; wann bin ich, aus welchem Herrgottsverlassenen Grund auch immer, schon jemals dazu gekommen, 5000m (um es mal in der SI-Einheit anzugeben) am Stück zu laufen? Hallo?</p>
<p>Der weitere Verlauf ist friedlich, sehr friedlich, zu friedlich. Nämlich bin ich zwei Dekaden Minuten später am Drahteseln, Radeseln, Fahrradmaulen, wie auch immer, es ist schrecklich. Nach der ersten von zwei langen, sehr langen Runden bin ich gut im Rennen, neun Leute überholt. Aber dann, aus heiterem Himmel kommt er: Der fatal error, ein Totalausstieg meiner linken Antriebskraft. Die Wade meines Rechten kriegt ein Krampf. Ich hab noch <em>nie</em> einen Krampf bekommen, dennoch wusste ich, dass es einen war. Ich glaub, ich hatte noch nie soviel Schmerz auf einen „Tätsch“ wie heute. Heilige Beck, das war krass. Aber warte nur, der Keks kommt noch: 00,50 Kilo Meter später kehrt es mir die zweite Wade, rechts, auch noch. Scheisse. Der ultimative Kollaps, die gen Unendlich konvergierende, oder dies jedenfalls exerzierend, Muskel-Kontraktion, quasi ein 21st Century Breakdown meines Beins; das war natürlich alles andere als lustig, ich bin nämlich fast gestorben :)</p>
<p>So hat mich leider dann ein grosser Haufen (wenn es so was überhaupt gibt), wieder überholt und ich hab in den sauren Keks … ääh Apfel gebissen. Nuja, schlussendlich wars dann, so wies aussieht, doch nicht allzu schlimm.</p>
<p>Nach einigen irrelevanten Mittagessenriten gabs dann die afternoon-Veranstaltung, ein Fussballturnier. Wir gaben den ersten Infcömler keine Chance, Traditionen wollen ja nicht gebrochen werden, allerdings waren damit unsere Erfolge aber schon fast gezählt … oder zumindest brauchte man dazu keine zweite Hand. Ich hab mein Team mehr recht als schlecht angefeuert, da ich selber nicht gross zu spielen kam beziehungsweise drängte, mein Unterleib war ziemlich out-of-order, quasi defekt. Ich möchte an dieser Stelle unser Team loben, wir haben uns für eine E-Klasse gut geschlagen, aber speziell hervorzuheben ist unser werter Kev, der schon massgeblich zu unserem mässigen erfolg beigetragen hat, danke!</p>
<p>Ich finde solche Anlässe grundsätzlich noch cool, auch wenn sie im Momentum der Spasmen beispielsweise von mir natürlich aufs gotterbarmen niedergelassen werden … im Nachhinein hat man jetzt ja Wochenende und eine für, wie schon gesagt, unsere Verhältnisse, recht grosse Challenge hinter sich. Ja, aber anstrengend wars doch äusserst.</p>
<p>P.S.: Es hat viele Eastereggs im Text :)</p>
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		<title>Den Bach runter gehen &#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Aug 2009 12:26:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Akira</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das war wieder ein Erlebnis. Dieses mit meiner Meinung nach mit viel zu vielen Wochenstunden bestückte Sportfach, vor allem in den Sommermonaten (Diese kackierte Hitze … http://akirablog.ch/nksa/cette-chaleur-sacree/), hat es einfach in sich. Obwohl ich eigentlich nicht immer mit der grössten Motivation hin gehe, wird fast immer eine Challenge daraus. Will heissen: Irgendeine anspruchsvolle und energieraubende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="font-family:Verdana">Das war wieder ein Erlebnis. Dieses mit meiner Meinung nach mit viel zu vielen Wochenstunden bestückte Sportfach, vor allem in den Sommermonaten (Diese kackierte Hitze … <a title="Siehe hier." href="http://akirablog.ch/nksa/cette-chaleur-sacree/" target="_self">http://akirablog.ch/nksa/cette-chaleur-sacree/</a>), hat es einfach in sich. Obwohl ich eigentlich nicht immer mit der grössten Motivation hin gehe, wird fast immer eine Challenge daraus. Will heissen: Irgendeine anspruchsvolle und energieraubende Aufgabe exzessiv bis zum bitteren Ende durchführen. Nuja, das Teil haben wir jeweils Freitag … ich nenne ihn den Todesstossfreitag. Nach dem heftigsten Tag der Woche (Donnerstag …) gleich nochmals einen drauf setzen und am Morgen, in aller Frühe in den „Schachen“ (die hiesige Sportanlage), um irgendwas wie zB. hunderttausend Längen schwimmen.<br />
Wie dem auch sein mag, heute war es ein wenig anders. Wir gingen nicht in das kalte Wasser im Becken und schwammen um (oder besser unter) unser Leben und versuchten die gegenwärtige, persönliche Bestzeit zu unterbieten, nein, wir gingen in den noch kälteren Fluss, die Aare, und gaben dort unser Bestes.</div>
<p></p>
<div style="font-family:Verdana"><span id="more-81"></span></div>
<div style="font-family:Verdana">
<p>Das Problem begann einerseits schon mal bei der „Hinreise“. Wir mussten 2,2km diesem Fluss raufrennen, im Regen, müde, Mist und Kacke. – Aber was will man? Niemand versteht unseren Sportmaster … weil irgendwie meint er das nichtmal böse, er will uns nicht in einer besonders bizarren Art uns Weise auf eine weisse (oder manchmal rabenschwarze) Folterbank spannen, nein, er findet es toll … Nuja, um ehrlich zu sein, ist das auch einer der Gründe, warum ich den Unterricht recht gut finde; wenn jetzt der Lehrer ja noch ein Hirni obendrein wäre, würde es ja Zero Spass machen. Aber mit einem „motivierten Sportlehrer“ macht das Ganze doch schon mindestens nicht keinen Spass mehr ;-)</p>
<p>Man ist also oben angelangt. Da es gewittert, ist man erst unsicher, on man die Übung starten wird. Paperlapap, 80% unserer Herren gehen rein, der Rest umgeht dieses Fakultativum, muss aber zurück rennen.  Pech gehabt. Oder waren es wir, die Pech hatten? Das Wasser war nicht gerade wie Eis, nein, eher wie gesalzenes Wasser bei -10° Celsius. Schön doof. Ich, mit Michael Jordan, der ja wohl sicher gut schwimmen kann, bilden ein Paar; wir bekommen eine art Riesenzäpfchen, auf dem man nicht gerade ertrinken tut. Aber hey: Welch Überraschung tat sich im Wasser auf; welch exorbitanten Spass und welche  Nullanstrengung bot sich uns, im reissenden Gewässer? Nichts tun und schneller Schwimmen als im Pool.<br />
Plötzlich aber Platzregen. Und auch das. Komisch, vielleicht stand ich unter dem Einfluss von Seetangkeksen, ich fand es grossartig, immer wieder unterzutauchen um von unter der Wasseroberfläche zu sehen, welch anmutendes Schauspiel sich oben bot respektive um deren Geräuschkulisse zu lauschen; Millionen und Abermillionen von Regentröpflein auf die Wasseroberfläche platschend.</p>
<p>Nach einigen Hundert Metern aber wird mir langsam kalt und ich zittere wie ein … was weiss ich, ich hab gezittert. Später wird man von der arktischen Kälte befreit und kann an Land gehen; nun steht nur noch ein kleiner (grosser) Fussmarsch an, und dann eine … scheisse … kalte Dusche. ;D</p>
<p>Ich bin ja nicht gross das Sporttier, der Gewichtheber oder ein Usain, der es irgendwie schafft, diese blöde Tartanbahn zu Fuss schneller runterzugehen (oder meinetwegen rennen …) als ich mit dem Fahrrat … haha, aber ich machs einfach aus Spass an der Freude ab und zu noch gerne, als eine kleine (oder halt manchmal ziemlich grosse) Challenge. Mein Boniswil-Seon Projekt lässt sich ins gleiche Fass tun ;D</p></div>
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		<title>Cette chaleur sacrée!</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Aug 2009 19:12:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Akira</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mais „sacré“ n’est pas « heilig », mais « verdammt » …  zut alors ! Diese vermaledeite Hitze : Es. Ist. Unglaublich. Aber ich schmelze fast.  Natürlich ist klein-Akira schon 2h vor normalem Schulbeginn im Bildungsinstitut, um, nein, nicht einfach Präsenz zu markieren, sondern, in den Gitarrenunterricht zu gehen. Gut, um diese Uhrzeit (haha, es war doch schon 8.36 Uhr) ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mais „sacré“ n’est pas « heilig », mais « verdammt » …  zut alors !</p>
<p>Diese vermaledeite Hitze : Es. Ist. Unglaublich. Aber ich schmelze fast.  Natürlich ist klein-Akira schon 2h vor normalem Schulbeginn im Bildungsinstitut, um, nein, nicht einfach Präsenz zu markieren, sondern, in den Gitarrenunterricht zu gehen. Gut, um diese Uhrzeit (haha, es war doch schon 8.36 Uhr) ist es noch nicht so heiss. (Verflucht ist das schwierig mit einer konventionellen Tastatur schnell zu schreiben … *rolleyes*) Aber trotzdem kann man, also ich, <em>doch</em> schon <em>ohne </em>dieses sagenumwobene, fast bei mir omnipräsente „Unterleibchen“, herumlaufen … will ja bei mir was heissen, da ich ja dieses ubiquitäre Kleidungsstück schon fast in meine Epidermis integriert habe. (wie toll, ich habe beide coolen Synonyme für „allgegenwärtig“ in einen Satz gewurstet, aber Word kannte 0% von ihnen ;D) …</p>
<p><span id="more-47"></span></p>
<p>Nuja, was solls, nachher geht man ins Latein, wo es heute eine riesige Geburt war, einen text zu übersetzen … eine <em>Geburt!</em> Die grosse Schmelze kam dann aber erst beim Turnen. Dieser elende, dieser an der kalkhischen Skala gen Nullpunkt angesiedelter Stundenplan lässt uns am Mittag, in der prallen Sonne, dem Zenit dieses doofen Gestirns, TURNEN haben. Meine Güte, zu all diesem Unglück kommt dann noch, dass wir Altimate, Ultimate, Alternate, Almitate, Omnitate, oder so, jedenfalls mit Frisbees, spielen. Bach-, oder besser flussnass, wenn nicht gar Meerna …, nein lassen wirs, flussnass geht man in die Kabine, duscht, kalt, Hitzeschock, meine 0.012 Kilo Poren schliessen sich wie eine Horde verbrannter Zäpfchen … haha, nur scheisse, dass wir nachher im Chemiezimmer sind, in dem es wohl heisser nicht zugehen könnte, und sich meine Haut dazu entschliesst, seine Schleusen zu öffnen. Nicht „Oh“, „Uh“ mein Gott, kann ich da nur sagen …</p>
<p>Aber ich bin nicht der einzige Leidende, nein, das nicht. Die Zerflüssigung zerrt auch an den anderen und deren Gemüter. Den Rest gab mir dann fast das Heimfahren, in einem Zug, an Kapazität wohl um einen immensen Faktor übersteigert. Die Leute dampfen vor sich hin, ich kehre mich fast: Nicht um 180°, sondern um 360°, aber nicht um die eigene Achse, sondern das Innere nach aussen und umgekehrt.</p>
<p>Effekt: Wie nach einem Seetangkeks.</p>
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